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Emotionen wecken und Produkte verchecken – Auktionen

[Trigami-Review] Man könnte die Überschrift auch als goldene Regel der Vetriebs-Psychologie für dem Absatzmarkt ansehen. Doch so hoch greifen möchte ich nicht. Es gibt verschiedene Wege und Mittel, den Konsumenten zum Kauf zu animieren. Einige versuchen dies über entsprechende Werbe-Maßnahmen, andere bauen sich ein starken Firmen- und/oder Produktimage auf. Die vielleicht noch unterschätzte Methode ist, den Kaufprozess als solcher kreativ, spannend und interaktiv zu gestalten.

Nach dem zuletzt genannten Prinzip geht auch der Verkäufer 1-2-3.tv als “Auktionsfernsehsender” im Jahre 2004 für Deutschland auf den Markt. Er macht ein paar Entwicklungen durch und passt sein Verkaufsprinziep immer wieder an. Doch der große Unterschied zu den übliche Live-Shopping Angeboten ist, welche in den letzten Jahren aufgekommen sind, dass noch ein TV Sende-Kanal mit wirkt. Konkret bietet 1-2-3.tv neben dem eigenen TV-Abverkauf Angebot, eine Internetplattform bei welcher Rückwärts-Auktionen in serieller Schaltung ablaufen. Continue reading

Das könnte Live-Shopping auch sein

Hier möchte ich meine eigenen Ideen zum Thema “Was könnte Live-Shopping noch sein” präsentieren.

Wir versetzen uns in die Zeit der Anfänge bei Amazon. Damals hat der heutige Riese versucht in Deutschland Fuß zu fassen und mit seiner Ameisen-Kampagne für Aufsehen im deutschen Fernsehen erregt. Der Werbespruch war in etwas so: Gemeinsam günstige Preise erreichen! Dabei wurde damit geworben, dass die Preise unschlagbar günstig seien weil eben eine enorm große Stückzahl eines Produktes verkauft wird und dies den Preis drückt.

Warum projiziert man dieses Konzept nicht in das Themengebier Live-Shopping und nicht als interne Preiskalkulation sondern Marketing-Propaganda. Es werden zum Beispiel jede Woche etwa 10 Produkte angeboten, welche eine Preisersparnis von 30 % bis 60 %  zum regulären Handel haben. Doch der Konsument bekommt das günstige Produkt nur, wenn mindestends eine gewisse Anzahl an Käufern zugeschlagen hat. Dabei sieht der Besucher natürlich die aktuelle Bestellzahl und wie viele Freunde und deren Freunde er noch zum Kauf bewegen muss um nach sieben Tagen den attraktiven Zuschlag zu bekommen. Continue reading

Live-Shopping – eine Frage der Begriffsdefinition

Es ist mir von Anfang an aufgefallen, dass auf auf den meisten Blogs und eben auch auf den Pangora Kongress ein bisher stimmiges Bild zum Begriff Live-Shopping herrscht. Doch es ist mehr als das was man bisher darunter versteht. Denn allgemein versteht sich unter dem Begriff Live-Shopping der Deal des Tages. Es mag hier zwar ähnlich sein wie mit dem Begriff Web 2.0, irgendwie von irgendjemandem erfunden und nicht konkret bezeichnend und festgelegt. Aber so geht es doch mit allen Begriffen welche ihre Bedeutung mit der Zeit entwickeln und verändern.

Live-Shopping umfasst meiner Meinung nach in Deutschland den kompletten Raum des erregenden Einkaufs im Web. Daher kann hier nicht die Rede von einem Produkt an einem Tag sein, es geht vielmehr um das Live Shopping. Sprich der potenzielle Kunde hat im Augenblick oder vielleicht kurz danach noch die Möglichkeit zuzuschlagen. Genau in diesem genannten Augenblick ist er durch irgendeinen Eyecatcher visuell oder emotional festgehalten und muss nun Aktiv durch eine Reaktion werden. Und warum nicht gleich eine griffige Bezeichnung wie Live-Shopping dafür? Continue reading

5. Pangora Kongress mit mir

Der 5. E-Commerce Kongress unter dem Namen Pangora steigt in München. Am 06.11 wird fleißig den ganzen Tag über E-Commerce und speziell Live-Shopping sowie seine Zukunft diskutiert. Auch ich habe mir ein paar Gedanken dazu gemacht und werde diese vielleicht weiter geben können. Jochen Krisch, Dr. Florian Langenscheidt, Dr. Thomas Schnieders (Otto) sowie jemand von Ebay, Lycos und die Internet World Business  werden anwesend sein, ich bin sehr gespannt und werde natürlich ausführlich darüber berichten.

extremshopping.de – Technik Live-Shopping

Mit extremshopping.de startet ein neuer Live-Shopping Anbieter für das wohl beliebteste Produkt unter Männern: Technik-Artikel. Auf den ersten Blick springen einen die reizenden Preise zu den Produkten ins Auge. So bekommt man etwa einen Flash-USB-Stick mit 8 GB für 15 Euro, einen Laserdrucker für 100 Euro von Brothers oder eine 500 GB Festplatte für 70 Euro.

An wen erinnert das? Richtig, guut.de hatte meiner Erinnerung nach genau so angefangen und damit stark gepunktet. Nach und nach kamen dann weiter ausgefallenere Artikel hinzu. Vom optischen her macht der Anbieter einen aufgeräumten, seriösen und ansprechenden Eindruck.

berellion.de – Jede Woche neue Kleidung

Jeden Dienstag soll es bei berellion.de ein neues Kleidungsstück geben. Bei näherem Betrachten wird ersichtlich, dass der Fokus sich mehr und mehr auf den Spaß beim Kauf richtet. Nicht so wie von Anfang an, ein möglichst günstiges Angebot zu erwischen, werden die Schnäppchenjäger ohne es zu merken umgelenkt mit Spaß bei der Sache mehr Geld auszugeben.

Natürlich befinden sich dennoch öfters gute Preise unter den Angeboten wie bei den aktuell angebotenen “eS Herman 2” liegt die Ersparnis bei etwa 25 Euro. Der Blog liveshoppingdays.de bezeichnet den Live-Shopping-Anbieter als zielgruppenorientiert und kreativ. Versandkostenfreiheit und ein Wunschzettel sind sicherlich ein Pluspunkte.

Meine Ansätze:

  • wenn schon wöchentlich dann ein ganzes Outfit anbieten bei dem man auch jedes Stück einzeln kaufen kann
  • ein ansprechenderes Maskottchen
  • ein modernes, farbiges Layout
  • mehr Produktfotos
  • ausgefallene Tests mit den Produkten (Zerreißprobe oder ähnliches)