[Google Reader] Empfohlene fremde Blog-Artikel
- Fakten zur aktuellen Diskussion um die VorratsdatenspeicherungNach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur Vorratsdatenspeicherung ist die mediale Rhetorik der Vorratsdatenspeic...
- Extreme Retailing: Change is coming to online shoppingIm E-Commerce ist plötzlich wieder alles möglich. Und speziell in den USA steigt das Interesse an extremen E-Commerce...
- Eye-Tracking-Studie legt nahe: Nutzer haben kein Interesse an Real-Time-ErgebnissenDie Online-Marketing-Agentur OneUpWeb hat eine interessante, kleine Studie durchgeführt. Unter anderem mittels Eye-Tra...
Ich höre nicht, ich sehe nicht – Aufmerksamkeit?!
04.01.2010 von Michael in Persönlich
Aufmerksamkeit, wer hier liest schenkt gerade meinem Text Beachtung und Aufmerksamkeit. Was ist Aufmerksamkeit? Ich definiere es durch gezieltes Wahrnehmen von etwas mit Hilfe aller dabei notwendigen Sinnesorgane. Dabei entscheide ich so gut wie nie bewusst darüber. Vielmehr erregen bestimmte Signale und Dinge welche wir als wichtig erachten unser Vermögen jemandem oder etwas zu folgen (Rote Farbe, ein Symbol für eine neue Nachricht oder ein aufregendes Bild).
Aufmerksamkeit, oft gemessen anhand der aufgewendeten Zeit, ist eines der wichtigsten Güter in der modernen Welt. Doch schon seit Jahren wird hiermit auch ein Gewerbe betrieben. Es ist die simple Werbung, welche uns seit mehreren Jahrzehnten in Radio, Film, Fernsehe, Zeitschrift und Internet begleitet. Werbetreibende zahlen viel Geld um sich einen Platz auf einem Medium mit weitreichendem und passendem Potential für Aufmerksamkeit zu sichern.
Im Web gibt es derzeit ein paar grosse Formen welche die Aufmerksamkeit auf sich ziehen.
- Das sind Aggregatoren welche verschiedene personalisierte Informationen zusammenschustern. Darunter zähle ich Dienste wie iGoogle, Blogs (zusammengetragen Informationen durch einen oder mehrere Autoren) aber auch Startseiten in Diensten wie Twitter, Lokalisten oder Facebook. Diese Startseiten schnüren automatisch oder selbst definiert Infos aus einigen Bereichen in kleine Häppchen und präsentieren diese gesammelt auf einer Seite (Startseite). Hier schaut der aktive Internetuser regelmäßig vorbei um möglichst aktuelle Ereignisse verfolgen zu können.
- Alt hergebracht und immer noch bewährt sind kurze Informationsträger. Oft in Textform wie E-Mails, Twitter-Nachrichten (Direct-Messages) oder Instant-Messaging. Hier handelt es sich oft um direkte Infos zur eigentlichen Person. Absolut jeder Mensch ist vom Wesen her Kontakt-orientiert, da er ohne soziale Kontakte in geeigneter Form eingehen würde (ich besinne mich da auf einen gruseligen Test von einem damaligen König oder Kaiser mit Kindern).
- In der Beschaffenheit abgehoben und anders sind die Sachen und Infos welche wir gezielt suchen. Beide vorherig genannten Formen kommne daher ohne, dass wir diese erwarten. So durchforsten wir Kilometer von Internet-Suchergebnissen aus Google um eine gewünschte Information zu bekommen. Aus unserer Erfahrung heraus wissen wir, dass es diese Information im World Wide Web geben muss.
Keine Information ist ohne Aufmerksamkeit (Aufmerksamkeit ist auch Anstrengung) etwas wert. Dabei ist es dann egal ob per Aggregator, Direkt-Nachricht oder gezieltes Suchen. Daher werden gezielt Wege eingeschlagen um mit Hilfe von markanten Signalen und Methoden (welche wir meist aus unseren Erfahrungen kennen und aufwerten) unser Auge und unseren Verstand gezielt zu leiten.
Wie teile ich mir meine Aufmerksamkeit ein?
