Tag Archives: kongress

Tron – Making of von Digital Domain

Soeben habe ich dem einstündigen Vortrag von Matthias Wittmann (Digital Domain) auf der FMX 2011 zugehört und bin wieder beeindruckt wie sich die Technik im Bereich Motion-Tracking (von vor einem Jahr) weiterentwickelt. Wittmann zeigte schön wie sich aktuelle Techniken einsetzen lassen, um möglichst authentische Mimik zu erzeugen. Früher wurden die einzelnen Polygone (Tracking-Punkte) im Gesicht aufgezeichnet und die 3D-Animation wurde anhand dieser realisiert. Die Qualität ist jedoch sehr stark von der Anzahl der Tracking-Punkte abhängig.

Für den Film Legacy – Tron wurde dies mit aktueller Technik realisiert. Konkret bedeutet das, der für die Mimik zuständige Schauspieler bildet mittels eines Echtzeit-3D Scanners verschiedene Mimik ab. Das sind dann sozusagen Schemen für Lachen, Weinen, Schreiben und so weiter. Für die Animationen im Film wurden nach und nach etwa 200 dieser Schemen erstellt, welche mittels Software aber auch untereinander Kombinierbar sind. So berechnet die Software ein Matching der aufgenommenen Mimik für die eigentlichen Film-Shots (Kurz-Szenen) mittels der verfügbaren und kombinierten Schemen, welche dann nachträglich auch noch perfektioniert wurden.

Wem es noch nicht aufgefallen ist, Hintergrund für diesen großen Aufwand ist die Kombination aus der ansprechenden Mimik eines älteren eingesessenen Schauspielers und des Körpers eines jungen dynamischen Schauspielers. Sozusagen wurden hier Kopf / Gesicht mit Körper / Bewegung kombiniert. Dazu ein richtiger Einblick:

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Le Web 2010 – Ersteindruck und Report

LeWeb 2010 aus Sicht eines bayerischen Studenten.

INTRO

Begonnen wurde mit einer Rede zwischen dem Gründer der mittlerweile vierten Veranstaltung und dem CEO des Hauptsponsoren Renault. Jener besagte CEO Carlos Ghosn hinterlässt einen bleibenden Eindruck mit positiver Zustimmung bei den Gästen. In erster Linie stellt er sein neues  für Ende 2011 angekündigte Elektro-Auto Twizy vor (zu diesem gibt es separat noch weitere Informationen). Doch es geht hier eindeutig um mehr, es ist Innovativität, mehr als die letzten 5 Jahre hat Renault an dieser elektronischen Lösung für Mobilität gearbeitet. Es ist ein Risiko, ein Wagnis was man eingeht, es gibt Enthusiasten und Skeptiker zu gleich. Strenge Regelungen und Vorschriften hindern die meisten neuen Entwicklungen, dass diese außerhalb des Labors eingesetzt werden, so Ghosn.

Zudem gibt in den meisten Ländern kaum Strom-Zapfsäulen für Autos und es ist keine große Besserung in Aussicht. Doch laut Ghosn setzt Renault alles daran dies vorwärts zu treiben, was ein sehr positives Feedback gibt. Denn es ist nicht nur die Umwelt welche davon profitieren soll (weniger Emissionen, Green Energy usw.), sondern auch bei einem Gebrauch von monatlich über 1500 km spürt das der Geldbeutel merklich.

Renault beschäftigt derzeit für die Branche elektronischer Autos über 2000 Fachkräfte, was sich auszahlt: Es gibt eine angepeilte Produktion von 200.000 Exemplare im Jahr, welche für den Start bereits ausgebucht sein soll. Das es hier um die Zukunft der Firma geht wird noch mal deutlich, wenn man bedenkt dass es sich bei der Automobilindustrie um eine Zwei Trillionen Umsatz-Branche handelt.

Das innovative Geschäftsmodell trägt den Seriennamen ZE, was für Zero Emission steht. Es soll ein Massenprodukt werden, der Twizy ist dabei der kleinste seiner Serie und wird vielleicht mit einem Beuget von 6000-8000 Euro erschwinglich sein. Ich bin froh und begeistert, dass Renault diesen Schritt gewagt hat, ähnliches ist mir nicht von anderen Automobilherstellern bekannt.

TIMELINE

Charlie Kindel von Microsoft brachte einen tollen Vergleich mit der Mobilphone-Branche und dem eigenen Unternehmen. Dazu wurde die Story verwendet, als ein Bergsteiger seinen Arm bei einem Unfall einklemmte, schnitt er diesen ab und konnte sich somit retten (http://www.bbc.co.uk/worldservice/programmes/2010/11/101118_outlook_cut_off_arm.shtml). Der Gewohnheit nach, brachten Sie eine sensationelle Story in einen Satz mit ihrem neuen OS Windows Mobil Phone 7. Ich habe derzeit ein HTC Mozart mit besagtem OS, es ist ein guter Ansatz aber es hat mich nicht aus den Socken gehauen.

Facebook hält in Zukunft an seinem Credit-Modell fest. Dieses soll die Nutzer erlauben, virtuelle Güter im eigenen Netzwerk der Facebook-Apps kaufen zu können, sozusagen eine eigene Währung wie sie in Second Life auch gibt (gab?).

Twitter möchte in Zukunft das finden von interessanten Informationen erleichtern. Jemand der sich auf der Plattform gut auskennt mit zum Beispiel Pokern, kann genau einige Twitter-User nennen welche eine gute Informationsquelle für jenes Thema sind. Continue reading

Vorschau zur LeWeb ’10 in Paris

An den beiden Tagen 7. und 8. Dezember findet zum vierten mal eine der, wenn nicht die größten Web-Konferenzen LeWeb in Paris statt. Mit über 2.400 Teilnehmern aus über 50 verschiedenen Ländern wartet die Veranstaltung an zwei Tagen mit einem hochrangigen Programm auf. Nicht nur vertreten sondern auch aktiv Teilnehmen werdenFührunfskräfte von namenhaften Firmen wie Google, Facebook, Twitter. Mozilla, Foursquare, WordPress, EA, MySpace, Evernote, Microsoft, PayPal, Nokia, RIM und viele mehr.

Speziell sollen Führunfskräfte und Entscheidungsträger mit Hilfe von Vorträgen und Workshops ihre Fähigkeiten in den Bereichen Werben, neue Technologien (mobile devices), der Weitsichtigkeit (wie ist der Markt in anderen Ländern) sowie des Investments mit StartUps und neuen technologischen Geräten.

Im 20 Minuten Takt wird ein üblich straffer Zeitplan angehalten. Zudem gibt es offiziell eingeladene Blogger aus der ganzen Welt, welche über das Geschehen aus eigener Sicht zeitnah berichten werden. Repräsentativ für Deutschland sind das

Interessant ist ebenfalls die stattfindende Startup-Competition. Organisations-Partner ist hierfür das allbekannte Blog Techcrunch und eine ausgewählte Jury. Aus Deutschland nimm phonedeck.net als Startup teil. Continue reading

Internet World Kongress 2010, Tag 2

Auch dieses Jahr war wieder der Internet World Kongress (bereits Vorgestellt), bereits letztes Jahr (IWK 2009) hatte ich die Möglichkeit über einen Tag des Kongresses zu berichten. Was sich dieses Jahr auszeichnete war zum einen, dass man wie auf den meisten ähnlichen Veranstaltungen zum twittern unter den hashtags #iwkongress und #iwmesse einlud. Zum anderen vermehrt von der Zukunft des Internets gesprochen. Ganz im Sinne neuer Basis-Kriterien für eine funnktionale Vermarktung in der neuen Social-landschaft des Webs.

Vieles (wichtige Trends und Veränderungen) wurde wie immer den vielen Viel- Beschäftigten in Häppchen-Form aufbereitet. Doch so manche Insider-Tipps und die Erklärung von angewandten und getesteten Praktiken anderer Firmen, kann Gold wert sein. Ich habe mich durch Marketing, Wandel Internet, Bewegtbild im E-Commerce und Web Trends 2020 durchgehangelt. Das meiner Meinung nach interessante habe ich diesmal in Stichpunkten zusammengefasst. (Bidergalerie des Veranstalters)

Marketing Teil 2

E-Mail Marketing

  • Teilnahme an Imagebildung (Produkt und Marke) durch Kommunikation mit sich austauschenden Kunden (Social Media) -> mehr Einfluss auf eigene Marke
  • 2009 waren es 26 Millionen Menschen auf Facebook mit 60% aller jungen Leute in Deutschland
  • Tipp: An Basics erinnern, Marktverfolgung, Personalisierte Werbung und Feedback-Management mit dem Kunden

Retargeting (Vorgestellt durch Criteo, auch als entsprechender Anbieter)

