Fotobücher – Extrafilm – Erfahrungsbericht

impress[Trigami-Review] Es ist eine Zeit, in der die digitale Fotografie fest verankert ist, nur noch sehr wenige Menschen fotografieren bewusst analog. Doch immer mehr merken, dass das sortieren und sichern aller gemachten Digitalfotos nicht ausfüllen ist. Es fehlt einfach ein Teil dessen, was in der Mentalität des Betrachtens liegt. Man nimmt viel lieber einen handlichen Gegenstand in die Hand, in diesem Fall das Fotobuch.

Da setzen die Dienste an, einer davon ist Extrafilm.de welcher nun seinen Service überarbeitet hat. Neu sind die sieben verschiedenen Fotobuch-Arten welche man sich aussuchen kann. Hier fängt es beim kleine Heftchen für Unterwegs an und endet beim großen Hochzeitsbuch im Din A3 Format. Letzteres durfte ich teste, jedoch konnte ich es zeitlich nicht organisieren, dass ich in diesen Beitrag das Ergebnis zeigen kann, daher gibt es einen Folgebreitag. Das Buch ist jedoch komplett anders und kein Hochzeitsbuch.

Schön ist es, das man nun gezielt sein Wunschformat auswählen kann und somit etwas passendes bekommen kann (ab 14,90 bis 89,90 Euro). Zusätzlich stehen einem auch noch über 140 Deisgns für egal welches Format zur Verfügung. Somit kann man zu fast jeden passenden Anlass ein vorgefertigtes Deisgn übernehmen.

Die Webseite an sich macht einen guten Eindruck, so sind die Fotobücher schön aufgelistet. Derzeit läuft auch ein Angebot mit bis zu 20% Rabatt bis 31.10.09.

fotobuecherDoch mein Kritikpunkt liegt an der Design-Software zum Erstellen des Fotobuches. Sinvoll und wichtig ist die bereits vorhandene Funktion seine unfertigen Fotobücher zu speichern, welche man auch nutzen sollte. Denn bei einer gewissen Datenwut in Form von Bildern kann das Programm schon mal in die Knie gehen. So ist die Benutzerführung nicht ganz so intuitiv wie ich mir das wünschen würde.

So gibt es zwar die Möglichkeit siene Bilder via Drag&Drop einzufügen, doch manchmal versteht das Programm den Befehl falsch oder interpretiert ihn zu früh. Es kam auch vor, dass er dann einen Teil der Bilder vergisst welche ich für mein Projekt ausgewählt hatte. Zum Glück gingen mir keine Arbeitsschritte bei der Erstellung verloren, da ich regelmäßig gespeichert habe. Das Programm musst ich während der Nutzungszeit zwei mal neu starten weil es abstürtzte. Meine Testzeit beläuft sich auf gut zwei Stunden.

Schöner wäre es auch, wenn man noch Vorlagen selbst erstellen könnte, damit meine ich die Anordnung von Text und Bildern. Bisher kann man vorgegebene Modelle aussuchen und anschließend verändern. So musste ich für jede der 60 Seiten die Bilderrahmen von Hand vergrößern oder vekrleinern, was sehr anstrengend werden kann. Auch das eigene bestimmen des Hintergrundbildes für die Seiten wäre fantastisch.

Natürolich sollte man jetzt bedenken, dass ich hier Ansprüche eines Fotgeschrittenen bzw. Professionellen Einsatzes stelle. Jeder Normalverbraucher sollte mit den vorhandenen Gegebenheiten gut zurecht kommen. Doch es liegt ja gerade hier die Kunst nach Möglichkeit die meisten potentiellen Zielgruppen zu erreichen.

Ihr könnte genauso wie ich auf das Fotobuch gespannt sein, es sollte in den kommenden Werktagen eintreffen.

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  1. Pingback: Fotos im Din A3 Format | Webregard – Watch the Web

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