Category Archives: Technik

Illustreets hilft beim Suchen einer neuen Bleibe

Es ist sicherlich eines der schwersten Aufgaben eine passende neue Bleibe zu finden, aber mit Sicherheit eine genau so aufregendsten und spannendsten. Dabei spielen viele Faktoren eine Rolle wie die Lage, Umgebung, Preis und Anbindung. Online Portale für die Suche nach dem neuen Heim helfen oft direkt mit Konfigurationsmöglichkeiten um nach dem Preis, die Anzahl der Zimmer oder mit oder ohne Aufzug zu suchen. Doch oft bleibt die Umgebung und die Lage etwas auf der Strecke. Zum Beispiel bleibt es oft einem selbst überlassen sich über die nächst gelegende Bus oder Bahn Haltestelle zu informieren. Doch in Groß Britannien gibt es seit über einem Jahr das Startup illustreets.co.uk (Blog) welches sich genau in dieser Nische etablieren will.

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Mittwoch auf der LeWeb London 2013

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Credit by Luca Sartoni – www.heisenbergmedia.com

Ein erfüllender Tag mit vielen hochkarätigen Gästen auf und außerhalb der Bühne. Begonnen wurde mit einem wichtigen und wiederkehrenden Thema auf der LeWeb, Finanzierung (Venture Capital) und Ausbildung der nächsten Generation an Startups. Hierzu erklärten Eric Van der Kleij (Level39) und Brent Hoberman (PROfounders Capital) welche wichtigen Aspekte zu beachten sind und dass die Branche ind in London immer weiter aufblüht. Dabei erklärte Eze Vidra was es mit dem neuen Google Campus auf sich hat. Es gibt kein direktes Auswahlverfahren um eine bestimmte Gruppe von Personen den Zugang zum Campus zu ermöglichen. Vielmehr ist die Registrierung offen für jeden. Das Projekt ist momentan viel mehr ein Experiment und wird als Investition in die Zukunft gesehen.

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Credit by Luca Sartoni – www.heisenbergmedia.com

Joe Gebbia (Twitter, Live Mitschnitt), einer der Gründer von Airbnb (Privatpersonen überlassen Fremden eine Schlaf und Aufenthaltsmöglichkeit auf begrenzte Zeit) erklärte fast poetisch die ersten Tage seiner damals unbeabsichtigten Firmengründung. Es ist vielmehr eine Geschichte die man seinen Urenkeln erzählen kann, denn direkt aus der Not und der entstandenen Idee heraus gab es bereits am dritten Tag die ersten Nutzer (bei den Gründern selbst). Doch was die beiden Designer Joe und Brian am meisten bewegt hat, war die menschliche Interaktion während der Zusammenkunft. So entwickelte sich innerhalb von einer Woche ein entsprechendes Angebot welches sich über die letzen Jahre zu einer renommierten und sehr beliebten Plattform mauserte. Continue reading

DataSift jongliert auf der LeWeb mit Big Data

Screen Shot 2013-06-05 at 14.45.14Bei dem Unternehmen DataSift (Live MitschnittGitHub, Trial verfügbar) handelt es sich um einen (der wohl größten) reinen Aggregationsdienst welcher auf momentan aus knapp 20 Resourcen Daten einsammelt und diese strukturiert in der eigenen API nahezu in Echtzeit ausliefert. Darüber hinaus hat man auch Zugriff auf den Datenstrom in der Historie, doch der Augenmerk liegt gerade daran die Informationsflug innerhalb von Millisekunden abzufangen und zu Bündeln, was sicherlich eine Meisterleistung ist. Das System dazu stammt aus Eigenentwicklung, welche nach Angaben von Toby Potter (Twitter) auf Basis von Java und C++ geschrieben ist. Es arbeitet extrem schnell unter gezielter Verwendung eines großen Speichers, ähnlich einer RAM des Computers. Über eine bereitgestellte API kann man dann auf die Daten zugreifen. Dabei ist zu beachten, dass die Inhalte selbst nicht verarbeitet werden. Sprich es wird nicht versucht die Person X welche auf Twitter eine Nachricht hinterlässt mit der eventuellen gleichen Person auf Facebook zu verbinden.

Da heißt, die Firma liefert ausschließlich die Daten Roh und nur mit den bereits vorhandenen Eigenschaften aus der ursprünglichen Quelle aus. Das heißt Meta-, Headline-, Kommentare- und reiner Text ist entsprechend gekennzeichnet. Daraufhin wird die Reichweite anhand einiger Faktoren gemessen, zum Beispiel wie oft der Inhalt geteilt wurde oder wie häufig der gleiche Link oder Inhalt in unterschiedlichen Nachrichten auftaucht. Wikistats.co (von DataSift, via) zeigt dies zum Beispiel anhand des Datenstroms von Wikipedia, oder direkt von der LeWeb 2013. Continue reading

LeWeb London 2013 Startup Competition

Diesmal stehen sich auf der LeWeb London 2013 ganze 16 Startups gegenüber, welche sich angesichts einer Jury behaupten müssen. Ein Gesamtbild der antretenden Jungunternehmen kann man sich auf der entsprechenden Präsentation machen. Ich möchte hier auf meine Fünf persönlichen Favoriten eingehen. Faktoren für meine Auswahl waren Verständlichkeit des Angebots, Massenpotential, Nischenfaktor, Innovationsgrad und mein subjektiver Eindruck.

