Apple sein Macbook Pro

macbookpro13Es ist eigentlich kein Produkttest und ich will auch keine Werbung für das oben genannte Produkt machen, doch will ich meine Erfahrung veröffentlichen.

Bei mir stand vor kurzem der Kauf eines neuen Notebooks an. In einer Zeit in der man von Windows entsetzt ist was die neuen Versionen angeht und man eh etwas Leistungsoptimiertes möchte, sucht man nach Alternativen.

Dabei bin ich, wie sollte es auch anders sein, über einen Freund auf das Macbook aufmerksam geworden. Er zeigte mir ein paar Funktionen und wie toll es doch sein und überhaupt – der spinnt doch dachte ich mehr oder weniger. Bei dem Preis bekomm ich ja ein fast doppelt so schnelles Notebook mit wesentlich mehr Speicherplatz.

Ich suchte also weiter nach dem für mich perfekten Notebook, möglichst ohne Betriebssystem und nicht zu groß. Doch nach vielem hin und her überlgen tat ich eines Morgens die Bestellung, zum einen da ich das neue Gerät brauchte und zum anderen da ich doch viel mit Grafikprogrammen arbeite und es sich ja angeblich eh um ein Designerstück für Designer handel soll.

Nach einem freundlichen hin und zurück schicken (im Bestellzeitraum kam die neue Produktserie heraus, somit war ich einer der ersten mit dem Neuen) hatte ich mein neues Macbook Pro 13″. Direkt im Urlaub konnte ich mich ein paar Wochen daran gewöhnen, unabhängig von meinem alten Stand-PC mit Windows XP.

So entdeckte ich mit der Zeit das Handhaben eines Macbooks und dessen Funktionen im Betriebssystm. Es ist einfach ein Unterschied wie Tag und Nacht, denn immer wenn ich den direkten Vergleich bei anderen Systemen im “Workflow” merke wird mir klar, dass sich jemand bei Mac OSX mal was gedacht hat.

Es ist ja nicht unbekannt, dass Microsoft in vielen Positionen seine schwindende Monopolstellung ausnutzt.

Letzendlich möchte ich sagen, dass ich erst nach dem kurzen Benutzungszeitraum mir ein Urteil über so ein Apple-Teil machen konnte und dieses durchwegs positiv ausgefalle ist. Dabei hat das Macbook auch immer wieder kleinere Macken und bleibt ab und zu bei mir hängen. Doch das einzige Problem derzeit ist nur noch der Zwiespalt, dass ich einen Windoof PC habe und nutzen möchte, aber auch gerne das Macbook alleine nutzen würde. Hindernis dabei ist, dass ich meine beiden externen Monitore nicht so einfach an das Macbook anschließen kann.

Mal sehen welche Lösung ich finde. Für heavy User wie ich mich bezeichnen würde, kann ich doch die schnellere Version des Macbook Pro 13″ mit 4 GB Arbeitsspeicher empfehlen. Ich bin wohl jetzt bekennendes Sektenmitglied, hergeben wollen würde ich es nicht mehr…

6 thoughts on “Apple sein Macbook Pro

  1. frank

    kann in jedem einzelnen punkt zustimmen. bin selbst umsteiger seit ein paar wochen. früher dachte ich: leute mit apple sind designverliebte angeber. heute weiss ich: es sind designverliebte angeber, die einfach möchten, dass ihr rechner funktioniert… :-)

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  2. Michael Post author

    Hab mir jetzt 4GB RAM eingebaut (von Kingston für 70 Euro) und muss sagen, ich merke eine wesentlich Verbesserung… Komisch, dass ich am Festrechner mit 2 GB noch auskomme… :)

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  3. Pingback: Nüchtern betrachtet, das iPad | Webregard – Watch the Web

  4. quarzt

    Irgendwie finde ich es mittlerweile einfach nur noch beschämend, Windows “Windoof” zu nennen und Apple Produkte ohne jegliche Objektivität richtig zu beurteilen.

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  5. Michael Post author

    Naja, wenn man sich mit den Hintergründen von Microsoft und Windows auseinander setzt, sowie etwas objektiv an die Sache ran geht, dann sieht man schnell dass eine ironische und sarkastische Betrachtung des Produkts Windows ganz legitim ist. :-)

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  6. Apple-Tree

    Meine Freundin hat auch ein MacBook, und das ist echt eine coole Sache. Aber ich stelle mir die Umstellung von Microsoft und Windows auf das Apple-Betriebssystem umzusteigen. Das ist doch ganz anders aufgebaut … mal gucken in 3 – 4 Jahren vielleicht. Ich kann mich bisher nicht über Microsoft beschweren, obwohl ich Vista habe. Hatte noch nie Probleme!

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