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Ein schrecklich netter Tag – CeBIT

Am Freitag war mein erstes Mal auf der CeBIT, daher bin ich entsprechend ohne große Erwartungen und Vorurteile dem ganzen Event entgegen gegangen. Etwas vergleichbares aus dem schönen Süden ist vielleicht die Systems aus München, welche es jedoch nicht mehr in dieser Form gibt. Doch meine Eindrücke zur CeBIT wurden (wie man dem Titel entnehmen kann) mit einem Schwenk Erzählungen aus “alten Zeiten” möglicherweise ins rechte Licht gerückt. Ich gehe einfach anhand einiger ausgewählten Bilder durch.

Die Themen haben in folgende Kategorien gereicht:

  • IT-Business: Diverse Softwarelösungen für Unternehmen (ECM, CRM, Open Source)
  • IT-Business: Diverse Hardewarelösungen für Unternehmen (Storage, RFID)
  • Internet and Mobilde Solutions / Webciety
  • Destination ITS (Transport, Logistic, Navigation)
  • Green-IT, Health-IT
  • Future-Parc (Investoren, Star-Ups, Basic Research)
  • Public Sector Parc (eGovernment, Geoinformationswirtschaft)
  • Banking and Finance (Finance Solutions)
  • Security World (Biometrics, Video Surveillance)
  • Business Communication and Networks (Wireless, Date Center, Telecommunication)
  • ITC-Infrastruktur (Consumer Electronics, Graphics and Sounds, Mobile Devies)
  • Planet Reseller, SAP World, Sounds!, Intel Extrem Masters

Der subjektive Eindruck

Die CeBIT zeichnet sich dadurch aus, dass diese sehr spezifisch in ihren Segmenten ist. Konkret waren Hallen wie Health-IT oder Destination ITS von mäßiger Bedeutung für mich. Gelangt man an ein Themengebiet welches einen interessiert, eröffnet sich meist eine Vielzahl an Ständen von bekannten und unbekannten Firmen. Oft sind letzteres Namen aus dem fernen Osten. Dabei sind die Stände an sich völlig unterschiedlich eingerichtet, manche versprühen eine schöne Atmosphäre, andere wirken sehr diskret und vermitteln einem Zurückhaltung. Meist findet man jedoch etwas Personal was auf Wunsch den Serivce oder die ausgestellten Produkte erklärt und vielleicht schmackhaft machen möchte. Der visierte Unternehmer wird auf der CeBIT natürlich seine Termine und Kontakte haben, welche er ohnehin treffen wollte und kann dies nun gesammelt erledigen. Darüber hinaus sammelt er Eindrücke und lernt neues und interessantes (erneut) kennen.

Beim Punkt, erneut kennen lernen kann man direkt stehen bleiben. Ich habe auf der CeBIT leider kaum nennenswerte NEUHEITEN erlebt. Gut, da waren Geräte welche die Sinnesorgane wie die Augen messen, um deren Informationen weiter zu verarbeiten. Kleine Mini-Projektoren kann man für wenig Geld ins Handgepäck stopfen. Einen bleibenden Eindruck haben die Angebote für Notebook-Taschen und Mobile-Devices Utensilien hinterlassen. Mir schien manchmal, als ob die ganze Halle nur ein Produkt in Milliarden Variationen zum direkten Verkauf anbieten wollte. Geprägt waren diese Produktpräsentationen von zahlreichen Klonen aus Fernost. Was einem immer wieder ins Auge gesprungen ist, waren 3D Bildschirme, als ob das der neue Absatzmarkt schlecht hin wäre. So haben diverse Firmen wie nvidia für ihre 3D Brillen zum Zokken oder TV-Schauen geworben. Mein Bruder hatte sich vor etwa 8 Jahren bereits eines der ersten Modelle für den Heim-PC geholt. Mittlerweile ist der Effekt deutlich ersichtlicher. Doch die 3D Home-Cinemas und im Gaming haben mich nicht überzeugt, der Tiefeneffekt ist zu gering, ich bin aus dem Kino besseres gewöhnt.

Ein weiterer HYPE (Produkte) auf der Messe waren die neuen größeren Multi-Touch Screens. Man kombinierte sich auf mit angeschlossenen Flachbildschirmen oder hängte sie gar im 42 Zoll Format an die Wand. Interessant ist vielleicht, dass zunehmend ein für die Industrie akzeptableres Angebot für derartige Geräte im kommen ist. Zum Thema E-Books habe ich leider gar nicht so viel gesehen, mir sind lediglich weniger als eine Hand voll aufgefallen. Dabei handelte es sich jedoch hauptsächlich um Anbieter aus Fernost. Ich habe mich nicht weiter mit den Geräten beschäftigt, da ich bisher noch kein für mich auf Deutsch, interessantes und passendes Angebot kenne. [Hauptsache HD-Ready ist der Fernseher…]

Mir schien als hätten die TELECOM und Microsoft als beide größten Stände auf der CeBIT, je eine halbe Halle gemietet. Bekannterweise wurden wie auf anderen Messen, Shows und Gewinnspiele veranstaltet. Die Telekom versuchte mit einem mir bekannten Effekt der Objeterkennung per “Webcam” die grafische Ausgabe zu steuern. Sprich eine nette Dame hält zwei grüne Würfel mit welchen sie eingeblendete Videos in die Webcam Aufnahme von sich selbst einsetzt und diese beliebig verändert. Sowas haben schon Studenten “erfunden“, also ein netter Effekt fürs Publikum. Es gab diverse Infopoints zu allen Leistungen vom pinken Panther. Die Show war eine Kombination aus heißer Luft welche ihre Leistungen als Zuflucht in die Moderne verkaufen möchte, und von irgendwelchen Videoclips. Continue reading