co.de Domains als Trugschluss

co.deEs gab ja ein regelrechtes gerangel um die Domains unter drei Buchstaben und Zahlen. Dabei kam auf, dass es einen sogenannten Pool gab, bei dem gewisse große Betreiber mit geziehlten Absichten versucht haben, bestimmte oder bestimmt viele zwei- und einbuchstabige Domains zu ergattern.

Zuerst dachte ich an einen weiteren Rechtstreit in meinem Leben “Rechtliche Klärung wegen webregard.de” ist die Betreffzeile des Briefs welcher an mich persönlich adressiert ist. Doch es geht lediglich darum, dass der Anbieter seine Sub-Domains zum sagenhaften Preis von 99 Euro pro Jahr unter die Hunde bringen will. Nette Geschäftsidee für Geld nebenher sag ich da nur.

In dem Schreiben denkt man direkt daran, eine mögliche co.de Domain wie sie es für GB mit co.uk gibt zu ersteigern. Es wird recht professionell mit Fachbegriffen wie Sunrise-Phase und Landrush-Phase geredet. Der direkte Eingang auf den Domainnamen und den Namen des Inhabers wecken Vertrauen und Seriösität. Doch das Logo sowie

Interessant wäre, in welchem Verhältnis die Einnahmen zu den Ausgaben an Briefpost stehen. Meiner Meinung nach könnte sich das lohnen, zumindest um einige Fische ohne Brille für ein Jahresabo zu begeiestern. Vielleicht ist ja möglich in Naher Zukunft vom Betreiber selbst, welcher auch einen Blog betreibt Informationen zu erhalten.

Rechtlich gesehen scheint der Brief dem Betreiber keine Schwierigkeiten bereiten zu können. Doch wie bei basicthinking geklärt wird, wäre eine mögliche Mitstörer-Haftung für den Subdomain-Anbieter co.de annehmbar. Viele Blogs berichten heute fleißig über das zweifelhafte Angebot. Das zeigt nur immer wieder, Augen auf beim Auto kauf!

Tipp: Hier wäre es interessant, ein oder zwei Google Adwords für das günstige Keyword “co.de” mit beliebigen Inhalt und Velrinkung zu schalten. Hoher Besucherstrom zum kleinen Preis dürfte diese Woche garantiert sein.

3 thoughts on “co.de Domains als Trugschluss

  1. Markus

    Nun ja was der Betreiber da hat ist kein Blog, das ist eine zusammengeschusterte Website, mit Newsmodulen eines großen Hosters. Nicht sehr vertrauenserweckend, muss ich sagen.

    Reply
  2. S. Meyer

    Das erinnert mich an viele Schreiben aus dem asiatischen Raum, wo man ganz schnell seinen Domainnamen dort sichern solle (auf Subdomains), da angeblich Anfragen zur Registrierung vorlägen und eine Recherche ergeben habe, dass man selber das Erstregisterrecht hätte…

    Die Ideen wie man ohne Sinn an möglichst viel Geld kommt sterben halt nicht aus.

    Reply

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *