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LeWeb London 2013 Startup Competition

Diesmal stehen sich auf der LeWeb London 2013 ganze 16 Startups gegenüber, welche sich angesichts einer Jury behaupten müssen. Ein Gesamtbild der antretenden Jungunternehmen kann man sich auf der entsprechenden Präsentation machen. Ich möchte hier auf meine Fünf persönlichen Favoriten eingehen. Faktoren für meine Auswahl waren Verständlichkeit des Angebots, Massenpotential, Nischenfaktor, Innovationsgrad und mein subjektiver Eindruck.

  • Screen Shot 2013-06-03 at 17.37.12crypho.com
    erlaubt es noch einfacher Daten verschlüsselt verschicken. An sich nichts neues, es steckt kaum Innovationskraft dahinter. Denn die Technologie dazu ist für den Endverbraucher schon seit etlichen Jahren vorhanden. Neben Alternativen ist das verwendete System mit einem privaten und einem öffentlichen Schlüsselset für einen SSH Zugang ohne Passworteingabe bereits sehr üblich. Doch der Drang zur Sicherheit beim Übertragen von sensiblen oder persönlichen Daten ist bei der Gesellschaft vorhanden. Wenn diese Methode durch eine extrem einfache Bedienung massentauglich wird, kann ich mir einen Erfolg bei diesem Startup gut ausmalen. Herausragend ist hier Usability.

  • Screen Shot 2013-06-03 at 17.54.54goodnightlamp.com
    ist auf den ersten Blick für die meisten nicht unbedingt herausragend. Doch man muss sich die feine Verbindung von Technik und Alltag vor Augen halten, denn gerade wenn moderne Technologie für den Menschen benutzbar und sich in seine Umgebung nahtlos integrieren lässt, dann nenne ich das Innovationsleistung. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass die gute Nacht Lampe für einen moderaten Preis auf längere Frist anklang finden kann. Spätestends wenn es diese Lampe im benachbarten Möbelhaus zu kaufen gibt, ist der Erfolg sicher. Herausragend ist hier Simplicity und soziale Interaktion.

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Ausblick LeWeb 2013 in London

8251833645_665109b534_bWie viele bestimmt schon mit bekommen haben, findet die LeWeb (Twitter) nicht nur in Paris statt. Seit 2009 finden jährlich ein oder zwei Events statt und werden seit jeher von der Persönlichkeit Loïc Le Meur (Blog) organisiert und moderiert. Die Veranstaltung zählt zu einer (wenn nicht) der größten in Europa und bietet eine Mischung aus Talks, Präsentationen, einer Startup Competition und natürlich beste Möglichkeit für Networking (Meine Buchempfehlung dazu: Never eat alone) und Diskussionen.

Ich gehe kurz auf meine persönlichen Highlights für Tag Eins und Tag Zwei ein. Im Laufe des Events werde ich (neben anderen Bloggern) versuchen regelmäßig und oft sinnvolle Beiträge über das Geschehen zu veröffentlichen. Das volle Programm gibt es hier. Hinweis: Auch gerade als Nicht-Besucher der LeWeb ist es durchaus lohnenswert, die Themen und Produkte welche auf dem Event behandelt werden sich näher anzuschauen. Continue reading

ITFS und FMX 2011

(c) by fmx.de

Es ist wieder so weit, vom 3. bis 6. Mai findet das internationale Trickfilm Festival Stuttgart (kurz ITFS) sowie die FMX (16. Conference of Animation, Effects, Games and Interaktive Media) statt. Technische Highlights im Games Bereich sind dieses Jahr Transmedia sowie 3D Stereo. Volker Engel präsentiert dabei auch den VFX Bereich am Beispiel des in 5 Monaten an den Start gehenden Film Anonymouse von Roland Emmerich.

Außerdem sind gewichtende Schwerpunkte:

  • Games – Schwerpunkt I: Interaktives Entertainment und transmediale Konvergenz
  • Games – Schwerpunkt II: 3D Stereo
  • Volker Engel präsentiert: “Anonymous”
  • Visual Effects in “The King’s Speech”
  • Pixars “Toy Story 3” und “Cars 2”
  • Dreamworks Animations “Megamind”

Für genauere Informationen, sollte man sich am besten das Programm (bereits oben beim jeweiligen Namen verlinkt) anschauen. Die FMX bietet diesmal einen Programm-Generator an, wenn man schon weiß was man in etwa sehen möchte. Interessanter ist vielleicht eher der subjektive Eindruck. Bereits letztes Jahr konnte ich mir ein Bild von beiden Festivals machen. Man merkt deutlich, dass es diese Veranstaltungsserie schon seit einigen Jahren gibt und internationale Präsenz vertreten ist. Continue reading

Le Web 2010 – Ersteindruck und Report

LeWeb 2010 aus Sicht eines bayerischen Studenten.