Ich habe verschiedene Interessen und Themenschwerpunkte welche ich ganz spontan verschieden gewichte. Ich persönlich erachte Dinge nach ein oder zwei Wochen schon wieder für wichtiger als jene anderen wie zuvor. Doch im Allgemeinen fällt es mir Schwer, so dass ich bei einem bestimmten Punkt angekommen bin. Vorzugsweise verwende ich Zeit für etwas, was mir längerfristig mehr Sinnhaftigkeit oder Erfolg verspricht, was natürlich nicht immer klappen kann.
So erhalte ich mit kurzfristigen Aufwendungen für diesen Blog langfristig herausstechende Vorteile verschiedenster Art. Anderen Beispiel: Ich bin bei mehr als zwei Communitys angemeldet, damit mich andere Menschen über ihre persönlich favorisierte Plattform bequem erreichen können. Ich selbst nutze diese dann nur zum Nachrichten empfangen, was jedoch die warscheinlichkeit der Erreichbarkeit erhöht. Doch ich habe einen weiteren Account (muss mich auch erst mal anmelden), vielleicht ein neues Passwort und bekomme weitere E-Mails. Oder welche online Zeitschriften / Blogs lese ich um meine gewünschten Informationen zu bekommen? stern.de, zeit.de oder bild.de? Wie viele will ich abklappern (müssen)? Wann halte ich mich selbst für ausreichend informiert?
Meiner Meinung nach liegt hier noch der größte Schwachpunkt im immer schneller werdenden Web, die Infrastruktur für den Informationsfluss! Momentan versucht jeder einen möglichst großen Fetzen Besucherstrom aus dem Web zu fischen. Wie komme ich zum nächsten BurgerKing? Richtig, mit einer Wegbeschreibung. Google? Gesucht wird erst, wenn man nichts findet…
No Economy – Gratiswahn im Web
04.06.2009 von Michael in Business
No ECONOMY – Wie der Gratiswahn das Internet zerstört oder “Wenn du etwas gut kannst, dann tue es nicht umsonst” Joker in “Batman 3″.
Giesela Schmalz ist Medienökonomin an der Fachhochschule Köln. Sie erforscht dabei die Strategien internationaler Medien- und Onlinekonzerne am Institut für Medien- und Kommunikationspolitik in Berlin.
Das Buch eröffnet in jedem Fall dem Internetnutzer eine neue Sicht auf die Dinge im World Wide Web. Es zeigt den Zusammenhang und den Unterschied zwischen der wirtschaftlichen Gesamtsituation im Web und einem funktionierendem Wirtschaftsmarkt. Klar erkennbar ist der Hang zur sogenannten Querfinanzierung durch Werbung, was aus Sicht der Autorin in keinem Fall langfristig Erfolg versprechen kann. Belegt wird dies auch gleich durch die Tatsache, dass kaum ein Online-Anbieter allein durch Werbung sich refinanzieren kann. Weiterführend liegt der Fokus nicht nur auf dem Userverhalten sowie deren Ideologien im aktuellen Webgeschehen, sondern auch bei den Werten welche im Internet das Sagen haben.
Abwechselnd wird die Sicht des Nutzers und des Service-Anbieters durchleuchtet. So wird beispielsweise der beliebte Web-Narzissmuss von Usern oder mögliche Ambitionen Open-Source Software zu entwickeln mit seinen Hintergründen aufgegriffen. Es wird unterschieden zwischen Web-Beobachter und Power-User. Es gibt eine Erfolgsanalyse für Unternehmen im E-Commerce auf Basis des Gratismarktes in Form von Überpunkten wie Netzerkeffekte, Gesetz der grossen Zahl, Lock-in-Effekt und Markenaufbau.
Den ganzen Bericht lesen…
Digitale Zwischenmenschlichkeit?
20.04.2009 von Michael in Web 2.0
Zwischenmenschliche Kommunikation – Wikipedia:
Als Teil der sozialen Interaktion wird die zwischenmenschliche bzw. interpersonelle Kommunikation verstanden, welche aus soziologischer Sicht äußerlich sichtbare wechselseitige Aufeinanderwirken zwischen Individuen zum Zwecke der Abstimmung des Denkens und Verhaltens der Beteiligten bzw. des konkreten Handelns von Kooperationspartnern oder Feinden bezeichnet.
Ich wachse in einer Generation auf, welche sehr früh mit dem Medium Internet in Berührung gekommen ist. Doch dieses Medium ist noch so frisch wie der gelernte Umgang damit. Man kann jetzt “Überall zu einem Zeitpunkt” sein.
