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To Blog or not to Blog?

04.12.2008 von Michael in News

Auch wenn man selbst von etwas völlig überzeugt ist und es auch täglich verwendet, so schadet es nie den Sinn und Zweck kritisch zu hinterfragen. Momentan ist wieder die Diskussion aufgebrochen, ob Blogs noch Trendy genug sind und wie es um dessen Zukunft beschert ist.

So hat der selbstaendig-im-netz.de (oder auch alles2null.de) Blog die Argumente aus dem Beitrag des upload-magazin.de aufgefasst und weiter ausgeführt. Dabei wurde auf folgende Punkte im Negativen wie im Positiven für Blogs eingegangen:

  • Twitter und FriendFeed lösen Blogs ab
  • Video schlägt Text
  • Blogs zerbrechen an ihrer Professionalisierung
  • Blogs bleiben ein Nischenthema
  • Blogs sind nichts für die breite Masse

 

Aus den Argumenten beider geht hevor, dass ein Blog an sich eigentlich eine Informationsquelle mit seinen Vor- und Nachteilen wie ein Portal oder eine Webseite ist. Man kann nicht sagen, dass eine Neuerscheinung wie Twitter damals, dem Bestand aller Blogs ein Bein ausreissen könnte. Letzendlich stehen beide Autoren zu Ihrem Medium und vertreten dieses logischerweise auch. Aber durch Veränderungen kommen Veränderungen in der Blogosphäre. Der Fokus sollte nicht auf dem Medium Blog liegen, sondern viel mehr auf den Autoren welche dieses Medium benutzen. Die Frage sollte ganz klar sein: Was machen die Blogger in Zukunft?

Sollte das Medium irgendwann überholt sein, so ist es automatisch klar, dass anderen technische Formen vielleicht auch zukünftig nur noch im Zusammenschluss vieler Autoren genutzt werden. Spannend ist also, wie der Informationsträger Blogger seine Nachrichten darstellen und veröffentlichen wird. Vor dem Hype Blog, konnte er es in den meisten Fällen nur in Foren (die damals genauso geboomt haben) und das mit relativ wenig Aufmerksamkeit für seinen Text, was natürlich die geschriebene Text-Qualität erheblich beeinflusst hatte.

Blogs sind nichts neues mehr! Dem Suchenden ist es auch egal ob es ein Blog ist.

Meiner Meinung nach, kann ein Blog bestehen wie er ist und findet dadurch auch sein Fach- / Zielpublikum das es braucht. Doch ein Blog muss nicht immer ein Blog bleiben, Mischformen und Vermengungen sind zum Beispiel in der Musik gang und gebe. Dies könnte interessante Neuformen der Informationsdarstellung hervor bringen. So habe ich einiges für Webregard geplant, was jedoch im Moment an meinem Zeitmanagement scheitert. Das habt ihr sicherlich auch an der Anzahl neuer Beiträge gemerkt.

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