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Sex sells, oder doch nicht? – Marketing

Ja was jetzt? Ist doch perfekt meine Küchengeräte durch eine vollbusige, junge, attraktive Dame im TV-Spot bewerben zu lasse? Hat doch bei anderen auch geklappt! Zielgruppe? Naja, Männer kochen doch auch gerne!

Solche Fehler passiert scheinbar immer wieder in Firmen, welche zwar eine eigene Marketing-Abteilung besitzen, aber diese wohl Dinge übersehen und scheinbar fälschlich Kommunizieren, nach Innen (Abteilungsintern) und nach Außen (Firmenintern). Hinzu kommt vielleicht auch einfach die Umsetzung einer unausgereiften / unüberlegten Idee.

Ja genau, jeder in der Marketing-Abteilung wurde aufgrund seiner unterschiedlich guten Kompetenzen ausgewählt, wohl durchdacht vom Chef. Natürlich gibt es auch einen Abteilungsleiter, der verteilt die Arbeiten auch ganz gut, doch die erwartete Absatzsteigerung bleibt leider aus.

Ich bemerke immer wieder im allgegenwärtigen Markt, sei es online oder auf dem Flyer, dass Werbung im Allgemeinen zu wenig oder unüberlegt betrieben wird. Werbung ist Aufgabe der Marketingabteilung soweit vorhanden und dient zur Publikation des Produkts oder der Dienstleistung, und wird leider doch zu oft unterschätzt.

Wenn jemand mein Produkt nicht sieht, hört oder fühlt wird er es auch nicht kaufen. Genau hier versuchen findige Werber auf originellen Wegen und in abstrakter Art und Weise den potentiellen Kunden zu umgarnen. Allein durch das Wecken der Sympathie wie es eine bekannte Biermarke zur WM 2010  machte, indem dieser der Nationalelf viel Glück beim nächsten Auftakt wünschte.

Doch wie komme ich als kleiner oder auch als großer Mann auf die passenden Ideen und kommuniziere passend mein Anliegen, meine Informationen zum Kunden hin, so dass dieser sie auch versteht? Genau hier setzt nicht nur das Potential zur Kreativität ein, diese muss gefördert werden und die Ideen müssen ausreifen. Dahinter steckt meiner Meinung nach eine Portion Verständnis im Rahmen der Psychologie und noch wichtiger, Menschlichkeit. Doch wie bei allen Dingen, muss man erst mal lernen wie man mit etwas relativ Neuem (unzwar einer neuen Denkweise) umgeht, wie betreibe ich also erfolgreiche Kommunikation durch Medien, vor allem im Team?

Gerade hier setzt das Buch “kribbeln im Kopf” (oder auf Amazon und auch im Soft-Cover) von Mario Pricken, erschienen durch den Verlag Hermann Schmidt Mainz ein. Continue reading

Linkbaiting und SEO

SEO wird den meisten ein Begriff sein, es ist die Suchmaschinenoptimierung welche genau so gut Google-Optimierung heißen könnte. Denn andere Suchmaschinen sind derzeit in Deutschland nicht von interesse. Man unterscheidet in zwei Kategorien, die Optimierung der Seite durch Anpassung des Inhalts und der Sturktur der Seite. Die andere Kategorie wird auch als Off-Page bezeichnet, damit sind Verbesserungen außerhalb der eigenen Seite gemeint, welche jedoch den Zufluss und die Popularität der Seite erhöhen.

Was ist nun aber Linkbaiting? Darunter versteht man im Bereich der Off-Page Optimierung die erhöhung der Anzahl derer Webseiten, welche auf die eigene Verlinken. Google bewertet die Anzahl und Art der Links um so Rückschlüsse auf die Wichtigkeit der verlinkten Seite zu schließen. Speziell gekaufte und getauschte Links werden scheinbar von Google erkannt und entkräftet. Nun liegt die Kunst der führenden Online-Marketers darin, durch das sogenannte Linkbaiting sich natürlich Verlinkungen zu holen, andere zu ködern. In der aktuelle WEAVE gibt es auf Seite 96 auch einen sehr informativen Artikel zum Thema Linkbaiting.

Als Beispiel zeige ich die Aktion der Firma beta-company.de, sie versprechen (sollange der Vorrat reicht) jedem Link ein Kaffeetassen-Set. Continue reading

Pangora 2009 – Wichtiges und Ideen

Weiteres großes Thema auf dem 6. Pangora Kongress 2009 war die Integration von Leuten mit deren Netzwerken. Wie schon im vorherigen Beitrag erklärt, wird mit den aktuellen Marketing Methoden versucht, die Freunde und Freundesfreunde einer Person durch die Person selbst zu bewerben. Dies passiert aktuell dadurch, dass eine Integration von Netzwerken wie Facebook und Twitter (bzw. einfach die größten Sozial Community und Informationstreiber) stattfindet.

