1. Tag Internet World Kongress 2009 – Marketing SEM

smatchKurz nach dem Lunch bin ich wie geplant in den Teil Online Marketing gegangen. Hier ging es um die Verbesserung der eigenen SEM (Suchmaschinenmarketing) durch das Kennen lernen der Strategien und Tipps anderer.

Zuerst hat Smatch.com (bereits vorgestellt und interviewt) seine Taktiken dargelegt. Dabei setzt das Tochterunternehmen der Otto Group auf Marketingmaßnahmen wie SEO, SEM, Display ADs, Kooperationen (Affiliates) und Social Media.

Am Anfang sollte man sich Gedanken über eine gute Streuung machen, sprich Traffic schaffen welcher auf die eigenen Landingpages fließt. Diesen sollte man dann in Themen (zum Beispiel auch Markennamen) unterteilen und dort den Besucher direkt auf seine Bedürfnisse ansprechen.

Konkret heißt das in Adwords, die Themen Kategorisieren, einen Pool schaffen und daraus die “Best Performer” verwenden.

Laut den Angaben vom Smatch Team, braucht es auch einen ständigen Austausch zwischen dem SEM und dem SEO Team, da man dann entsprechend reagieren kann. So zum Beispiel, wenn durch SEO ein Keyword an erster Stelle ist, so kann man parallel im SEM eine Anzeige zu diesem Keyword mit ähnlichem Inhalt schalten. Dadurch gewinnt man noch mehr potentielle Besucher.

Außerdem kann man wie die Firma Bogner es gemacht hat, zwei Seiten verwenden. Eine Seite für die Markenführung, sprich Inhalte zu der Marke und weiterführende Informationen. Sowie eine andere Homepage welche auf den Kundendialog und den Verkauf abzielt. Meiner Meinung nach besteht hier aber immer das Problem, dass der Kunde nie genau weiß auf wessen Seite er sich befindet, da er auch selten weiß, dass es noch eine Extra-Seite für den Verkauf gibt.

Es wurde im Fallbeispiel genannt, dass alle Kampagnen im Google Kalender verwaltet wurden. So kann jeder einsehen wann welche Kampagnen laufen und man kann diese gezielt ausrichten, Vorteile hast das sicherlich.

Ein weiterer Punkt der genannt wurde, ist eine begleitende Offline Kampagne. Denn so wurde immer wieder herausgefunden, dass durch den Tipp im Radio oder TV die Leute parallel oder zeitversetzt nach den Informationen im Web suchen.

Zudem darf man nie vergessen, seine Landingpages auf der eigentlichen Seite zu optimieren. Denn immer mehr Unternehmen wird auch klar, dass nicht nur das erreichen von Traffic wichtig ist, sondern auch die Conversion der Besucher zu bestimmten Tätigkeiten.

Ein weiteres Thema war die Markenrechtsverletzung in Adwordsanzeigen. Einig ist man sich, wenn ein Markenname als Keyword verwendet wird und auch im Anzeigentext erscheint, besteht eine Rechtsverletzung. Ist das Schutzwort jedoch nicht im Anzeigentest, so urteilen die Gerichte verschieden darüber was illegal ist. Der Kläger hat bei sowas die Wahl, zu welchem Gericht er geht und das in Düsseldorf scheint hier schnell Zuspruch zu geben,

Außerdem kann man Google direkt anschreiben, zwar sind sie laut deren Aussage nicht zuständig, aber löschen meist dann doch die Anzeige mit der Markenrechtsverletzung.

Bei dem Fall von Domain-Grabbing kann man die Denic anschreiben, sobald man bei jeglichem Versuch den C-Admin zu erreichen fehlgeschlagen hat. Dann können die die Domain im Notfall löschen.

Bei Twitter Accounts mit Markennamen besteht keine Markenrechtsverletzung. Jedoch kann die Firma den Namen einklagen, entweder falls bestehend wegen Rufschädigung oder weil sie den Dienst sonst nicht für Publikationen verwenden können. Sprich es lässt sich schon einen Grund finden.

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