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egoFM im Interview

Team_egofm5701. Wie kam es dazu, dass ausgerechnet ein Jugendradio wie egoFM gestartet wurde?

Einerseits wurde die Entscheidung bedingt durch die Ausschreibung der Bayerische Landeszentrale für neue Medien (BLM), in der ein reguläres Formatradio ausgeschlossen wurde. Andererseits war es auch angesichts des urbanen Verbreitungsgebietes interessant, eine Alternative zum Formatradio zu wagen und besonders die bislang unterrepräsentierte Gruppe der unter 30-jährigen anzusprechen.

2. Was sind wichtige Kriterien bei der Entscheidung, welches Lied gespielt wird und welches nicht?

Wir spielen keine Charthits, die auf allen anderen Sendern laufen und wir wollen nicht bloß einzelne Genres bedienen, sondern uns durch Vielfalt auszuzeichnen. Wir sind überzeugt, dass unsere große Bandbreite im Programm ihre Hörerschaft findet…

3. Der Sender wird nur in Bayern ausgestrahlt, warum das?

Auf UKW werden in Deutschland leider nur selten Kapazitäten frei. Insofern waren die von der Bayerische Landeszentrale für neue Medien (BLM) ausgeschriebenen Frequenzen eine tolle Möglichkeit, ein neues Programm zu etablieren.

4. Seit geraumer Zeit strahlt egoFM auch einzelne Werbespots aus, wie geht man bei der Einführung von Werbung für einen Radiosender vor?

Das hängt größtenteils davon ab, welche Art von Programm man auf dem Sender verbreitet. Continue reading

Smava im Interview

Die Kreditplattform smava.de (weiter Informationen) war so freundlich mir ein Interview zu beantworten, vielen Dank an dieser Stelle nochmal:

1. Konnten Sie im Jahr 2008 den Standpunkt der Firma festigen und das Kreditvolumen deutlich ausbauen?

Artopé: 2008 war aus dieser Sicht für uns ein Erfolg. Das vermittelte Kreditvolumen ist deutlich angestiegen und liegt mittlerweile bei mehr als 7 Millionen Euro. smava.de ist mittlerweile unangefochten der führende Kreditmarktplatz in Deutschland.

2. Gibt es eine Bilanz oder Zusammenfassung, in der Sie Erfolge und Misserfolge von Darlehen gegenüber stellen könne?

Artopé: Wir messen den Anteil der erfolgreichen Kredite anhand der so genannten Ausfallraten. Diese liegen bisher im Rahmen des von uns prognostizierten Bereichs und haben auch gezeigt, dass sich unser Risikomanagement durch das so genannte „Pooling” bei smava bewährt hat. Die hierfür relevanten Statistiken sind für jeden offen auf unserer Platform zugänglich.

3. Denken Sie, die Finanzkrise hätte verhindert bzw. klein gehalten werden können?

Artopé: Ich denke, dass die Insolvenz von Lehman Brothers die entscheidende negative Signalwirkung war, die die uns allen bekannte Kettenreaktion in der weltweiten Wirtschaft ausgelöst hat. Allerdings hätte eine Rettung von Lehman Brothers die Krise wohl nur verlangsamt und abgeschwächt, wir wären nicht drum herum gekommen. Continue reading

Robert Basic und sein Blog

Wer steckt hinter dem Blog Basic Thinking?
Männlich, Robert Basic, bald 42, Papa und Hauptnebenberuflich Blogger, sonst sich weitestgehend als Selbständiger im IT-Umfeld betätigend.

Wie ist Basic Thinking zustande gekommen? Gibt es eine Gründungsgeschichte?
Es gab kein Ziel, einfach nur die Neugier, ein Blog aus England (2002) als Auslöser und der Rest ist eigentlich Geschichte. Die lange und ausführliche Version steht hier: http://www.basicthinking.de/blog/ 2007/02/13/ wie-ich-zu-meinem-blog-kam/

Was sind die wohl derzeit meist diskutierten Themen im Schlachtfeld Web? Was wird in einem Jahr sicherlich anders sein im Web?
Unter Bloggern? Die Keyplayer wie Apple, Google, Microsoft, Facebook und weitere Großmufftis stehen natürlich im Vordergrund. Aber auch kleine, heiße Startups wie Twitter. Oder aufkommende Themen wie Open Social, Data Portability, Social Graph und dergleichen Buzzwords. Hardwareseitig sind es Themen wie das iPhone und der Asus EEE. Aber auch durchgekaute Themen wie Social Networks und Blogs sind omnipräsent, wenn auch leicht abnehmend. Und nächstes Jahr werden wir mit Sicherheit eine Explosion der Thematik Mobiles Web sehen. Continue reading

Interview mit Dr. Schäfers von Smatch.com

smatch_bjoern.jpg1. Beschreiben Sie doch bitte, was smatch.com so einzigartig macht?
Es sind mehrere Faktoren, die smatch.com (bereits Vorgestellt) einzigartig machen: Einerseits ist es die Kombination aus Produktsuche, Social Commerce und Community. Andererseits gab es bislang kein übergeordnetes Auswahl- und Empfehlungsportal für Produkte in den Bereichen Mode, Wohnen und Lifestyle, das einen umfassenden Überblick liefert. Bei diesen Produktbereichen kommt es insbesondere auf den individuellen Geschmack an. Daher arbeiten wir intensiv an neuen Funktionen und Wegen, um unseren Usern das Finden der richtigen Produkte zu erleichtern und hier kommen wir jeden Tag ein Stück voran.

2. Was ist Ihrer Meinung nach die beste Funktion, die smatch.com zu bieten hat?
Es ist genau die Kombination aus rationalem und emotionalem Zugang zu Produkten. Rational bedeutet, dass du ganz gezielt ein Pullover über die klassische Suchmaske und Suchfilter wie z.B. Preis oder Marke finden kannst. Emotionale Suche bedeutet, dass du dich auf smatch.com inspirieren lassen kannst und zum Beispiel erfährst, was andere User zu diesem Pullover kombinieren. So können sich User mit einem ähnlichen Geschmack austauschen und sich gegenseitig beraten. Ein Feature, welches unseren Nutzen besonders gefällt, ist die Drag n`Drop Funktion, mit der sie auf eine neue Art und Weise intuitiv ihre Listen und Styles erstellen können. Continue reading