INTRO

Begonnen wurde mit einer Rede zwischen dem Gründer der mittlerweile vierten Veranstaltung und dem CEO des Hauptsponsoren Renault. Jener besagte CEO Carlos Ghosn hinterlässt einen bleibenden Eindruck mit positiver Zustimmung bei den Gästen. In erster Linie stellt er sein neues  für Ende 2011 angekündigte Elektro-Auto Twizy vor (zu diesem gibt es separat noch weitere Informationen). Doch es geht hier eindeutig um mehr, es ist Innovativität, mehr als die letzten 5 Jahre hat Renault an dieser elektronischen Lösung für Mobilität gearbeitet. Es ist ein Risiko, ein Wagnis was man eingeht, es gibt Enthusiasten und Skeptiker zu gleich. Strenge Regelungen und Vorschriften hindern die meisten neuen Entwicklungen, dass diese außerhalb des Labors eingesetzt werden, so Ghosn.

Zudem gibt in den meisten Ländern kaum Strom-Zapfsäulen für Autos und es ist keine große Besserung in Aussicht. Doch laut Ghosn setzt Renault alles daran dies vorwärts zu treiben, was ein sehr positives Feedback gibt. Denn es ist nicht nur die Umwelt welche davon profitieren soll (weniger Emissionen, Green Energy usw.), sondern auch bei einem Gebrauch von monatlich über 1500 km spürt das der Geldbeutel merklich.

Renault beschäftigt derzeit für die Branche elektronischer Autos über 2000 Fachkräfte, was sich auszahlt: Es gibt eine angepeilte Produktion von 200.000 Exemplare im Jahr, welche für den Start bereits ausgebucht sein soll. Das es hier um die Zukunft der Firma geht wird noch mal deutlich, wenn man bedenkt dass es sich bei der Automobilindustrie um eine Zwei Trillionen Umsatz-Branche handelt.

Das innovative Geschäftsmodell trägt den Seriennamen ZE, was für Zero Emission steht. Es soll ein Massenprodukt werden, der Twizy ist dabei der kleinste seiner Serie und wird vielleicht mit einem Beuget von 6000-8000 Euro erschwinglich sein. Ich bin froh und begeistert, dass Renault diesen Schritt gewagt hat, ähnliches ist mir nicht von anderen Automobilherstellern bekannt.

TIMELINE

Charlie Kindel von Microsoft brachte einen tollen Vergleich mit der Mobilphone-Branche und dem eigenen Unternehmen. Dazu wurde die Story verwendet, als ein Bergsteiger seinen Arm bei einem Unfall einklemmte, schnitt er diesen ab und konnte sich somit retten (http://www.bbc.co.uk/worldservice/programmes/2010/11/101118_outlook_cut_off_arm.shtml). Der Gewohnheit nach, brachten Sie eine sensationelle Story in einen Satz mit ihrem neuen OS Windows Mobil Phone 7. Ich habe derzeit ein HTC Mozart mit besagtem OS, es ist ein guter Ansatz aber es hat mich nicht aus den Socken gehauen.

Facebook hält in Zukunft an seinem Credit-Modell fest. Dieses soll die Nutzer erlauben, virtuelle Güter im eigenen Netzwerk der Facebook-Apps kaufen zu können, sozusagen eine eigene Währung wie sie in Second Life auch gibt (gab?).

Twitter möchte in Zukunft das finden von interessanten Informationen erleichtern. Jemand der sich auf der Plattform gut auskennt mit zum Beispiel Pokern, kann genau einige Twitter-User nennen welche eine gute Informationsquelle für jenes Thema sind. Continue reading

E-Commerce Conference Teil 3

amazonNebst der Technik ist es genauso oder vielmehr noch wichtiger, dass der Benutzer des Produkts (hier der potentielle Käufer als Surfer im Shop) sich bequem bewegen kann und so schnell wie möglich zu den gesuchten Informationen kommt. (Anknüpfung an Teil 2) Dies kann man symbolisieren durch Cross-Verlinkungen. Sprich es gibt nicht nur die Navigation, sondern wie schon im Teil 1 erklärt auch Cross-Verlinkungen.

Im wesentlichen geht es darum, dass der Shop vom Besucher erlernbar ist. Am besten ist es also, sich an Gewohntem und Standards zu halten. Wir sind in einem Zeitalter, bei dem gerade mal der Großteil aller surfer verstanden hat, wie man im Internet einkauft und wie man mit Hilfe von Google und in den ausgegebenen Suchergebnissen weitgehend die Informationen findet die gesucht sind.