  • Kunde kommen via Google auf meine Shopseite
    -> verlassen meine Shopseite
    -> surfen im Web auf anderen Seiten
    -> dort, personalisierter Werbung von meinem Shop
    (passend zu den angeschauten Produkten auf meiner Shopseite)
    -> klick auf personalisierte Werbung
    -> Weiterleitung auf meinen Shop
    -> im Idealfall Einkauf.
  • speziell ähnliche oder gleiche Produkte anzeigen, für die sich der Kunde schon mal interessiert hat
  • Überlegung: sozusagen Angelhaken ein 2. Mal auswerfen
  • Fakt: über 700 Nutzer bereits in Europa (zb. Home of Hardware)
  • Konversion Rate ist angeblich um den Faktor 5-8 Höher für diese Art von Kunden
  • Fakt: Finanzierung durch Cost per Click, Start bei 15 Cent pro Klick (bei Criteo)

Online-Marketing-Allrounder (so hat es HOH versucht)

  • weit weg von Unique Selig Position (günstigster Marktpreis)
  • weniger Schnäppchenjäger und mehr wiederkehrende Stammkunden bekommen
  • Versuch den Trafik durch Preissuchmaschinen auf 20-25% zu drücken
  • weiter mögl. günstige Werbe-Kanäle suchen:
    -> Direktvermarktung
    -> Affiliate
    -> Criteo / Retargeting
    -> SEM (Search  Engine Marketing / Google Plusbox)
    -> Outsourcing von SEM durch eine Agentur-> Newsletter-Kunden richtige Vorteile bieten wie persönliche Rabatte
  • kurzfristig weniger Umsatz, langfristig stabilerer Umsatz

Das Medium Internet im Wandel

Paid Content (kleinst Plenum)

  • Feldversuch: Google Books zeigt Paid-Content kostenlos und finanziert diese durch Werbeeinnahmen
  • Feldversuch: Google fastflips verbreitet Qualitäts-Inhalte oder Seiten, ähnlich Inhalte für den Printbereich
  • Meinung: es fehlt ein Dienst zum Addieren von Kleinsbeträgen, großer Markt zw. 1-100 Cent vorhanden
  • Meinung: diese Tausch-Ökonomie führt zu kultureller Armut, abflachen von qualitativen Angeboten
  • Meine Meinung: Selbstregulierender Markt, ungewollte Angebote verlieren eh
  • Webtrend: Werbewirkung sinkt, bequemeres Fußvolk im Web, Individualisierung
  • Webtrend: De-Hirarichisierung, Networking, Realtime, Digitalisierung von allem
  • Beobachtung: Power von Wikipedia durch viele einzelne User zeigt
    -> ungenutzte Power auf den Couchen vor den TVs beim Werbungschauen

Internet World Kongress 2010

Die Internet World Fachmesse und der Kongress startet wieder durch, vom 13. bis 14. April zeigt die Fachmesse die gewerbeliche Nutzung des Internets auf. Daher richtet sich die Messe überwiegend an Internet-Profis aus Unternehmen, bzw Alleinunterhalter und Selbstständige rund um das und in dem Thema Internet (sprich B2B).

Mit über 170 Ausstellern, Sponsoren und Partnern, präsentiert sie ihre neusten Produkte, innovative Lösungen und Dienstleistungen in vielen Bereichen. Schwerpunkte sind dieses Jahr wieder Online Marketing, E-Commerce, E-Payment, Usability sowie Technik für das Internet. Ich werde auch dieses, so wie letztes Jahr (Teil 1, Teil 2 und Teil 3), vor Ort sein und über meine Eindrücke und neuen Erfahrungen berichten.

Meine Timeline ist bisher in etwa so geplant:

Best Practice ONLINE MARKETING II mit der Moderation durch: Frank Puscher, Fachredakteur und Gescha?ftsleitung, Verlag Spielfigur. 9:30 bis 11:00 Uhr

  • Engagement Marketing: E-Mail Marketing Kampagnen, die das Nutzer- verhalten beru?cksichtigen Marc Hergenro?ther, Silverpop Systems GmbH
  • Personalisiertes Re-Targeting schliesst die Wert- scho?pfungskette im Performance Marketing
    Robert Lang, Gescha?ftsfu?hrer, criteo SA
  • Der optimale Marketing-Mix – von der Preisfu?hrerschaft zum Online-Marketing-Allrounder
    Jan Plessow, Home of Hardware

Branchen im Wandel MEDIEN mit der Moderation durch: Michael Geffken, Leiter Journalistenfortbildung, VDZ Zeitschriften Akademie GmbH. 11:30 bbis 13:00 Uhr

