Schokolade drei Mal im Test

Über die drei neuen und süßen Startups aus dem Nasch-Bereich habe ich bereits berichtet. Nun hatte ich jedoch die Möglichkeit auch alle drei Angebote zu testen um deren Qualität direkt vergleichen zu können.

Dabei spielt der Bestellvorgang, die Versandgeschwindigkeit sowie das subjektive Empfinden mehrerer Personen bezüglich der Qualität eine Rolle.

Pralimio (Link) hat nur drei Werktage gebraucht bis die Lieferung bei mir war. Das optische war ansprechend und die Verpackung auch gut. Der Bestellvorgang war problemlos, der Pralinen-Navigator lädt zum stöbern ein, doch aufgrund der geringen Auswahlmöglichkeiten ist man in jeder Kategorie schnell durch.

Preis: Mit etwa 10 Euro für 8 ausgewählte Pralinen bewegt sich der Anbieter noch im Rahmen des erschwinglichen für Geschenke.

Auswahl: Man kann sich schon eine Packung mit den Lieblings Pralinen zusammenstellen, Auswahl ist vorhanden. Doch man könnte sich wünschen noch etwas mehr auswählen zu können, das würde den Dienst spannender machen. Zudem fehlen etwas die Exoten welche es hier und da im Schokoladen des Vertrauens als Geheimtipp gibt. Hier wären vielleicht auch außergewöhnliche Kreationen von Vorteil, da kommt mehr das Entdecken auf. Optisch sind die Pralinen ansprechend, die Verpackung könnte man noch etwas schöner gestalten.

Geschmack: Entschlossen waren sich alle einig, dass die Pralinen etwas zu süß schmecken. Es kommt einem vor, wie wenn recht viel Zucker oder Nutella in manchen Pralinen gewesen wäre. Ansonsten waren diese doch sehr lecker, aber ob jetzt diese eine Praline wirklich nach ihrer Beschreibung schmeckt, kann man nicht sagen. Die Pralinen ohne Alkohol unterscheiden sich voneinander nicht maßgeblich.

Verbesserung: Wie oben erwähnt, mehr Artenvielfahlt und Exoten. Zudem wäre es sehr gut, noch mal einen Zettel beizulegen, welcher die Namen und Beschreibung der verpackten Pralinen enthält. Optimal in der Anordnung, wie die Pralinen in der Packung liegen.

Chocri (Link) hat mich mit fast allem sehr angesprochen. Die Lieferung war jedoch nicht ganz so schnell wie man sie sich wünschen würde. Der Bestellvorgang hat keine Probleme bereitet.

Preis: Also mit dem Preis kann man leben, es fallen gerade mal 2,50 bis 7 Euro pro Tafel an. Hinzu kommen nur 1,90 Euro. Wirklich Top!

Auswahl: Es gibt eigentlich alles für jeden, das liegt natürlich in der Natur des Produkt-Modells. Wie in meinem Test reichen schon wenige Zutaten um ein gutes Ergebnis zu erreichen, da kann man nichts sagen. Optisch ist die Verpackung für eine einzelne Schokolade wirklich sehr gut gelungen und ist extrem ansprechend.

Geschmack: Die Schokolade ohne Zutaten schmeckt sehr gut, vor allem die Zartbitter-Schokolade ist angenehm und nicht zu leicht aber auch nicht zu schwer kakaohaltig. Die Zutaten machen einen Eindruck von hoher Qualität und schmecken nach dem was sie sind.

Vor allem die Mischung Chilli und Maisflocken hat es uns angetan gehabt und wurde auch zum Sieger der Testrunde gekürt. Man kann auch nicht sagen, dass die Schokolade mit einer aus der Industrie zu vergleichen ist.

Was bei der weißen Vollmilchschokolade schon wieder etwas anders ist. Das liegt aber sicher auch an der Beschaffenheit. Doch auch hier war die Zutat Bananenchips sehr lecker und bananig.

Verbesserung: mir fällt nichts ein :-)

Deineschokolade (Link) hat als Zielgruppe eher Verbraucher von Luxusgütern. Die Lieferung war auch hier nicht so schnell. Der Bestellvorgang war einwandfrei. Es ist eben mehr was fürs Auge.

Preis: Mit etwa 7-10 Euro schlägt eine Tafel Schokolade zu buche, hinzu kommen noch etwa 2 Euro Versandkosten.

Auswahl: Man kann eigentlich jede gängige Zutat auswählen. Dabei werden einem keine Grenzen gesetzt und mit der grafisch schönen Oberfläche geht das auch ruck zuck. Interessant wäre hier vielleicht noch ein Bild der Zutat in Echt.

Geschmack: Die Schokolade überwältigt einen erst mal mit ihrer Pracht und dem ganzen Zubehör wie Brief und Zutaten-Karte. Auch der eigene Beutel macht aus dem Geschenk eine ganz besondere Sache. Die Zutaten machen auch einen exzellenten Eindruck. Doch der Knaller ist die Schokolade selbst. Es ist einfach zu viel Kakao genommen worden, wenn man ein Stück isst reicht das für den restlichen Tag. Das kann man nun als Absicht sehen, doch vielleicht ist das nicht jedermanns Geschmack. Zudem kann man manche Zutaten geschmacklich nicht wirklich identifizieren. So sind die Sojaflocken und die Kokosraspeln total untergegangen. Die Früchte waren jedoch sehr gut. Doch auch hier wieder war die Schokolade sehr dominant, so dass man die Früchte nicht wirklich genießen konnte.

Verbesserung: Es wäre sehr sinnvoll, wenn man den Zubehör nicht immer zahlen muss, sondern viel mehr es als Option anbietet. So will vielleicht nicht jeder 2-3 Euro mehr für eine exklusive Tasche und Karte zahlen. Zudem sollte man bei der Zartbitterschokolade den Kakaogehalt um 10-20% senken, oder es eben zur Auswahl (natürlich mit Erklärung und Beschreibung) frei geben.

Nochmal vielen Dank an alle drei Anbieter für die Testmöglichkeit!

One thought on “Schokolade drei Mal im Test

  1. Pingback: chocri – Slogan gesucht | Webregard – Watch the Web

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *