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Webfuture – Was bewegt mich?!

Aktuelle: Es ist längst bekannt, dass mittlerweile fast jedes neue Angebot/Dienst, welche vor einiger Zeit noch in die Web 2.0 Schiene eingeordnet wurden, nun Standard-Programm sind. Dabei sind es oft abgeänderte Versionen von bereits bestehenden Webseiten bzw. Angeboten / Plattformen. Wirft man einen Blick auf die neusten Dienste auf deutsche-startups.de, so sieht man abnehmen.net was mich stark an erdbeerlounge.de erinnert. Fashionfreax.net erinnert an styleranking.de, sport-id.de an meinverein.de und dabei werden es doch recht wenig neue Gründungen als im Vergleich zu einem Jahr zuvor.

Wie finanzieren sich solche Angebote langfristig? In erster Linie durch Werbung. Aber es gibt meiner Meinung nach auch einige Lichtblicke wie a-better-tomorrow.com, welche custom made T-Shirts anbietet. Es sind also Ideen und Angebote, welche es vorher nicht wirklich gab, bzw nicht so bekannt gemacht wurden. Es sollte allen klar sein, dass ohne ein gutes Marketing das Produkt zur Nebensache wird.

Was ich derzeit aber richtig geil finde (als Entwickler), dass man über die bestehenden API´s von Youtube, iTunes oder auch kleineren Diensten eine bisher noch zu unbenutze Vernetzung geschaffen hat. So ist es möglich, zu bestehenden Informationen wie Musikstücke, sich das Album-Cover bzw. weitere Informationen (von iTunes) zu holen. Das wäre vor einigen Jahren undenkbar gewesen, außer man hatte schon die Möglichkeit die Daten direkt von der Webseite zu holen (aber viel zu umständlich). Warum noch zu unbenutzt? Ich kenne bisher kaum Dienste, welche diese Art der Semantik(?) zu nutzen. Spontan fällt mir da Spotibot ein. Der Dienst generiert mit Hilfe der API von Last.fm eine semantische(?) Playlist. Diese Playlist kann aus den beliebtesten ähnlichen Songs der Community-Mitglieder von Last.fm zu einem bestimmten Interpreten sein. Das liefert zum Teil unglaublich gute Ergebnisse, welche ich selbst sehr gerne nutze.

Zukunft: Auf dem letzten Internet World Kongress haben wir erfahren, dass das zukünftige Internet der “semantischen Suche” gewidmet sein wird. Dicht gefolgt von der mobilen Vernetzung von Gegenstanden (wie kommunizierende Autos). Das alles klingt sehr logisch und wird wohl auch so eintreten.

Ich bin mega gespannt, mit was das Web in Zukunft aufwartet. Wenn man sich den Anstieg die aktive Nutzerzahl im Web ansieht (in den letzten 2 Jahren von ca. 58 auf 66%), so lässt sich einiges erhoffen. Früher waren Dienste welche das Aktiv-Sein als Basis betrachteten, eher zum Scheitern verurteilt. Solche Web-Angebote haben neue Möglichkeiten und eine grünere Wiese. Wenn man das nun weiterführt, kann man sich ausmalen wie Interaktiv und Aktiv das Web werden könnte.

Was meint ihr? Worauf wird man sich am meisten freuen und was wird wohl am längsten brauchen?

Prepaid Surf-Stick von FONIC

[Trigami-Anzeige] Fonic ist ein Mobil-Telefonanbieter in Deutschland. Der Konzern mit dem Slogan “Das ist die Wahrheit” verkauft hauptsächlich Telefon-Tarife, wie ein üblicher Mobilfunk-Anbieter. Ein einfach strutkturierter Tarif zeigt, dass die Kosten bei 9 Cen pro Minute anfangen. Das git hauptsächlich für alle Gespräche ins deutshce Mobil- und Festnetz sowie ins Festnetz von über 50 Ländern.

Doch was immer noch neu ist, ist der Fonic Surfstick. Dabei handelt es sich um einen USB-Stick, welcher an jegliches Endgerät mit Betriebsystem (Windows, Mac) uns USB-Schnittschtelle angeschlossen werden kann. Continue reading

Ich höre nicht, ich sehe nicht – Aufmerksamkeit?!