  • Screen Shot 2013-06-03 at 17.37.12crypho.com
    erlaubt es noch einfacher Daten verschlüsselt verschicken. An sich nichts neues, es steckt kaum Innovationskraft dahinter. Denn die Technologie dazu ist für den Endverbraucher schon seit etlichen Jahren vorhanden. Neben Alternativen ist das verwendete System mit einem privaten und einem öffentlichen Schlüsselset für einen SSH Zugang ohne Passworteingabe bereits sehr üblich. Doch der Drang zur Sicherheit beim Übertragen von sensiblen oder persönlichen Daten ist bei der Gesellschaft vorhanden. Wenn diese Methode durch eine extrem einfache Bedienung massentauglich wird, kann ich mir einen Erfolg bei diesem Startup gut ausmalen. Herausragend ist hier Usability.

  • Screen Shot 2013-06-03 at 17.54.54goodnightlamp.com
    ist auf den ersten Blick für die meisten nicht unbedingt herausragend. Doch man muss sich die feine Verbindung von Technik und Alltag vor Augen halten, denn gerade wenn moderne Technologie für den Menschen benutzbar und sich in seine Umgebung nahtlos integrieren lässt, dann nenne ich das Innovationsleistung. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass die gute Nacht Lampe für einen moderaten Preis auf längere Frist anklang finden kann. Spätestends wenn es diese Lampe im benachbarten Möbelhaus zu kaufen gibt, ist der Erfolg sicher. Herausragend ist hier Simplicity und soziale Interaktion.

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Ausblick LeWeb 2013 in London

8251833645_665109b534_bWie viele bestimmt schon mit bekommen haben, findet die LeWeb (Twitter) nicht nur in Paris statt. Seit 2009 finden jährlich ein oder zwei Events statt und werden seit jeher von der Persönlichkeit Loïc Le Meur (Blog) organisiert und moderiert. Die Veranstaltung zählt zu einer (wenn nicht) der größten in Europa und bietet eine Mischung aus Talks, Präsentationen, einer Startup Competition und natürlich beste Möglichkeit für Networking (Meine Buchempfehlung dazu: Never eat alone) und Diskussionen.

Ich gehe kurz auf meine persönlichen Highlights für Tag Eins und Tag Zwei ein. Im Laufe des Events werde ich (neben anderen Bloggern) versuchen regelmäßig und oft sinnvolle Beiträge über das Geschehen zu veröffentlichen. Das volle Programm gibt es hier. Hinweis: Auch gerade als Nicht-Besucher der LeWeb ist es durchaus lohnenswert, die Themen und Produkte welche auf dem Event behandelt werden sich näher anzuschauen. Continue reading

Webscreener – Webseiten per Remote bedienen

basic_gitDie meisten sind bestimmt schon mal über das Thema Fernsteuern, Remote Control, Bekannten übers Internet helfen oder ähnlichem gestolpert. Unter den 1 zu 1 Bildschirmübertragern ist mit unter Teamviewer wohl das bekannteste für Privatpersonen. Einfach, schnell und effektiv. Als alternative dürfte UltraVNC oder TightVNC als Open Source Software auch populär sein. Bei diesen Tools übernimmt man sozusagen die volle Kontrolle des entfernten PCs. Doch Probleme welche einem hier plagen sind oft zu langsame Übertragungszeiten was ein Ruckeln zur Folge hat. Auch kann es problem geben, wenn die “Fernsteuerung” und der “Empfänger PC” unterschiedliche Auflösungen / Bildschirmgrößen haben. Zusätzlich ist der “Empfänger PC” dann nicht mehr benutzbar. Wir kommen gleich zum eigentlichen Inhalt.

In der heutigen Zeit wird neue Software meist so entwickelt, dass sie mit möglichst vielen Endgeräten kompatibel ist. Je nach Anwendungsfall läuft es aber meist auf eine Webanwendung (WebApp) hinaus. Darunter ist nicht anderes als eine Webseite die einen bestimmten Zweck erfüllt, gemeint. Alternativen sind natürlich native Anwendungen für IOS (iPhone), Android, Windows oder OSX (Mac). Eine Webseite ist jedoch auf jedem dieser Geräte erreichbar, sprich der größte Vorteil einer WebApp ist nun Offensichtlich. Continue reading

Meteor, NodeJS, BackboneJS und MongoDB (Achtung Technisch)

Screen Shot 2013-05-17 at 21.16.58Es geht viel schneller als man denkt. Kaum ist man mit ein paar Projekten, Arbeiten und anderem beschäftigt, schon rauscht an einem der Zug an neuen Technologie vorbei. Natürlich bekommt man hier und da über die News und Freunde was mit, doch selbst damit gearbeitet zu haben heißt noch mal was anderes. Alles braucht seine Zeit um sich zu behaupten, keine Frage. Aber diejenigen welche ein Gespür für den richtigen Zug haben, haben auch die Nase vorn.

