1. Tag Internet World Kongress 2009 – E-Commerce

imgp3234webbbZuerst habe ich am Vormittag 1,5 Stunden dem Bereich E-Commerce gelauscht. Am interessantesten waren für mich dabei ein paar Kennzahlen im Bezug darauf, wie sich der E-Commerce Markt im Vergleich zum letzten Jahr entwickelt hat und woraus er besteht.  Alle Informationen gibt es seit wenigen Tagen online abzurufen auf tns-infratest.com/bmwi welche vom Bundeswirtschaftsministerium betrieben wird.

Die Zahlen beschreiben einen weltweiten Wachstum des E-Commerce Markts um 37%, wobei der gesamte Markt derzeit noch von 90% Business 2 Business (B2B) abgedeckt wird. Im Jahr 2010 soll sich dies aber ändern auf 80%. Etwa 50% aller mittelständischen Unternehmen in Deutschland kaufen ihre Güter online ein. In Deutschland selbst liegt der B2B Anteil bei knapp 70%.

Die USA liegt mit 38% Beteiligung am weltweiten Umsatz im E-Commerce weit vorne, Europa füllt hier 31% und wird gefolgt von England und Frankreich.

Derjenigen welche aktiv online sind, kaufen etwa 63% auch online ein. Am häufigsten werden Musik und Spiele eingekauft. Die mobile Internet-Nutzung liegt in Japan fern ab von jeglicher anderer Realität bei 75%. In Deutschland sind es gerade mal 9,5%, Newcomer ist hier Italien mit 18,2%.

Der Bereich E-Commerce hat sich von 08 auf 09 um 14% gesteigert und wird auf 2010 mit einer Steigerung von 16% prognostiziert. Produkte mit einer hohen Drehung sind dabei Kleidung, Medien wie Printmedien, Unterhaltungselektronik oder Computer-Artikel.

Bisher sprach man bei den Gründen für den online Einkauf von drei Argumenten, welche die Bequemlichkeit der Sache, den guten Preis und eine hohen Auswahl sind. Dies wird sich aber im Zuge der Veränderungen auf Service, eigene und fremde Erfahrungen sowie Audience-Engagement übetragen.

So haben praktische Shops einen Vorteil wie zum Beispiel jeder, der anhand von der Körpergröße und dem Gewicht den Umfang gewisser Körperteile berechnet und somit Maßgeschneiderte Klamotten anbieten kann.

Ein Grund für den positiven Eindruck bei der Entwicklung des E-Commerce Marktes ist wohl auch die Wirtschaftskrise. Denn immer mehr Menschen schauen auf den Preis und merken, dass man im Internet zum Teil ein gutes Stück günstiger einkaufen kann, sie sind schlicht weg Preissensibler.

Innovative Ideen und Zukunftsperspektiven gibt es weiterhin, so kann man auf www.configurator-database.com eine Vielzahl derer einsehen. Ein anderes Beispiel ist der Web-Shop omeco, welcher einen persönliche digitale Beratung anbietet, welche einen sogar bis zum Check-Out führen könnte. Außerdem steht in Deutschland noch der Lebensmitteleinkauf im Web aus, dieser ist in der Schweiz schon gang und gebe.