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Internet World Kongress 2010

Die Internet World Fachmesse und der Kongress startet wieder durch, vom 13. bis 14. April zeigt die Fachmesse die gewerbeliche Nutzung des Internets auf. Daher richtet sich die Messe überwiegend an Internet-Profis aus Unternehmen, bzw Alleinunterhalter und Selbstständige rund um das und in dem Thema Internet (sprich B2B).

Mit über 170 Ausstellern, Sponsoren und Partnern, präsentiert sie ihre neusten Produkte, innovative Lösungen und Dienstleistungen in vielen Bereichen. Schwerpunkte sind dieses Jahr wieder Online Marketing, E-Commerce, E-Payment, Usability sowie Technik für das Internet. Ich werde auch dieses, so wie letztes Jahr (Teil 1, Teil 2 und Teil 3), vor Ort sein und über meine Eindrücke und neuen Erfahrungen berichten.

Meine Timeline ist bisher in etwa so geplant:

Best Practice ONLINE MARKETING II mit der Moderation durch: Frank Puscher, Fachredakteur und Gescha?ftsleitung, Verlag Spielfigur. 9:30 bis 11:00 Uhr

  • Engagement Marketing: E-Mail Marketing Kampagnen, die das Nutzer- verhalten beru?cksichtigen Marc Hergenro?ther, Silverpop Systems GmbH
  • Personalisiertes Re-Targeting schliesst die Wert- scho?pfungskette im Performance Marketing
    Robert Lang, Gescha?ftsfu?hrer, criteo SA
  • Der optimale Marketing-Mix – von der Preisfu?hrerschaft zum Online-Marketing-Allrounder
    Jan Plessow, Home of Hardware

Branchen im Wandel MEDIEN mit der Moderation durch: Michael Geffken, Leiter Journalistenfortbildung, VDZ Zeitschriften Akademie GmbH. 11:30 bbis 13:00 Uhr

  • Paid Content – Wie Qualita?tsjournalismus im Internet vielleicht finanziert werden kann Christoph Keese, Konzerngescha?ftsfu?hrer Public Affairs, Axel Springer AG
  • Warum es keinen Sinn macht, Nutzer im Netz zur Kasse zu bitten Michael Konitzer, Principal Consultant, Ray Sono AG
  • Wie das Gescha?ftsmodell Content-Marktplatz funktioniert
    René Kühn,Contilla GmbH

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Ein schrecklich netter Tag – CeBIT

Am Freitag war mein erstes Mal auf der CeBIT, daher bin ich entsprechend ohne große Erwartungen und Vorurteile dem ganzen Event entgegen gegangen. Etwas vergleichbares aus dem schönen Süden ist vielleicht die Systems aus München, welche es jedoch nicht mehr in dieser Form gibt. Doch meine Eindrücke zur CeBIT wurden (wie man dem Titel entnehmen kann) mit einem Schwenk Erzählungen aus “alten Zeiten” möglicherweise ins rechte Licht gerückt. Ich gehe einfach anhand einiger ausgewählten Bilder durch.

Die Themen haben in folgende Kategorien gereicht:

  • IT-Business: Diverse Softwarelösungen für Unternehmen (ECM, CRM, Open Source)
  • IT-Business: Diverse Hardewarelösungen für Unternehmen (Storage, RFID)
  • Internet and Mobilde Solutions / Webciety
  • Destination ITS (Transport, Logistic, Navigation)
  • Green-IT, Health-IT
  • Future-Parc (Investoren, Star-Ups, Basic Research)
  • Public Sector Parc (eGovernment, Geoinformationswirtschaft)
  • Banking and Finance (Finance Solutions)
  • Security World (Biometrics, Video Surveillance)
  • Business Communication and Networks (Wireless, Date Center, Telecommunication)
  • ITC-Infrastruktur (Consumer Electronics, Graphics and Sounds, Mobile Devies)
  • Planet Reseller, SAP World, Sounds!, Intel Extrem Masters

Der subjektive Eindruck

Die CeBIT zeichnet sich dadurch aus, dass diese sehr spezifisch in ihren Segmenten ist. Konkret waren Hallen wie Health-IT oder Destination ITS von mäßiger Bedeutung für mich. Gelangt man an ein Themengebiet welches einen interessiert, eröffnet sich meist eine Vielzahl an Ständen von bekannten und unbekannten Firmen. Oft sind letzteres Namen aus dem fernen Osten. Dabei sind die Stände an sich völlig unterschiedlich eingerichtet, manche versprühen eine schöne Atmosphäre, andere wirken sehr diskret und vermitteln einem Zurückhaltung. Meist findet man jedoch etwas Personal was auf Wunsch den Serivce oder die ausgestellten Produkte erklärt und vielleicht schmackhaft machen möchte. Der visierte Unternehmer wird auf der CeBIT natürlich seine Termine und Kontakte haben, welche er ohnehin treffen wollte und kann dies nun gesammelt erledigen. Darüber hinaus sammelt er Eindrücke und lernt neues und interessantes (erneut) kennen.

