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Mittwoch auf der LeWeb London 2013

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Credit by Luca Sartoni – www.heisenbergmedia.com

Ein erfüllender Tag mit vielen hochkarätigen Gästen auf und außerhalb der Bühne. Begonnen wurde mit einem wichtigen und wiederkehrenden Thema auf der LeWeb, Finanzierung (Venture Capital) und Ausbildung der nächsten Generation an Startups. Hierzu erklärten Eric Van der Kleij (Level39) und Brent Hoberman (PROfounders Capital) welche wichtigen Aspekte zu beachten sind und dass die Branche ind in London immer weiter aufblüht. Dabei erklärte Eze Vidra was es mit dem neuen Google Campus auf sich hat. Es gibt kein direktes Auswahlverfahren um eine bestimmte Gruppe von Personen den Zugang zum Campus zu ermöglichen. Vielmehr ist die Registrierung offen für jeden. Das Projekt ist momentan viel mehr ein Experiment und wird als Investition in die Zukunft gesehen.

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Credit by Luca Sartoni – www.heisenbergmedia.com

Joe Gebbia (Twitter, Live Mitschnitt), einer der Gründer von Airbnb (Privatpersonen überlassen Fremden eine Schlaf und Aufenthaltsmöglichkeit auf begrenzte Zeit) erklärte fast poetisch die ersten Tage seiner damals unbeabsichtigten Firmengründung. Es ist vielmehr eine Geschichte die man seinen Urenkeln erzählen kann, denn direkt aus der Not und der entstandenen Idee heraus gab es bereits am dritten Tag die ersten Nutzer (bei den Gründern selbst). Doch was die beiden Designer Joe und Brian am meisten bewegt hat, war die menschliche Interaktion während der Zusammenkunft. So entwickelte sich innerhalb von einer Woche ein entsprechendes Angebot welches sich über die letzen Jahre zu einer renommierten und sehr beliebten Plattform mauserte. Continue reading

DataSift jongliert auf der LeWeb mit Big Data

Screen Shot 2013-06-05 at 14.45.14Bei dem Unternehmen DataSift (Live MitschnittGitHub, Trial verfügbar) handelt es sich um einen (der wohl größten) reinen Aggregationsdienst welcher auf momentan aus knapp 20 Resourcen Daten einsammelt und diese strukturiert in der eigenen API nahezu in Echtzeit ausliefert. Darüber hinaus hat man auch Zugriff auf den Datenstrom in der Historie, doch der Augenmerk liegt gerade daran die Informationsflug innerhalb von Millisekunden abzufangen und zu Bündeln, was sicherlich eine Meisterleistung ist. Das System dazu stammt aus Eigenentwicklung, welche nach Angaben von Toby Potter (Twitter) auf Basis von Java und C++ geschrieben ist. Es arbeitet extrem schnell unter gezielter Verwendung eines großen Speichers, ähnlich einer RAM des Computers. Über eine bereitgestellte API kann man dann auf die Daten zugreifen. Dabei ist zu beachten, dass die Inhalte selbst nicht verarbeitet werden. Sprich es wird nicht versucht die Person X welche auf Twitter eine Nachricht hinterlässt mit der eventuellen gleichen Person auf Facebook zu verbinden.

Da heißt, die Firma liefert ausschließlich die Daten Roh und nur mit den bereits vorhandenen Eigenschaften aus der ursprünglichen Quelle aus. Das heißt Meta-, Headline-, Kommentare- und reiner Text ist entsprechend gekennzeichnet. Daraufhin wird die Reichweite anhand einiger Faktoren gemessen, zum Beispiel wie oft der Inhalt geteilt wurde oder wie häufig der gleiche Link oder Inhalt in unterschiedlichen Nachrichten auftaucht. Wikistats.co (von DataSift, via) zeigt dies zum Beispiel anhand des Datenstroms von Wikipedia, oder direkt von der LeWeb 2013. Continue reading

LeWeb Pre Event mit Siliconstudents.com

Screen Shot 2013-06-05 at 08.54.48Student Warm-Up ist eine neue Veranstaltungsreihe welche zum fünften Mal als Pre-Event zur LeWeb, TheNextWeb, Web Summit und DLD. Neben dem üblichen Netzwerken und Kennenlernen  der Szene verfolgt die Veranstaltung zwei Ziele:

  • Die Kommunikation und Verbindungen zwischen Studenten auf internationaler Ebene zu verbessern. Das passiert durch ein zusätzliches Angebots für in Startup und Firmengründung interessierter Studenten.
  • Das Interesse der Studenten für die großen Veranstaltungen wie LeWeb, DLD, Web Summit etc. zu wecken.