Aufmerksamkeit, wer hier liest schenkt gerade meinem Text Beachtung und Aufmerksamkeit. Was ist Aufmerksamkeit? Ich definiere es durch gezieltes Wahrnehmen von etwas mit Hilfe aller dabei notwendigen Sinnesorgane. Dabei entscheide ich so gut wie nie bewusst darüber. Vielmehr erregen bestimmte Signale und Dinge welche wir als wichtig erachten unser Vermögen jemandem oder etwas zu folgen (Rote Farbe, ein Symbol für eine neue Nachricht oder ein aufregendes Bild).

Aufmerksamkeit, oft gemessen anhand der aufgewendeten Zeit, ist eines der wichtigsten Güter in der modernen Welt. Doch schon seit Jahren wird hiermit auch ein Gewerbe betrieben. Es ist die simple Werbung, welche uns seit mehreren Jahrzehnten in Radio, Film, Fernsehe, Zeitschrift und Internet begleitet. Werbetreibende zahlen viel Geld um sich einen Platz auf einem Medium mit weitreichendem und passendem Potential für Aufmerksamkeit zu sichern.

Im Web gibt es derzeit ein paar grosse Formen welche die Aufmerksamkeit auf sich ziehen.

  • Das sind Aggregatoren welche verschiedene personalisierte Informationen zusammenschustern. Darunter zähle ich Dienste wie iGoogle, Blogs (zusammengetragen Informationen durch einen oder mehrere Autoren) aber auch Startseiten in Diensten wie Twitter, Lokalisten oder Facebook. Diese Startseiten schnüren automatisch oder selbst definiert Infos aus einigen Bereichen in kleine Häppchen und präsentieren diese gesammelt auf einer Seite (Startseite). Hier schaut der aktive Internetuser regelmäßig vorbei um möglichst aktuelle Ereignisse verfolgen zu können.
  • Alt hergebracht und immer noch bewährt sind kurze Informationsträger. Oft in Textform wie E-Mails, Twitter-Nachrichten (Direct-Messages) oder Instant-Messaging. Hier handelt es sich oft um direkte Infos zur eigentlichen Person. Absolut jeder Mensch ist vom Wesen her Kontakt-orientiert, da er ohne soziale Kontakte in geeigneter Form eingehen würde (ich besinne mich da auf einen gruseligen Test von einem damaligen König oder Kaiser mit Kindern).
  • In der Beschaffenheit abgehoben und anders sind die Sachen und Infos welche wir gezielt suchen. Beide vorherig genannten Formen kommne daher ohne, dass wir diese erwarten. So durchforsten wir Kilometer von Internet-Suchergebnissen aus Google um eine gewünschte Information zu bekommen. Aus unserer Erfahrung heraus wissen wir, dass es diese Information im World Wide Web geben muss.

Keine Information ist ohne Aufmerksamkeit (Aufmerksamkeit ist auch Anstrengung) etwas wert. Dabei ist es dann egal ob per Aggregator, Direkt-Nachricht oder gezieltes Suchen. Daher werden gezielt Wege eingeschlagen um mit Hilfe von markanten Signalen und Methoden (welche wir meist aus unseren Erfahrungen kennen und aufwerten) unser Auge und unseren Verstand gezielt zu leiten.

Wie teile ich mir meine Aufmerksamkeit ein?

Ich habe verschiedene Interessen und Themenschwerpunkte welche ich ganz spontan verschieden gewichte. Ich persönlich erachte Dinge nach ein oder zwei Wochen schon wieder für wichtiger als jene anderen wie zuvor. Doch im Allgemeinen fällt es mir Schwer, so dass ich bei einem bestimmten Punkt angekommen bin. Vorzugsweise verwende ich Zeit für etwas, was mir längerfristig mehr Sinnhaftigkeit oder Erfolg verspricht, was natürlich nicht immer klappen kann.

So erhalte ich mit kurzfristigen Aufwendungen für diesen Blog langfristig herausstechende Vorteile verschiedenster Art. Anderen Beispiel: Ich bin bei mehr als zwei Communitys angemeldet, damit mich andere Menschen über ihre persönlich favorisierte Plattform bequem erreichen können. Ich selbst nutze diese dann nur zum Nachrichten empfangen, was jedoch die warscheinlichkeit der Erreichbarkeit erhöht. Doch ich habe einen weiteren Account (muss mich auch erst mal anmelden), vielleicht ein neues Passwort und bekomme weitere E-Mails. Oder welche online Zeitschriften / Blogs lese ich um meine gewünschten Informationen zu bekommen? stern.de, zeit.de oder bild.de? Wie viele will ich abklappern (müssen)? Wann halte ich mich selbst für ausreichend informiert?