Ferner (sollte) geht man her und versucht ein ganzes virales Marketing umzusetzen. Das heißt nicht nur die Integration von Social Communitys, sondern eine komplette virale Kampagne im Multi-Channel-Format. Genau heißt das, Netzwerke einbinden (Facebook oder auch Flickr, Twitter etc.), Videos bereitstellen (oder dafür sorgen, dass welche gemacht werden / youtube) und Präsentation-Plattformen wie MySpace oder Blogs einverleiben. Als Beispiel kann man hier getrost CocaCola nehmen, welche für Ihre Kampagnen gezielt wissen wie sie vor zu gehen haben.

Doch es bringt nichts eine Masse an Besucher (idealerweise möglichst nur die Zielgruppe) auf die eigene Seite zu locken, wenn sie sich dort wie auf einem leeren oder uninteressanten Wochenmarkt vorfinden. Darum sollt man parallel auch immer versuchen mit Neuheiten (Eyecatcher) den Besucher einzufangen. Beispiele: Continue reading

Landing Pages – Tim Ash – Online Marketing

landing_pagesEs ist einfach das Thema, was viele Unternehmen verfehlen oder erst gar nicht im Blickwinkel haben. Damit spreche ich das Thema Online-Marketing an. Gerade im Zeitalter des Internets und Vernetzt seins, ist dies die wichtigste Informationsquelle für heutige und zukünftige Generationen.

Landing Pages sind definitiv im Bereich Online Marketing einzuordnen. Bei Landingpages handelt es sich allgemein gesprochen um alle öffentlichen Seiten einer Internetpräsenation auf der Besucher “landen” können. Somit sind das Unterseiten zu einem Produkt oder speziellen Informationen aber auch die Startseite. Meist hat diese Seite neben der Informationsdarstellung eine Funktion wie das Animieren zu einem Kauf, einer Aktion (Teilnahme an einer Umfrage) oder zum Klicken auf weiterführende Verlinkungen (sogenannte Conversion).

Doch genau das ist der Scheidepunkt, hier wird oft geschlampt und gepanscht, frei nach Schnauze. Dabei spielen hier Design, Struktur und Informationsaufbereitung eine sehr große Rolle. Natürlich soll man seinen eigenen Weg gehen und ausprobieren, jedoch kann man aus Erde und Wasser noch kein Brot backen. Continue reading

1. Tag Internet World Kongress 2009 – Marketing SEM

smatchKurz nach dem Lunch bin ich wie geplant in den Teil Online Marketing gegangen. Hier ging es um die Verbesserung der eigenen SEM (Suchmaschinenmarketing) durch das Kennen lernen der Strategien und Tipps anderer.

Zuerst hat Smatch.com (bereits vorgestellt und interviewt) seine Taktiken dargelegt. Dabei setzt das Tochterunternehmen der Otto Group auf Marketingmaßnahmen wie SEO, SEM, Display ADs, Kooperationen (Affiliates) und Social Media.

Am Anfang sollte man sich Gedanken über eine gute Streuung machen, sprich Traffic schaffen welcher auf die eigenen Landingpages fließt. Diesen sollte man dann in Themen (zum Beispiel auch Markennamen) unterteilen und dort den Besucher direkt auf seine Bedürfnisse ansprechen.

Konkret heißt das in Adwords, die Themen Kategorisieren, einen Pool schaffen und daraus die “Best Performer” verwenden.

Laut den Angaben vom Smatch Team, braucht es auch einen ständigen Austausch zwischen dem SEM und dem SEO Team, da man dann entsprechend reagieren kann. So zum Beispiel, wenn durch SEO ein Keyword an erster Stelle ist, so kann man parallel im SEM eine Anzeige zu diesem Keyword mit ähnlichem Inhalt schalten. Dadurch gewinnt man noch mehr potentielle Besucher.

Außerdem kann man wie die Firma Bogner es gemacht hat, zwei Seiten verwenden. Eine Seite für die Markenführung, sprich Inhalte zu der Marke und weiterführende Informationen. Sowie eine andere Homepage welche auf den Kundendialog und den Verkauf abzielt. Meiner Meinung nach besteht hier aber immer das Problem, dass der Kunde nie genau weiß auf wessen Seite er sich befindet, da er auch selten weiß, dass es noch eine Extra-Seite für den Verkauf gibt. Continue reading

Werbung und der “Hilf mit Aufruf”

iplantatreeGestern habe ich eine E-Mail bekommen, ob ich nicht vielleicht an einer grünen Aktion teilnehmen möchte. Es handelt sich dabei um einen einfachen Post auf meinem Blog welche hilft, die Aktion “Mach deinen Blog CO2-neutral” zu publizieren.

Sobald man dies erledigt hat, wird laut Angaben ein Baum im Harz gepflanzt. Übergreifende Organistation ist “I Plant a Tree“, auf deren Plattform man auch Bilder von seiner eigenen Mithilfe online stellen kann. Derzeit wurden von der Organisation über 30.000 gepflanzte Bäume gezählt.

Doch wie bei allem steckt dahinter eine kleine Marketing-Strategie. Folglich ist es Ziel, möglichst viele Blogger auf die Wohltätigkeits-Veranstaltung hinzuweisen. Für jeden Blogbeitrag gibt es einen Baum, ohne dass der Autor weiteres machen muss. Derzeit haben knapp 20 Blogs an der Aktion teilgenommen. KaufDA rechnet scheinbar mit etwa 100 Teilnehmern. Continue reading