Beim Punkt, erneut kennen lernen kann man direkt stehen bleiben. Ich habe auf der CeBIT leider kaum nennenswerte NEUHEITEN erlebt. Gut, da waren Geräte welche die Sinnesorgane wie die Augen messen, um deren Informationen weiter zu verarbeiten. Kleine Mini-Projektoren kann man für wenig Geld ins Handgepäck stopfen. Einen bleibenden Eindruck haben die Angebote für Notebook-Taschen und Mobile-Devices Utensilien hinterlassen. Mir schien manchmal, als ob die ganze Halle nur ein Produkt in Milliarden Variationen zum direkten Verkauf anbieten wollte. Geprägt waren diese Produktpräsentationen von zahlreichen Klonen aus Fernost. Was einem immer wieder ins Auge gesprungen ist, waren 3D Bildschirme, als ob das der neue Absatzmarkt schlecht hin wäre. So haben diverse Firmen wie nvidia für ihre 3D Brillen zum Zokken oder TV-Schauen geworben. Mein Bruder hatte sich vor etwa 8 Jahren bereits eines der ersten Modelle für den Heim-PC geholt. Mittlerweile ist der Effekt deutlich ersichtlicher. Doch die 3D Home-Cinemas und im Gaming haben mich nicht überzeugt, der Tiefeneffekt ist zu gering, ich bin aus dem Kino besseres gewöhnt.

Ein weiterer HYPE (Produkte) auf der Messe waren die neuen größeren Multi-Touch Screens. Man kombinierte sich auf mit angeschlossenen Flachbildschirmen oder hängte sie gar im 42 Zoll Format an die Wand. Interessant ist vielleicht, dass zunehmend ein für die Industrie akzeptableres Angebot für derartige Geräte im kommen ist. Zum Thema E-Books habe ich leider gar nicht so viel gesehen, mir sind lediglich weniger als eine Hand voll aufgefallen. Dabei handelte es sich jedoch hauptsächlich um Anbieter aus Fernost. Ich habe mich nicht weiter mit den Geräten beschäftigt, da ich bisher noch kein für mich auf Deutsch, interessantes und passendes Angebot kenne. [Hauptsache HD-Ready ist der Fernseher…]

Mir schien als hätten die TELECOM und Microsoft als beide größten Stände auf der CeBIT, je eine halbe Halle gemietet. Bekannterweise wurden wie auf anderen Messen, Shows und Gewinnspiele veranstaltet. Die Telekom versuchte mit einem mir bekannten Effekt der Objeterkennung per “Webcam” die grafische Ausgabe zu steuern. Sprich eine nette Dame hält zwei grüne Würfel mit welchen sie eingeblendete Videos in die Webcam Aufnahme von sich selbst einsetzt und diese beliebig verändert. Sowas haben schon Studenten “erfunden“, also ein netter Effekt fürs Publikum. Es gab diverse Infopoints zu allen Leistungen vom pinken Panther. Die Show war eine Kombination aus heißer Luft welche ihre Leistungen als Zuflucht in die Moderne verkaufen möchte, und von irgendwelchen Videoclips. Continue reading

1. Tag Internet World Kongress 2009 – Affiliates und Adwords hijacking

teil3Beim dritten Treffen ging es um das spannende Thema Affiliates. Affiliates sind Werbepartner von großen oder kleinen Seiten, welche gegen Provision für einen Klick oder Kauf durch einen Besucher Provision einstreichen.

Die Firma Pixum hat erklärt worauf es derzeit ankommt, so ist es wichtig in erster Linie das langfristig günstigere SEO mehr zu optimieren sowie auch auf den Affiliate-Markt zu setzen. Doch gerade im Bereich SEO und Affiliates sollte man richtige Experten an Board holen.

Angesprochen wurden die Probleme welche durch Betrug am System entstehen. Im Unternehmen selbst liegt jedoch die eigentliche Ursache, da die Anbieter der Systeme wie affilinet, tradedoubler, zanox etc. in einer win-win Situation mit den Betrügern sind. Somit hat das Unternehmen selbst die Kontrollfunktion in der Hand wie es mit dem verfügbaren System umgeht und welche Werbepartner es zulässt.