Meiner Meinung nach liegt hier noch der größte Schwachpunkt im immer schneller werdenden Web, die Infrastruktur für den Informationsfluss! Momentan versucht jeder einen möglichst großen Fetzen Besucherstrom aus dem Web zu fischen. Wie komme ich zum nächsten BurgerKing? Richtig, mit einer Wegbeschreibung. Google? Gesucht wird erst, wenn man nichts findet…

No Economy – Gratiswahn im Web

no_economyNo ECONOMY – Wie der Gratiswahn das Internet zerstört oder “Wenn du etwas gut kannst, dann tue es nicht umsonst” Joker in “Batman 3”.

Giesela Schmalz ist Medienökonomin an der Fachhochschule Köln. Sie erforscht dabei die Strategien internationaler Medien- und Onlinekonzerne am Institut für Medien- und Kommunikationspolitik in Berlin.

Das Buch eröffnet in jedem Fall dem Internetnutzer eine neue Sicht auf die Dinge im World Wide Web. Es zeigt den Zusammenhang und den Unterschied zwischen der wirtschaftlichen Gesamtsituation im Web und einem funktionierendem Wirtschaftsmarkt. Klar erkennbar ist der Hang zur sogenannten Querfinanzierung durch Werbung, was aus Sicht der Autorin in keinem Fall langfristig Erfolg versprechen kann. Belegt wird dies auch gleich durch die Tatsache, dass kaum ein Online-Anbieter allein durch Werbung sich refinanzieren kann. Weiterführend liegt der Fokus nicht nur auf dem Userverhalten sowie deren Ideologien im aktuellen Webgeschehen, sondern auch bei den Werten welche im Internet das Sagen haben.

Abwechselnd wird die Sicht des Nutzers und des Service-Anbieters durchleuchtet. So wird beispielsweise der beliebte Web-Narzissmuss von Usern oder mögliche Ambitionen Open-Source Software zu entwickeln mit seinen Hintergründen aufgegriffen. Es wird unterschieden zwischen Web-Beobachter und Power-User. Es gibt eine Erfolgsanalyse für Unternehmen im E-Commerce auf Basis des Gratismarktes in Form von Überpunkten wie Netzerkeffekte, Gesetz der grossen Zahl, Lock-in-Effekt und Markenaufbau. Continue reading

Digitale Zwischenmenschlichkeit?

Zwischenmenschliche Kommunikation – Wikipedia:
Als Teil der sozialen Interaktion wird die zwischenmenschliche bzw. interpersonelle Kommunikation verstanden, welche aus soziologischer Sicht äußerlich sichtbare wechselseitige Aufeinanderwirken zwischen Individuen zum Zwecke der Abstimmung des Denkens und Verhaltens der Beteiligten bzw. des konkreten Handelns von Kooperationspartnern oder Feinden bezeichnet.

Ich wachse in einer Generation auf, welche sehr früh mit dem Medium Internet in Berührung gekommen ist. Doch dieses Medium ist noch so frisch wie der gelernte Umgang damit. Man kann jetzt “Überall zu einem Zeitpunkt” sein.

Den Versuch, neue Menschen über das Internet kennen zu lernen, alte Freundschaften wieder aufleben zu lassen oder die derzeit beste Freundschaft weiter zu pflegen haben die meisten schon ausprobiert. Doch im Zuge eines Resümees kommen die meisten wohl auf die gleiche Frage: “Klappt das überhaupt?”.

Nach den Chaträumen auf diversen Internetseiten erklomm der Instant-Messenger die Rangleiter, welchet dicht gefolgt von der SMS war. Nach viel Abstand überholte die Social Community und wird jetzt von mobilen Webdiensten wie Twitter zum flächendeckenden Informationsaustausch überrannt.

Als damaliger und heutiger Intensiv-Nutzer solcher digitalen Kommuninkationsmittel bin ich der Meinung, dass das nur sehr bedingt bis gar nicht funktioniert. Dennoch nutze ich sie. Ausnahmen bestätigen hier natürlich die Regel.