Die aktuelle Veranstaltung welche im erst neuem Londoner Co-Workingspace Mother At The Trampery stattgefunden, hat bot umfangreiche Informationen für Studenten im Bereich Firmengründung und Finanzierung. Dies wurde abgedeckt durch einen fundierten Vortrag von Reshma Sohoni (Seedcamp, Gründung 2007). Sie betont immer wieder, dass der wirtschaftliche Aspekt bei Jungunternehmern viel zu sehr in Vergessenheit gerät. Bei vielen ist das ein Blinder Fleck den es gilt zu erkennen. Am besten füllt man diese Lücken der Kompetenz und fehlenden Beachtung, indem man sich zwei oder besser drei Berater aus dem Fachbereich mit langjähriger Erfahrung holt. Für eine langfristige Finanzierung durch Business Angels und vor allem zum Selbsterhalt müssen sehr früh die konkreten Potentiale abgesteckt und realistisch kalkuliert werden. Das hilft den Startups ungemein mit möglichen Investoren zusammenzukommen. Wer ist meine Zielgruppe, wo ist mein Markt, was für ein Marktpotential hat man und wie kann man das maximum des eigenen Marktanteils ausreizen. Das heißt auch neben den üblichen A/B Tests das Gesamtbild des Produkts in seiner Umgebung zu betrachten. Sprich wo führt der Weg hin und wie war er bisher, man muss schließlich auch flexibel bleiben. Continue reading

LeWeb London 2013 Startup Competition

Diesmal stehen sich auf der LeWeb London 2013 ganze 16 Startups gegenüber, welche sich angesichts einer Jury behaupten müssen. Ein Gesamtbild der antretenden Jungunternehmen kann man sich auf der entsprechenden Präsentation machen. Ich möchte hier auf meine Fünf persönlichen Favoriten eingehen. Faktoren für meine Auswahl waren Verständlichkeit des Angebots, Massenpotential, Nischenfaktor, Innovationsgrad und mein subjektiver Eindruck.

  • Screen Shot 2013-06-03 at 17.37.12crypho.com
    erlaubt es noch einfacher Daten verschlüsselt verschicken. An sich nichts neues, es steckt kaum Innovationskraft dahinter. Denn die Technologie dazu ist für den Endverbraucher schon seit etlichen Jahren vorhanden. Neben Alternativen ist das verwendete System mit einem privaten und einem öffentlichen Schlüsselset für einen SSH Zugang ohne Passworteingabe bereits sehr üblich. Doch der Drang zur Sicherheit beim Übertragen von sensiblen oder persönlichen Daten ist bei der Gesellschaft vorhanden. Wenn diese Methode durch eine extrem einfache Bedienung massentauglich wird, kann ich mir einen Erfolg bei diesem Startup gut ausmalen. Herausragend ist hier Usability.

  • Screen Shot 2013-06-03 at 17.54.54goodnightlamp.com
    ist auf den ersten Blick für die meisten nicht unbedingt herausragend. Doch man muss sich die feine Verbindung von Technik und Alltag vor Augen halten, denn gerade wenn moderne Technologie für den Menschen benutzbar und sich in seine Umgebung nahtlos integrieren lässt, dann nenne ich das Innovationsleistung. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass die gute Nacht Lampe für einen moderaten Preis auf längere Frist anklang finden kann. Spätestends wenn es diese Lampe im benachbarten Möbelhaus zu kaufen gibt, ist der Erfolg sicher. Herausragend ist hier Simplicity und soziale Interaktion.

