6 Pangora – E-Commerce zum Social-Shopping

zalando[Es geht um den 6. Pangora Kongress in München welcher sich um E-Commerce und dessen Zukunft dreht -> Programm ]

Stan Laurent von PhotoBox (Produkte rund um und mit Fotos) erklärt die Veränderungen im E-Commerce über die letzten Jahre.  Dabei kann man von folgenden Aufsteigenden Punkten sprechen:

  • Preiskampf
  • möglichst große Auswahl
  • steigender Service / Kulanzarbeit
  • Socializing (Empfehlungen / Communnity)
  • Produktpersonalisierung / Zuschnitt auf individuelle Bedürfnisse

Ein geeigneter E-Commerce Anbieter welcher versucht diese Punkte zu vereinen ist zalando.de. Fakten die sofort ins Auge springen sind kostenloser Versand, kostenfreie Rücksendung sowie gratis Hotline. Hinzu kommt ein Trust mit dem Sicherheitssigel von Trusted-Shops.

Eine wichtige Erneuerung in den letzten paar Jahren ist die Produktpersonalisierung. Dabei werden Massenprodukte mit eigenen Bildern oder Wünschen und Ansprüchen erstellt und gekauft (NikeiD, a-better-tomorrow und cafe press). Letzteren beide Beispiele versuchen mit einer Community und User-generated-Content den eigenen Service extrem Aufzuwerten bzw. sind Hauptbestandteil dessen.

cafepressDarüber hinaus ist die Zahl gefallen, dass bereits über 50% der Neukundenaquise über virales Marketing anfallen. Doch meiner Meinung nach, kann man hier überhaupt nicht, den nicht durch Marketing-Strategien verursachte Kaufreiz durch das Freundesnetzwerk und Empfehlungen ausgrenzen. Daher ist die Zahl weitgehend hinfällig, doch steigend ist sie sicherlich. Denn virales und guerilla Marketing erfreuen sich seit Jahren steigender Beliebtheit bei den Firmen.

Anzumerken ist noch der journalistische Zerfall, die Wirtschaft verteilt und/oder verkauft ungezeichnete Werbeartikel an namenhaften Publikationen.

Was hat PhotoBox jetzt anders und neu im Vergleich zum herkömmlichen Foto-Versandhandel mit großer Produktpalette? Seit kurzem bieten Sie einen “Insiders Club” (wie für Beta-Tester etwa) an, dem die besten Kunden mit Hilfe einer Einladung beitreten können. Dort können Sie selbst über gewisse Neuerscheinungen, Veränderungen und anstehenden Entscheidungen rund um den Shop mitbestimmen. Anzumerken ist, dass PhotoBox dies bereits mit der gegenteiligen Zielgruppe, sprich den distanzierteren Kunden versucht hat und dabei gescheitert ist. Technisch handelt es sich um eine Voting-Plattform wie digg.com etwa.

Zusammenfassend bleibt zu sagen, dass der Kunde zukünftig mehr gebunden und untrhalten werden will. Zumindest zeigt das die Erfahrung bei Social-E-Commerce welche eine gewisse Exklusivität oder ein Netzwerk aus passenden Freundesempfehlungen bietet. Weg von dem Shopsystem mit einfachen Empfehlungen.

myfabIch möchte das mit der Arbeit aus der (Print) Werbung vergleichen, es ist bei guter Werbung wichtig Emotionen, Interesse und Aufmerksamkeit zu wecken.

Eine Neukonzeption bietet sicherlich myfab.com, dort kann man in Relation günstige Designer-Möbel online bestellen und bezahlt vorab. Danach werden die Möbel direkt im Osten bzw. China produziert und geliefert. Nach diesem Prozess steht das gute Stück wenn alles klappt, ca. in 2 bis 3 Monate im eigenen Wohnzimmer. Dabei handelt es sich um Produkte wie Sitzkissen von 60 Euro bis hin zu Sofas von 600 Euro.

Eine weiteres individuelles Shopping-Erlebnis ist Zilok welcher das Vermieten von Produkten ermöglichen möchte. Dabei agiert die Plattform wie E-Bay.

One thought on “6 Pangora – E-Commerce zum Social-Shopping

  1. Pingback: Whiterabbitfashion.de – Online Fashion Store | Webregard – Watch the Web

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