Die Frage, wie man Menschen näher kennen lernt, lässt sich einfach damit beantworten, in dem man das direkte Gespräch zur Person sucht. Daher stellt sich mir die Frage, ob eines der bekannten digitalen Kontakwege den Ausdruck, die Geste, Mimik und Tonlage eines Gesprächs ersetzen kann? Nie. Denn gerade diese Gegebenheiten helfen enorm den Gegenüber besser durch eigene Interpretationen einschätzen zu können, das wiederum baut Vertrauen auf was essenziell für eine bessere zwischenmenschliche Beziehung ist. “Was ist das für ein Hund der nicht bellt?” Continue reading

ichbinklein.de – Zielgruppenorientierte Shops

ichbinkleindeInternetshops sind seit vielen Jahren das tägliche Brot im Internetgeschäft. Doch es gibt nicht viele Shops, welche meiner Meinung nach zu wirklich gut umgestzen und Zielgruppen orientierten Webshops gehören.

Denn es sind nicht nur die Produkte und Angebote welche die gewünschte Zielgruppe anlocken dort einzukaufen. Vielmehr ist es auch das Look & Feel was zunehmend unterbewertet wird. Doch einige Shops wie ichbinklein.de haben mit ihrer netten Aufmache Pluspunkte in dieser Kategorie gesammelt. Denn dort ist die Zielgruppe auch das Thema der  gesamten Webseite, auch wenn vielleicht nicht mal diese dort einkauft (können). Welche Internet affinen Eltern stöbern hier denn nicht gerne mal?

Das stimmige Konzept gibt mir hier einfach ein wohl fühl Klima.

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Dem Deutschen liebste Websites

Wie man in der aktuellen Internet World Business nachlesen kann, sind in verschiedenen Kategorien die beliebtesten Webseiten für Deutschland auf der Gala OnlineStars 2008 durch 40.000 Online-User festgelegt worden. Die zweiwöchige Zeitung ist sehr zu empfehlen, gibt es im Zeitschriften Handel.

  • Automobil – adac.de und autoscount24.de
  • Computer – chi.de und computerbild.de
  • Geld – sparkasse.de und immobilienscout24.de
  • Gesundheit – gesundheit.de – netdoktor.de
  • Mobile Dienste – bahn.de und t-mobile.de
  • Lifestyle – otto.de und quelle.de
  • Online-Portale – google.de und web.de

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Internet bei Alice oder wie man Kunden verarscht

Es fing alles ganz harmlos an. Es wird eine WG gegründet und da fehlt natürlich ein neuer Internetanschluss. Es wurde bevor ich eingezogen bin ein Internetzugang bei Alice von Hansenet (macht ja am meisten Werbung) geordert zum 01.10.08. Telefonisch sagt man, es wird alles am 01. eingerichtet und funktioniert für nur 30 Euro im Monat, Telefon- und Internetflat mit bis zu 16 Mbit.

Nachdem das Päckchen mit Modem unbedingt persönlich abgeholt werden musste, wartete man geduldig von 8 Uhr bis 16 Uhr auf den Servicetechniker. “Da steht Sonstiges als Grundangabe, das verstehe ich auch nicht warum er nicht gekommen ist…” teilte mir die Frau an der Hotline mit. Der nächstmögliche Termin wäre der 9.10 gut eine ganze Woche später. “Dann können Sie endlich unser Angebot nutzen.

Der Tag ging auch rum, nachdem beim zweiten Versuch wieder niemand gekommen ist. “Oh, ja da müssen wir einen neuen Termin ausmachen, das ginge erst am 15.10. Natürlich wird diesmal jemand kommen, ganz sicher“. Nicht schlecht, nach dem man drei Arbeitstage vollständig verplempert hat ist der Techniker gekommen um in 10 Minuten sein Werk zu verrichten. Wohlgemerkt hätte ich den nächsten Besuch des Technikers selbst zahlen müssen, wenn er mich an einem dieser Tage nicht angetroffen hätte.

Yeah, endlich Internet und Telefon.

Sie sagen das Telefon LED leuchtet seit Heute Morgen den 17.10 nicht mehr? Das muss ich checken, dazu ziehen sie bitte den Stecker raus. Jetzt wieder rein. Das Modem reagiert aber korrekt.Continue reading

Fehlt was?

Derzeit gibt es ja viele große Social Networks und zahlreiche kleine Social Networks. Diese gibt es für jung und alt, für dick und doof. Das gleiche gilt für News-Dienste, speziell im internationalen Bereich. Auch das Bereitstellen von Bildern bietet bereits fast jedes Menschen-Netzwerk oder andere Dienste an. Auch im Bereicht der Versorgung durch Multimedia boomt das Geschäft gerade zu.

Doch was wäre wenn ein Unternehmen eine Plattform auf die Beine stellt, welche all diese mittlerweile etablierten Funktionen und auch mehr davon abdeckt? Sprich über die Plattform kann man: Continue reading