  • Paid Content – Wie Qualita?tsjournalismus im Internet vielleicht finanziert werden kann Christoph Keese, Konzerngescha?ftsfu?hrer Public Affairs, Axel Springer AG
  • Warum es keinen Sinn macht, Nutzer im Netz zur Kasse zu bitten Michael Konitzer, Principal Consultant, Ray Sono AG
  • Wie das Gescha?ftsmodell Content-Marktplatz funktioniert
    René Kühn,Contilla GmbH

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Ein schrecklich netter Tag – CeBIT

Am Freitag war mein erstes Mal auf der CeBIT, daher bin ich entsprechend ohne große Erwartungen und Vorurteile dem ganzen Event entgegen gegangen. Etwas vergleichbares aus dem schönen Süden ist vielleicht die Systems aus München, welche es jedoch nicht mehr in dieser Form gibt. Doch meine Eindrücke zur CeBIT wurden (wie man dem Titel entnehmen kann) mit einem Schwenk Erzählungen aus “alten Zeiten” möglicherweise ins rechte Licht gerückt. Ich gehe einfach anhand einiger ausgewählten Bilder durch.

Die Themen haben in folgende Kategorien gereicht:

  • IT-Business: Diverse Softwarelösungen für Unternehmen (ECM, CRM, Open Source)
  • IT-Business: Diverse Hardewarelösungen für Unternehmen (Storage, RFID)
  • Internet and Mobilde Solutions / Webciety
  • Destination ITS (Transport, Logistic, Navigation)
  • Green-IT, Health-IT
  • Future-Parc (Investoren, Star-Ups, Basic Research)
  • Public Sector Parc (eGovernment, Geoinformationswirtschaft)
  • Banking and Finance (Finance Solutions)
  • Security World (Biometrics, Video Surveillance)
  • Business Communication and Networks (Wireless, Date Center, Telecommunication)
  • ITC-Infrastruktur (Consumer Electronics, Graphics and Sounds, Mobile Devies)
  • Planet Reseller, SAP World, Sounds!, Intel Extrem Masters

Der subjektive Eindruck

Die CeBIT zeichnet sich dadurch aus, dass diese sehr spezifisch in ihren Segmenten ist. Konkret waren Hallen wie Health-IT oder Destination ITS von mäßiger Bedeutung für mich. Gelangt man an ein Themengebiet welches einen interessiert, eröffnet sich meist eine Vielzahl an Ständen von bekannten und unbekannten Firmen. Oft sind letzteres Namen aus dem fernen Osten. Dabei sind die Stände an sich völlig unterschiedlich eingerichtet, manche versprühen eine schöne Atmosphäre, andere wirken sehr diskret und vermitteln einem Zurückhaltung. Meist findet man jedoch etwas Personal was auf Wunsch den Serivce oder die ausgestellten Produkte erklärt und vielleicht schmackhaft machen möchte. Der visierte Unternehmer wird auf der CeBIT natürlich seine Termine und Kontakte haben, welche er ohnehin treffen wollte und kann dies nun gesammelt erledigen. Darüber hinaus sammelt er Eindrücke und lernt neues und interessantes (erneut) kennen.

Beim Punkt, erneut kennen lernen kann man direkt stehen bleiben. Ich habe auf der CeBIT leider kaum nennenswerte NEUHEITEN erlebt. Gut, da waren Geräte welche die Sinnesorgane wie die Augen messen, um deren Informationen weiter zu verarbeiten. Kleine Mini-Projektoren kann man für wenig Geld ins Handgepäck stopfen. Einen bleibenden Eindruck haben die Angebote für Notebook-Taschen und Mobile-Devices Utensilien hinterlassen. Mir schien manchmal, als ob die ganze Halle nur ein Produkt in Milliarden Variationen zum direkten Verkauf anbieten wollte. Geprägt waren diese Produktpräsentationen von zahlreichen Klonen aus Fernost. Was einem immer wieder ins Auge gesprungen ist, waren 3D Bildschirme, als ob das der neue Absatzmarkt schlecht hin wäre. So haben diverse Firmen wie nvidia für ihre 3D Brillen zum Zokken oder TV-Schauen geworben. Mein Bruder hatte sich vor etwa 8 Jahren bereits eines der ersten Modelle für den Heim-PC geholt. Mittlerweile ist der Effekt deutlich ersichtlicher. Doch die 3D Home-Cinemas und im Gaming haben mich nicht überzeugt, der Tiefeneffekt ist zu gering, ich bin aus dem Kino besseres gewöhnt.