Den Versuch, neue Menschen über das Internet kennen zu lernen, alte Freundschaften wieder aufleben zu lassen oder die derzeit beste Freundschaft weiter zu pflegen haben die meisten schon ausprobiert. Doch im Zuge eines Resümees kommen die meisten wohl auf die gleiche Frage: “Klappt das überhaupt?”.
Nach den Chaträumen auf diversen Internetseiten erklomm der Instant-Messenger die Rangleiter, welchet dicht gefolgt von der SMS war. Nach viel Abstand überholte die Social Community und wird jetzt von mobilen Webdiensten wie Twitter zum flächendeckenden Informationsaustausch überrannt.
Als damaliger und heutiger Intensiv-Nutzer solcher digitalen Kommuninkationsmittel bin ich der Meinung, dass das nur sehr bedingt bis gar nicht funktioniert. Dennoch nutze ich sie. Ausnahmen bestätigen hier natürlich die Regel.
Die Frage, wie man Menschen näher kennen lernt, lässt sich einfach damit beantworten, in dem man das direkte Gespräch zur Person sucht. Daher stellt sich mir die Frage, ob eines der bekannten digitalen Kontakwege den Ausdruck, die Geste, Mimik und Tonlage eines Gesprächs ersetzen kann? Nie. Denn gerade diese Gegebenheiten helfen enorm den Gegenüber besser durch eigene Interpretationen einschätzen zu können, das wiederum baut Vertrauen auf was essenziell für eine bessere zwischenmenschliche Beziehung ist. “Was ist das für ein Hund der nicht bellt?”
Den ganzen Bericht lesen…
ichbinklein.de – Zielgruppenorientierte Shops
23.01.2009 von Michael in Business und Technik
Internetshops sind seit vielen Jahren das tägliche Brot im Internetgeschäft. Doch es gibt nicht viele Shops, welche meiner Meinung nach zu wirklich gut umgestzen und Zielgruppen orientierten Webshops gehören.
Denn es sind nicht nur die Produkte und Angebote welche die gewünschte Zielgruppe anlocken dort einzukaufen. Vielmehr ist es auch das Look & Feel was zunehmend unterbewertet wird. Doch einige Shops wie ichbinklein.de haben mit ihrer netten Aufmache Pluspunkte in dieser Kategorie gesammelt. Denn dort ist die Zielgruppe auch das Thema der gesamten Webseite, auch wenn vielleicht nicht mal diese dort einkauft (können). Welche Internet affinen Eltern stöbern hier denn nicht gerne mal?
Das stimmige Konzept gibt mir hier einfach ein wohl fühl Klima.
Dem Deutschen liebste Websites
09.11.2008 von Michael in News
Wie man in der aktuellen Internet World Business nachlesen kann, sind in verschiedenen Kategorien die beliebtesten Webseiten für Deutschland auf der Gala OnlineStars 2008 durch 40.000 Online-User festgelegt worden. Die zweiwöchige Zeitung ist sehr zu empfehlen, gibt es im Zeitschriften Handel.
- Automobil – adac.de und autoscount24.de
- Computer – chi.de und computerbild.de
- Geld – sparkasse.de und immobilienscout24.de
- Gesundheit – gesundheit.de – netdoktor.de
- Mobile Dienste – bahn.de und t-mobile.de
- Lifestyle – otto.de und quelle.de
- Online-Portale – google.de und web.de
Internet bei Alice oder wie man Kunden verarscht
29.10.2008 von Michael in Persönlich und Wissenswertes
Es fing alles ganz harmlos an. Es wird eine WG gegründet und da fehlt natürlich ein neuer Internetanschluss. Es wurde bevor ich eingezogen bin ein Internetzugang bei Alice von Hansenet (macht ja am meisten Werbung) geordert zum 01.10.08. Telefonisch sagt man, es wird alles am 01. eingerichtet und funktioniert für nur 30 Euro im Monat, Telefon- und Internetflat mit bis zu 16 Mbit.
Nachdem das Päckchen mit Modem unbedingt persönlich abgeholt werden musste, wartete man geduldig von 8 Uhr bis 16 Uhr auf den Servicetechniker. “Da steht Sonstiges als Grundangabe, das verstehe ich auch nicht warum er nicht gekommen ist…” teilte mir die Frau an der Hotline mit. Der nächstmögliche Termin wäre der 9.10 gut eine ganze Woche später. “Dann können Sie endlich unser Angebot nutzen.”
