E-Commerce Conference Teil 3

amazonNebst der Technik ist es genauso oder vielmehr noch wichtiger, dass der Benutzer des Produkts (hier der potentielle Käufer als Surfer im Shop) sich bequem bewegen kann und so schnell wie möglich zu den gesuchten Informationen kommt. (Anknüpfung an Teil 2) Dies kann man symbolisieren durch Cross-Verlinkungen. Sprich es gibt nicht nur die Navigation, sondern wie schon im Teil 1 erklärt auch Cross-Verlinkungen.

Im wesentlichen geht es darum, dass der Shop vom Besucher erlernbar ist. Am besten ist es also, sich an Gewohntem und Standards zu halten. Wir sind in einem Zeitalter, bei dem gerade mal der Großteil aller surfer verstanden hat, wie man im Internet einkauft und wie man mit Hilfe von Google und in den ausgegebenen Suchergebnissen weitgehend die Informationen findet die gesucht sind.

Doch zurück zum Shop, praktisch heißt das also Produkte in den Vordegrund stellen. Am Beispiel amazon.de sieht man deutlich, dieser Versandhändler hat bis auf wenige Farben und ein Logo kein grafisches Design. Design muss bei einem Shop sehr konsequent und strikt sein. Sich auf das wesentliche reduzieren, Ranspalte, Logos und weitere Informationen darstellen. Ersichtlich müssen wichtige Informationen wie Versandkosten sein. Falsche Informationen sind der Tod, daher stets alle Angaben mehrfach prüfen. Falsche Preise ziehen starke wirtschaftliche Folgen mit sich, bestes Beispiel ist Quelle mit seinen falschen Macbook Preisen. Ebenso zu überprüfen ist die Aktualität aller Informationen.

Wenn man weiter denkt, sollte man versuchen den Besucher zum stöbern zu animieren. Dies gelingt derzeit am besten mit Bewegtbildern, live-style Pictures (Produktbilder im Alltag) oder Live-Shopping Angeboten. Hinzu kommt die Authentizität des Shops. Dinge die dafür eine Rolle spielen sind Design, Blog für Transparenz, konfortable Hotline, guter Retourenservice, klare und ersichtliche Informationen, gute Versandverpackung, ausführliche Beratung und ein einprägsames Logo / Namen.

Um diese Dinge zu optimieren bedarf es nicht immer einer kompletten Umkremplung des Web-Auftritts. Vielmehr kann man Teilbereiche verändern und optimieren, Analyse –> Konzept –> Relaunch. In erster Linie sind damit Navigation und Landing-Pages gemeint.

Geht man mehr in den Bereich Suchmaschinenoptimierung und Landingpages, gibt es wesentliche Dinge zu beachten. So gilt mitlerweile nicht mehr die Regel, falsch geschriebene Keywords miteinzubeziehen. Denn durch die automatische Vervollständigung in der Google Suchbar, ist die Quote von Rechtsschreibfehlern geringer geworden. Das hat zur Folge, dass der Sucher öfter stark umkämpfte Keywords tatsächlich eingibt. Somit haben die Werbenden an Google mehr zu zahlen, da sich der Keyword-Markt konzentriert.

Ein anderer Aspekt ist die Crossmediale Vermarktung. Am Beispiel bahn.de kann man gut erkennen, dass die so viel umworbene Bahncard 25 für 4 Monate im Wert von 25 Euro nicht Crossmedial betrieben wird. Im Spiegel und auf Litfasssäulen wird das Angebot beworben, weiterführende Informationen gibt es auf www.bahn.de. Denn geht der Kunde auf die Webseite, so kann er lange suchen bis er zum gesuchten Angebot kommt. Er wird somit nicht abgeholt. Abhilfe würde hier eine Weiterleitung zum Angebot helfen wie: www.bahn.de/card25 oder ähnlichem.

Neu auf dem Werbe-Markt ist eine Werbeschaltung über ein automatisiertes System von studivz.de. Dort kann man richtige Anzeigen in verschiedenen Formaten zum Pauschalpreis mieten. Das hat den Vorteil, dass man hier gezielt bestimmte Personen aus einer Zielgruppe umwerben kann.

Man sollte als Unternehmen das steigende Slebstbewusstsein der Kunden nicht vernachlässigen. Denn wie ich aus Geschichten gehört habe, gab es schon amerikanische Kunden in der Zeit des Oktoberfests, welche einem Hotel mit einer schlechten Bewertung gedroht haben, falls man ihnen keinen Rabatt für eine Übernachtung gewährt.

Kunde und Unternehmen rücken immer näher aneinander, ob das manche möchten und wollen oder nicht.

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