Ein weiterer HYPE (Produkte) auf der Messe waren die neuen größeren Multi-Touch Screens. Man kombinierte sich auf mit angeschlossenen Flachbildschirmen oder hängte sie gar im 42 Zoll Format an die Wand. Interessant ist vielleicht, dass zunehmend ein für die Industrie akzeptableres Angebot für derartige Geräte im kommen ist. Zum Thema E-Books habe ich leider gar nicht so viel gesehen, mir sind lediglich weniger als eine Hand voll aufgefallen. Dabei handelte es sich jedoch hauptsächlich um Anbieter aus Fernost. Ich habe mich nicht weiter mit den Geräten beschäftigt, da ich bisher noch kein für mich auf Deutsch, interessantes und passendes Angebot kenne. [Hauptsache HD-Ready ist der Fernseher…]

Mir schien als hätten die TELECOM und Microsoft als beide größten Stände auf der CeBIT, je eine halbe Halle gemietet. Bekannterweise wurden wie auf anderen Messen, Shows und Gewinnspiele veranstaltet. Die Telekom versuchte mit einem mir bekannten Effekt der Objeterkennung per “Webcam” die grafische Ausgabe zu steuern. Sprich eine nette Dame hält zwei grüne Würfel mit welchen sie eingeblendete Videos in die Webcam Aufnahme von sich selbst einsetzt und diese beliebig verändert. Sowas haben schon Studenten “erfunden“, also ein netter Effekt fürs Publikum. Es gab diverse Infopoints zu allen Leistungen vom pinken Panther. Die Show war eine Kombination aus heißer Luft welche ihre Leistungen als Zuflucht in die Moderne verkaufen möchte, und von irgendwelchen Videoclips. Continue reading

E-Commerce Conference Teil 3

amazonNebst der Technik ist es genauso oder vielmehr noch wichtiger, dass der Benutzer des Produkts (hier der potentielle Käufer als Surfer im Shop) sich bequem bewegen kann und so schnell wie möglich zu den gesuchten Informationen kommt. (Anknüpfung an Teil 2) Dies kann man symbolisieren durch Cross-Verlinkungen. Sprich es gibt nicht nur die Navigation, sondern wie schon im Teil 1 erklärt auch Cross-Verlinkungen.

Im wesentlichen geht es darum, dass der Shop vom Besucher erlernbar ist. Am besten ist es also, sich an Gewohntem und Standards zu halten. Wir sind in einem Zeitalter, bei dem gerade mal der Großteil aller surfer verstanden hat, wie man im Internet einkauft und wie man mit Hilfe von Google und in den ausgegebenen Suchergebnissen weitgehend die Informationen findet die gesucht sind.

Doch zurück zum Shop, praktisch heißt das also Produkte in den Vordegrund stellen. Am Beispiel amazon.de sieht man deutlich, dieser Versandhändler hat bis auf wenige Farben und ein Logo kein grafisches Design. Design muss bei einem Shop sehr konsequent und strikt sein. Sich auf das wesentliche reduzieren, Ranspalte, Logos und weitere Informationen darstellen. Ersichtlich müssen wichtige Informationen wie Versandkosten sein. Falsche Informationen sind der Tod, daher stets alle Angaben mehrfach prüfen. Falsche Preise ziehen starke wirtschaftliche Folgen mit sich, bestes Beispiel ist Quelle mit seinen falschen Macbook Preisen. Ebenso zu überprüfen ist die Aktualität aller Informationen.

Wenn man weiter denkt, sollte man versuchen den Besucher zum stöbern zu animieren. Dies gelingt derzeit am besten mit Bewegtbildern, live-style Pictures (Produktbilder im Alltag) oder Live-Shopping Angeboten. Hinzu kommt die Authentizität des Shops. Dinge die dafür eine Rolle spielen sind Design, Blog für Transparenz, konfortable Hotline, guter Retourenservice, klare und ersichtliche Informationen, gute Versandverpackung, ausführliche Beratung und ein einprägsames Logo / Namen. Continue reading

E-Commerce Conference Teil 2

Flyer_ecom_H09-1Angehängt an den Teil 1 zur E-Commerce Conference, gibt es nun weitere Informationen aus dem Kongress.

Kundenwertorientierte Prozesse stehen nun im Vordergrund.