Der Tag ging auch rum, nachdem beim zweiten Versuch wieder niemand gekommen ist. “Oh, ja da müssen wir einen neuen Termin ausmachen, das ginge erst am 15.10. Natürlich wird diesmal jemand kommen, ganz sicher“. Nicht schlecht, nach dem man drei Arbeitstage vollständig verplempert hat ist der Techniker gekommen um in 10 Minuten sein Werk zu verrichten. Wohlgemerkt hätte ich den nächsten Besuch des Technikers selbst zahlen müssen, wenn er mich an einem dieser Tage nicht angetroffen hätte.
Yeah, endlich Internet und Telefon.
“Sie sagen das Telefon LED leuchtet seit Heute Morgen den 17.10 nicht mehr? Das muss ich checken, dazu ziehen sie bitte den Stecker raus. Jetzt wieder rein. Das Modem reagiert aber korrekt.”
Den ganzen Bericht lesen…
Fehlt was?
21.07.2008 von Michael in Web 2.0
Derzeit gibt es ja viele große Social Networks und zahlreiche kleine Social Networks. Diese gibt es für jung und alt, für dick und doof. Das gleiche gilt für News-Dienste, speziell im internationalen Bereich. Auch das Bereitstellen von Bildern bietet bereits fast jedes Menschen-Netzwerk oder andere Dienste an. Auch im Bereicht der Versorgung durch Multimedia boomt das Geschäft gerade zu.
Doch was wäre wenn ein Unternehmen eine Plattform auf die Beine stellt, welche all diese mittlerweile etablierten Funktionen und auch mehr davon abdeckt? Sprich über die Plattform kann man:
Den ganzen Bericht lesen…
Neckermann steigert Umsatz via Web
28.06.2008 von Michael in Kurzmitteilung
So ist die erste Folge, dass das neulich neu übernommene Unternehmen bereits in der Schweiz den Verkauf via Printmedien nicht mehr anbieten wird. In Deutschland konnte Neckermann den Umsatz zu 70% über das Internet generien. Das ist nur allzu logisch, wenn man weiß, dass in den letzten Monaten die Internetnutzung in Deutschland immer mehr steigt.
Die Zukunft Internet sind unsere Alten?!
13.06.2008 von Michael in Wissenswertes
Immer mehr wird es klar, dass wie bereits in den USA viele ältere Menschen 50+ das Internet als interaktive Spielwiese erobern. So konnte die Internetplattform plusser.de (vorgestellt) weiter Zuwachs verzeichnen und breitet sich immer mehr überregional aus.
Doch auch Studien wie von der ART und ZDF bestätigen, dass in Deutschland unsere Alten oder auch Silver-Surfer genannt mehr und mehr Interesse entwickeln. Neben der ständig wachsenden Zahl der Internetbenutzer ist der Anteil aller Surfer bei 60 bis 79 jährigen auf knapp 30% gestiegen. Das ist meiner Meinung sehr beachtlich, wenn ich da an meine Oma denke, kann ich mir das weniger vorstellen. Als treibende Kraft für dieses und letztes Jahr steht sicherlich derzeit das Angebot Video mit Youtube und Youporn. So sind beispielsweise 55% nur deswegen im Netz. Den musikalischen Grund geben 35% an, bereit 70% haben einen DSL oder schnelleren Anschluss.
Den ganzen Bericht lesen…
Mehr Online-Werbung im Internet
05.06.2008 von Michael in News
Nicht zuletzt konnte man an Anbietern wie Lokalisten erkennen, dass es in letzter Zeit mehr Werbung gibt. DIes hat wohl den Hauptgrund, dass viele erkennen womit sich Geld verdienen lässt. Denn es sind keine kostspieligen Abos oder Produkte welche der Kunde in einer “die Welt ist kostenlos im Netz” Mentalität möchte. Dieser setzt vielmehr auf das kostenlose und direkte, sozusagen der schnelle Sex. Vielmehr kann man mit Werbung mehr Geld verdienen als mit anderen Methoden im Internet.
Diese bestätigt auch ein aktueller Bericht der IAB Europe welche in dem Jahresbericht zusammenfasst, dass die Online-Werbung um etwa 40% gewachsen ist.
Den ganzen Bericht lesen…