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Ausblick LeWeb 2013 in London

8251833645_665109b534_bWie viele bestimmt schon mit bekommen haben, findet die LeWeb (Twitter) nicht nur in Paris statt. Seit 2009 finden jährlich ein oder zwei Events statt und werden seit jeher von der Persönlichkeit Loïc Le Meur (Blog) organisiert und moderiert. Die Veranstaltung zählt zu einer (wenn nicht) der größten in Europa und bietet eine Mischung aus Talks, Präsentationen, einer Startup Competition und natürlich beste Möglichkeit für Networking (Meine Buchempfehlung dazu: Never eat alone) und Diskussionen.

Ich gehe kurz auf meine persönlichen Highlights für Tag Eins und Tag Zwei ein. Im Laufe des Events werde ich (neben anderen Bloggern) versuchen regelmäßig und oft sinnvolle Beiträge über das Geschehen zu veröffentlichen. Das volle Programm gibt es hier. Hinweis: Auch gerade als Nicht-Besucher der LeWeb ist es durchaus lohnenswert, die Themen und Produkte welche auf dem Event behandelt werden sich näher anzuschauen. Continue reading

Das Elektroauto – der kommenden Jahre

Renault präsentierte in Zusammenarbeit mit Nissan seine neue Produktreihe. Im Regime des Hauptsponsors für einer der größten Kongresse zum Thema modern Internet “Le Web” war Renault von Anfang an vertreten. Es handelt sich dabei um vier Automobile welche eine neue Zukunft einläuten sollen. In Zeiten der steigenden Energiekosten und stets verrinnendem Rohöl, möglicherweise die einzig richtige Vorbereitung für große Konzerne wie Renault. Natürlich arbeiten auch andere Automobilhersteller an genau dieser Erneuerung. Doch Renault scheint hier einen kleinen zeitlichen Vorsprung zu haben.

Ich bin schwer beeindruckt wie Carlos Ghosn bei seiner Eröffnungsrede der LeWeb10 in Paris die Hintergründe und Ambitionen des Unternehmens dargestellt hat. Gerade in einem von Image und Coolness geprägten Markt wie der Automobilbranche, ein perfektes Alleinstellungsmerkmal welches bereits großen Anklang findet und das recht Frühzeitig. Nachweislich legen viele Konsumenten vermehrt Wert auf nachhaltigen Verbrauch. Wie man auf der LeWeb (und im frei zugänglichen Internet-Live-Steam) erfahren konnte, stecken bereits über 8 Jahre Entwicklungszeit und derzeit über 2000 Mitarbeiter hinter dem, ja man kann es gleich neues Geschäftsmodell nennen.

In meinen Augen ist es eine grundlegende Optimierung, die Energiegewinnung von vielen einzelnen Automobilen auszulagern und nur noch das Transport-Medium Strom in den Autos zu nutzen. So kann an großer und bedeutender Stelle wesentlich einfacher Änderungen bei der Energiegewinnung herbeiführen und das Umstellen auf zum Beispiel Green Energy / Wasserstoff / Antimaterie vorantreiben.

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Le Web 2010 – Ersteindruck und Report

LeWeb 2010 aus Sicht eines bayerischen Studenten.

INTRO

Begonnen wurde mit einer Rede zwischen dem Gründer der mittlerweile vierten Veranstaltung und dem CEO des Hauptsponsoren Renault. Jener besagte CEO Carlos Ghosn hinterlässt einen bleibenden Eindruck mit positiver Zustimmung bei den Gästen. In erster Linie stellt er sein neues  für Ende 2011 angekündigte Elektro-Auto Twizy vor (zu diesem gibt es separat noch weitere Informationen). Doch es geht hier eindeutig um mehr, es ist Innovativität, mehr als die letzten 5 Jahre hat Renault an dieser elektronischen Lösung für Mobilität gearbeitet. Es ist ein Risiko, ein Wagnis was man eingeht, es gibt Enthusiasten und Skeptiker zu gleich. Strenge Regelungen und Vorschriften hindern die meisten neuen Entwicklungen, dass diese außerhalb des Labors eingesetzt werden, so Ghosn.

Zudem gibt in den meisten Ländern kaum Strom-Zapfsäulen für Autos und es ist keine große Besserung in Aussicht. Doch laut Ghosn setzt Renault alles daran dies vorwärts zu treiben, was ein sehr positives Feedback gibt. Denn es ist nicht nur die Umwelt welche davon profitieren soll (weniger Emissionen, Green Energy usw.), sondern auch bei einem Gebrauch von monatlich über 1500 km spürt das der Geldbeutel merklich.

Renault beschäftigt derzeit für die Branche elektronischer Autos über 2000 Fachkräfte, was sich auszahlt: Es gibt eine angepeilte Produktion von 200.000 Exemplare im Jahr, welche für den Start bereits ausgebucht sein soll. Das es hier um die Zukunft der Firma geht wird noch mal deutlich, wenn man bedenkt dass es sich bei der Automobilindustrie um eine Zwei Trillionen Umsatz-Branche handelt.

Das innovative Geschäftsmodell trägt den Seriennamen ZE, was für Zero Emission steht. Es soll ein Massenprodukt werden, der Twizy ist dabei der kleinste seiner Serie und wird vielleicht mit einem Beuget von 6000-8000 Euro erschwinglich sein. Ich bin froh und begeistert, dass Renault diesen Schritt gewagt hat, ähnliches ist mir nicht von anderen Automobilherstellern bekannt.

TIMELINE

Charlie Kindel von Microsoft brachte einen tollen Vergleich mit der Mobilphone-Branche und dem eigenen Unternehmen. Dazu wurde die Story verwendet, als ein Bergsteiger seinen Arm bei einem Unfall einklemmte, schnitt er diesen ab und konnte sich somit retten (http://www.bbc.co.uk/worldservice/programmes/2010/11/101118_outlook_cut_off_arm.shtml). Der Gewohnheit nach, brachten Sie eine sensationelle Story in einen Satz mit ihrem neuen OS Windows Mobil Phone 7. Ich habe derzeit ein HTC Mozart mit besagtem OS, es ist ein guter Ansatz aber es hat mich nicht aus den Socken gehauen.

Facebook hält in Zukunft an seinem Credit-Modell fest. Dieses soll die Nutzer erlauben, virtuelle Güter im eigenen Netzwerk der Facebook-Apps kaufen zu können, sozusagen eine eigene Währung wie sie in Second Life auch gibt (gab?).

Twitter möchte in Zukunft das finden von interessanten Informationen erleichtern. Jemand der sich auf der Plattform gut auskennt mit zum Beispiel Pokern, kann genau einige Twitter-User nennen welche eine gute Informationsquelle für jenes Thema sind. Continue reading

Vorschau zur LeWeb ’10 in Paris

An den beiden Tagen 7. und 8. Dezember findet zum vierten mal eine der, wenn nicht die größten Web-Konferenzen LeWeb in Paris statt. Mit über 2.400 Teilnehmern aus über 50 verschiedenen Ländern wartet die Veranstaltung an zwei Tagen mit einem hochrangigen Programm auf. Nicht nur vertreten sondern auch aktiv Teilnehmen werdenFührunfskräfte von namenhaften Firmen wie Google, Facebook, Twitter. Mozilla, Foursquare, WordPress, EA, MySpace, Evernote, Microsoft, PayPal, Nokia, RIM und viele mehr.

Speziell sollen Führunfskräfte und Entscheidungsträger mit Hilfe von Vorträgen und Workshops ihre Fähigkeiten in den Bereichen Werben, neue Technologien (mobile devices), der Weitsichtigkeit (wie ist der Markt in anderen Ländern) sowie des Investments mit StartUps und neuen technologischen Geräten.

Im 20 Minuten Takt wird ein üblich straffer Zeitplan angehalten. Zudem gibt es offiziell eingeladene Blogger aus der ganzen Welt, welche über das Geschehen aus eigener Sicht zeitnah berichten werden. Repräsentativ für Deutschland sind das

Interessant ist ebenfalls die stattfindende Startup-Competition. Organisations-Partner ist hierfür das allbekannte Blog Techcrunch und eine ausgewählte Jury. Aus Deutschland nimm phonedeck.net als Startup teil. Continue reading