Das Bezahlverfahren Rechnung gibt es als solche nicht in allen Online Shops, das hat seine Vorteile sowie  Nachteile für den Händler. Gründe dafür diese nicht als Bezahlmethode zu akzeptieren sind Angst vor sinkender Liquidität, zu hoher Betrugsrate, Aufwand für einen Sicherheitscheck der Adresse / Person und unkalkulierbarer Zahlungszeitraum sowie ein möglicher mit sich ziehender Mahnaufwand.

Doch der Gegensatz dazu ist ein höherer Trust beim Kunden, er schenkt dem Händler mehr vertrauen. Irgendwelche Statistiken ergeben scheinbar, dass die vorhandene Bezahlmöglichkeiten eine wesentliche Rolle bei der Kaufentscheidung spielen, was auch nachvollziehbar ist.

Folglich gilt es, sich (Anstreben einer sicheren Zahlung) mit dem Kunden (Anstreben einer sicheren Zahlung) in einer Mitte zu treffen.

Was ist wenn der Kunde nicht zahlt?

Angeblich haben 10% der deutschen Shopper ein Inkasso-Verfahren am Hals. Wichtig war den Referenten zu erklären, dass Schuldner wie ein Nomaden-Volk gerne umziehen und dies beachtet werden sollte. Das spielt eine Rolle, wenn man eine Zahlungsoption wie Rechnung oder Lastschriftverfahren anbietet. Continue reading

E-Commerce Conference Teil 1

DSC01729Wie bereits vorgestellt, konnte ich mir neuen Input bei der E-Commer Conference 2009 in München am 10. November einholen. Es gab spannende Themen für Betreiber von Online-Shops rund um zum Geldanlage E-Commerce. Angefangen bei der Logistik bis hin zum Einsatz von viralen Marketing-Kampagnen.

Begonnen hat alles mit den zu erwartenden Trends (Wenn nicht jetzt, wann denn dann?) in der Szene. Doch dabei sind keine zukunftsorientierten und ungetesteten Features gemeint, sondern beständige Sachen in Ihrer Wertigkeit. Absteigend sortiert sind damit gemeint: Landingpages,  Gütesiegel (Trust-Signs), Meinungsbildung / Meinung vom Kunden zum Produkt, Suchmaschinenoptimierung, Display Advertising, Affiliate Programme, Text Advertising.

Die signifikanteste Veränderungen in den letzten Jahren wahr wohl die Bewertungsfunktion und Preissuche. Ersteres wird mittlerweile häufig eingesetzt, da es nicht nur das Vertrauen in das beworbene Produkt momentan steigert, sondern auch weil es eine Art Kundenbindung für die rezensierenden Kunden durch Konfrontation ist.

Ein ähnlicher Faktor ist hier ein Punktesystem wie Playback. Nur wird of vernachlässigt den Kunden nicht nur bei einem Kauf zu belohnen, sondern auch wenn er einen nicht messbaren / monetären Mehrwert für das Unternehmen erstellt. Damit ist nichts anderes gemeint wie eine Rezension oder Freundschaftswerbung. Continue reading

Pangora 2009 – Wichtiges und Ideen

Weiteres großes Thema auf dem 6. Pangora Kongress 2009 war die Integration von Leuten mit deren Netzwerken. Wie schon im vorherigen Beitrag erklärt, wird mit den aktuellen Marketing Methoden versucht, die Freunde und Freundesfreunde einer Person durch die Person selbst zu bewerben. Dies passiert aktuell dadurch, dass eine Integration von Netzwerken wie Facebook und Twitter (bzw. einfach die größten Sozial Community und Informationstreiber) stattfindet.

Ferner (sollte) geht man her und versucht ein ganzes virales Marketing umzusetzen. Das heißt nicht nur die Integration von Social Communitys, sondern eine komplette virale Kampagne im Multi-Channel-Format. Genau heißt das, Netzwerke einbinden (Facebook oder auch Flickr, Twitter etc.), Videos bereitstellen (oder dafür sorgen, dass welche gemacht werden / youtube) und Präsentation-Plattformen wie MySpace oder Blogs einverleiben. Als Beispiel kann man hier getrost CocaCola nehmen, welche für Ihre Kampagnen gezielt wissen wie sie vor zu gehen haben.

Doch es bringt nichts eine Masse an Besucher (idealerweise möglichst nur die Zielgruppe) auf die eigene Seite zu locken, wenn sie sich dort wie auf einem leeren oder uninteressanten Wochenmarkt vorfinden. Darum sollt man parallel auch immer versuchen mit Neuheiten (Eyecatcher) den Besucher einzufangen. Beispiele: Continue reading