Die Ignoranz des Nichtwissens ist beim menschlichen Gehirn gigantisch. So kommt es mir persönlich zumindest gerade vor. Konkret meine ich damit, dass ich momentan ein Projekt mit Meteor (Erklär-Video) und MongoDB umsetze. Und selbst wenn ich noch in den Anfängen damit stecke, kommt es mir vor wie wenn ich viel früher hätte damit anfangen sollen. Meteor (unter dessen Haube auch mit unter NodeJS, ConnectJS steckt) deckt dabei benötigte Arbeit im Back- sowohl als auch im Frontend ab. Das heißt sozusagen, man kann sich mehr oder weniger komplett auf die Client-Seite Entwicklung stürzen.

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Asana Time Tracking Tool

Viele haben bereits von Wunderkit (ehem. Wunderlist) gehört. Da ging ein ganz schöner Hype umher, doch spätestens nach dem Launch haben die meisten gemerkt, dass zwar die Aufmache gestimmt hat die Technik jedoch versagte. Bei Wunderkit handelte es sich um ein Projekt-Management Tool.

Ein kurzer Check ergab so manche Alternativen, eine hat mich besonders angesprochen: ASANA. Es ist eine flexible Web-APP welche nach der üblichen Einarbeitungsphase relativ gut für individuelle Zweck einsetzbar ist. Es ist sogar möglich, in Ansätzen SCRUM damit umzusetzen. Auch Investoren sehen hier ein Sprungbrett! In seiner letzten Finanzierungsrunde konnte das Startup etwa 38 Milionen Dollar Kapital einsammlen.

Zwei Freunde von mir haben dazu nun ein Time-Tracking Tool erstellt. Dieses greift mittels Javascript und PHP auf die API von Asana zu und liest auf Wunsch die eigenen Tasks der verschiedenen Workspaces aus. Nun kann man mit oder ohne Zeitlimit-Angabe die eigene Arbeitszeit für den jeweiligen Task tracken. Das typische Start und Stop Spiel reicht hier völlig aus. Für mehr Infos einfach mal anschauen unter http://codelovers.github.com/asana-time-track/

Musik entdecken. Musik hören. Musik Charts. Radio Charts.

Es gab schon seit einer Weile keinen neuen Beitrag auf webregard.de, Grund dafür ist, dass ich mich momentan sehr mit einem anderen Projekt beschäftige. Der Artikel-Titel lässt vermuten worum es geht. Radiozeug!

Radiozeug ist die praktische Landkarte für Musik, welche dich wirklich interessiert. Dort findest du ständig den neusten und beliebtesten Sound aus zahlreichen Radiosendern (momentan noch nicht ganz so viele) aus ganz Deutschland und auch bald aus dem Internet – zum reinhören, nachschauen und weitersagen. Somit bringt das Portal die Musik-Charts von morgen schon heute – neutral, interaktiv und praktisch.

Wie das funktioniert?

Die Web-App scannt konstant die Playlists der Radiosender – und erzeugt daraus die aktuellsten Musik-Charts, die es gibt. Man kann keinen seiner Lieblingssongs im Radio mehr verpassen – und wenn doch: einfach auf radiozeug nachschauen! Anstelle der üblichen, massenhaften und anonymen wöchentlichen Charts kann man auf hier eine individuell gewählte Playlist nutzen und diese bald auch weiter verfeinern: man kann auswählen, welche Sender oder Musikrichtung berücksichtigt werden soll, den Song auf youtube, tape.tv, spotify anhören, auf last.fm nachsehen und auf Portalen wie iTunes oder Amazon auch kaufen! Das alles ist kostenlos, topaktuell und kinderleicht. Natürlich dürfen die heiß geliebten Soundcloud-Charts nicht fehlen!

Der eingebundene Player und moderne HTML5 sowie CSS3 Technologien sorgen dafür,
dass man neben dem Anhören auch ungestört weiter Musik entdecken kann.

Der Netz-Spiegel!

In den Charts auf Radiozeug gibt es ein Wolken-Rating, welches zeigt wie beliebt der jeweilige Song im Netz in etwa ist. Sprich die Web-App schaut nach, wie häufig der Song auf Webdiensten wie Twitter, Facebook, LastFM etc. vorkommt. Dadurch sieht man wie Populär dieser Song dann ist.

Wie sieht die Zukunft aus?

Radiozeug hat viel Potential, da wären Geo-Located Charts, weitere Vernetzungen zu anderen Musik-Diensten / Plattformen sowie das einbinden weiterer Player. Ziel ist es, dem Besucher das entdecken und auch anhören von Musik auf legalem und modernem Weg des Möglichen bereit zu stellen. Es gibt ein eigenes Feedback Portal für Radiozeug, dort kann jeder ohne Anmeldung das Portal mitgestalten.