Doch zurück zum Shop, praktisch heißt das also Produkte in den Vordegrund stellen. Am Beispiel amazon.de sieht man deutlich, dieser Versandhändler hat bis auf wenige Farben und ein Logo kein grafisches Design. Design muss bei einem Shop sehr konsequent und strikt sein. Sich auf das wesentliche reduzieren, Ranspalte, Logos und weitere Informationen darstellen. Ersichtlich müssen wichtige Informationen wie Versandkosten sein. Falsche Informationen sind der Tod, daher stets alle Angaben mehrfach prüfen. Falsche Preise ziehen starke wirtschaftliche Folgen mit sich, bestes Beispiel ist Quelle mit seinen falschen Macbook Preisen. Ebenso zu überprüfen ist die Aktualität aller Informationen.

Wenn man weiter denkt, sollte man versuchen den Besucher zum stöbern zu animieren. Dies gelingt derzeit am besten mit Bewegtbildern, live-style Pictures (Produktbilder im Alltag) oder Live-Shopping Angeboten. Hinzu kommt die Authentizität des Shops. Dinge die dafür eine Rolle spielen sind Design, Blog für Transparenz, konfortable Hotline, guter Retourenservice, klare und ersichtliche Informationen, gute Versandverpackung, ausführliche Beratung und ein einprägsames Logo / Namen. Continue reading

E-Commerce Conference Teil 1

DSC01729Wie bereits vorgestellt, konnte ich mir neuen Input bei der E-Commer Conference 2009 in München am 10. November einholen. Es gab spannende Themen für Betreiber von Online-Shops rund um zum Geldanlage E-Commerce. Angefangen bei der Logistik bis hin zum Einsatz von viralen Marketing-Kampagnen.

Begonnen hat alles mit den zu erwartenden Trends (Wenn nicht jetzt, wann denn dann?) in der Szene. Doch dabei sind keine zukunftsorientierten und ungetesteten Features gemeint, sondern beständige Sachen in Ihrer Wertigkeit. Absteigend sortiert sind damit gemeint: Landingpages,  Gütesiegel (Trust-Signs), Meinungsbildung / Meinung vom Kunden zum Produkt, Suchmaschinenoptimierung, Display Advertising, Affiliate Programme, Text Advertising.

Die signifikanteste Veränderungen in den letzten Jahren wahr wohl die Bewertungsfunktion und Preissuche. Ersteres wird mittlerweile häufig eingesetzt, da es nicht nur das Vertrauen in das beworbene Produkt momentan steigert, sondern auch weil es eine Art Kundenbindung für die rezensierenden Kunden durch Konfrontation ist.

Ein ähnlicher Faktor ist hier ein Punktesystem wie Playback. Nur wird of vernachlässigt den Kunden nicht nur bei einem Kauf zu belohnen, sondern auch wenn er einen nicht messbaren / monetären Mehrwert für das Unternehmen erstellt. Damit ist nichts anderes gemeint wie eine Rezension oder Freundschaftswerbung. Continue reading

Pangora 2009 – Wichtiges und Ideen

Weiteres großes Thema auf dem 6. Pangora Kongress 2009 war die Integration von Leuten mit deren Netzwerken. Wie schon im vorherigen Beitrag erklärt, wird mit den aktuellen Marketing Methoden versucht, die Freunde und Freundesfreunde einer Person durch die Person selbst zu bewerben. Dies passiert aktuell dadurch, dass eine Integration von Netzwerken wie Facebook und Twitter (bzw. einfach die größten Sozial Community und Informationstreiber) stattfindet.

Ferner (sollte) geht man her und versucht ein ganzes virales Marketing umzusetzen. Das heißt nicht nur die Integration von Social Communitys, sondern eine komplette virale Kampagne im Multi-Channel-Format. Genau heißt das, Netzwerke einbinden (Facebook oder auch Flickr, Twitter etc.), Videos bereitstellen (oder dafür sorgen, dass welche gemacht werden / youtube) und Präsentation-Plattformen wie MySpace oder Blogs einverleiben. Als Beispiel kann man hier getrost CocaCola nehmen, welche für Ihre Kampagnen gezielt wissen wie sie vor zu gehen haben.

Doch es bringt nichts eine Masse an Besucher (idealerweise möglichst nur die Zielgruppe) auf die eigene Seite zu locken, wenn sie sich dort wie auf einem leeren oder uninteressanten Wochenmarkt vorfinden. Darum sollt man parallel auch immer versuchen mit Neuheiten (Eyecatcher) den Besucher einzufangen. Beispiele: Continue reading

oovoo.com – Alternative zu Skype und MSN

oovoo.jpgDurch diverse Werbekampagnen wird wohl fast jeder Skype als das Telefon im Internet kennen gelernt haben. Jedoch gibt es seit geraumer Zeit den Dienst oovoo.com welcher dem Platzhirsch in Sachen Video- und Sprachkonferenzen Konkurrenz (auch dem MSN-Messenger) machen will.

Mit Hilfe des Programms der israelischen Firma, kann man bisher kostenlos mit bis zu 6 Personen eine Konferenz abhalten. Zusätzlich kann man alles aufzeichnen und absichern, damit Beweise gesichert sind. Continue reading