Ein paar Tipps um schon mal in die richtige Richtung zu laufen: Continue reading

1. Tag Internet World Kongress 2009 – Marketing SEM

smatchKurz nach dem Lunch bin ich wie geplant in den Teil Online Marketing gegangen. Hier ging es um die Verbesserung der eigenen SEM (Suchmaschinenmarketing) durch das Kennen lernen der Strategien und Tipps anderer.

Zuerst hat Smatch.com (bereits vorgestellt und interviewt) seine Taktiken dargelegt. Dabei setzt das Tochterunternehmen der Otto Group auf Marketingmaßnahmen wie SEO, SEM, Display ADs, Kooperationen (Affiliates) und Social Media.

Am Anfang sollte man sich Gedanken über eine gute Streuung machen, sprich Traffic schaffen welcher auf die eigenen Landingpages fließt. Diesen sollte man dann in Themen (zum Beispiel auch Markennamen) unterteilen und dort den Besucher direkt auf seine Bedürfnisse ansprechen.

Konkret heißt das in Adwords, die Themen Kategorisieren, einen Pool schaffen und daraus die “Best Performer” verwenden.

Laut den Angaben vom Smatch Team, braucht es auch einen ständigen Austausch zwischen dem SEM und dem SEO Team, da man dann entsprechend reagieren kann. So zum Beispiel, wenn durch SEO ein Keyword an erster Stelle ist, so kann man parallel im SEM eine Anzeige zu diesem Keyword mit ähnlichem Inhalt schalten. Dadurch gewinnt man noch mehr potentielle Besucher.

Außerdem kann man wie die Firma Bogner es gemacht hat, zwei Seiten verwenden. Eine Seite für die Markenführung, sprich Inhalte zu der Marke und weiterführende Informationen. Sowie eine andere Homepage welche auf den Kundendialog und den Verkauf abzielt. Meiner Meinung nach besteht hier aber immer das Problem, dass der Kunde nie genau weiß auf wessen Seite er sich befindet, da er auch selten weiß, dass es noch eine Extra-Seite für den Verkauf gibt. Continue reading

1. Tag Internet World Kongress 2009 – E-Commerce

imgp3234webbbZuerst habe ich am Vormittag 1,5 Stunden dem Bereich E-Commerce gelauscht. Am interessantesten waren für mich dabei ein paar Kennzahlen im Bezug darauf, wie sich der E-Commerce Markt im Vergleich zum letzten Jahr entwickelt hat und woraus er besteht.  Alle Informationen gibt es seit wenigen Tagen online abzurufen auf tns-infratest.com/bmwi welche vom Bundeswirtschaftsministerium betrieben wird.

Die Zahlen beschreiben einen weltweiten Wachstum des E-Commerce Markts um 37%, wobei der gesamte Markt derzeit noch von 90% Business 2 Business (B2B) abgedeckt wird. Im Jahr 2010 soll sich dies aber ändern auf 80%. Etwa 50% aller mittelständischen Unternehmen in Deutschland kaufen ihre Güter online ein. In Deutschland selbst liegt der B2B Anteil bei knapp 70%.

Die USA liegt mit 38% Beteiligung am weltweiten Umsatz im E-Commerce weit vorne, Europa füllt hier 31% und wird gefolgt von England und Frankreich. Continue reading

Internet World 2009 Kongress Timeline

017_internet_world_2008_by_wwwfoto-mucdeInteressant für mich sind folgende Themenbereiche, es gibt jeweil immer vier Themen zur Auswahl welche etwa 1,5 Stunden lang behandelt werden. Dabei Handelt es sich um die Überkategorien Online Marketing, E-Commerce, Site-Optimierung und Branchen-Specials.

Wie auf dem Plan zu sehen gibt es dann dazu je drei Beiträge. Das Ganze startet um 9:30 Uhr mit der Eröffnungsveranstaltung und den Keynotes.

Für mich ging es auf der Veranstaltung von 11:30 bis 13:00 Uhr in den E-Commerce Bereich. Dort werden Punkte angesprochen wie die zukünftigen Trends im E-Commerce (2012) oder der Umstand Wirtschaftskrise und deren Auswirkungen. Sehr interessant war für mich der Teil über Zukunftsperspektiven mit innovativen Geschäftsmodellen sein. Hierzu zählen Liveshopping, Masscustomizing oder auch Club-Shopping wie brand4friends oder vente privee.

Danach ging es ab 14:14 Uhr in den Bereich Online Marketing. Dort wird das Thema Suchmaschinenmarketing (SEM) behandelt. Punkte dafür sind wie man richtige Textt-Anzeigen gestaltet, die Positionierung korrekt beeinflusst und bei starken Keywords bzw starken Brands vorgeht. Abgeschlossen wird das Ganze durch die Besprechung des Konfliktpunktes zwischen dem Bundesgerichthofs und dem Marketinginstrument Adwords. Continue reading