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Musik entdecken. Musik hören. Musik Charts. Radio Charts.

Es gab schon seit einer Weile keinen neuen Beitrag auf webregard.de, Grund dafür ist, dass ich mich momentan sehr mit einem anderen Projekt beschäftige. Der Artikel-Titel lässt vermuten worum es geht. Radiozeug!

Radiozeug ist die praktische Landkarte für Musik, welche dich wirklich interessiert. Dort findest du ständig den neusten und beliebtesten Sound aus zahlreichen Radiosendern (momentan noch nicht ganz so viele) aus ganz Deutschland und auch bald aus dem Internet – zum reinhören, nachschauen und weitersagen. Somit bringt das Portal die Musik-Charts von morgen schon heute – neutral, interaktiv und praktisch.

Wie das funktioniert?

Die Web-App scannt konstant die Playlists der Radiosender – und erzeugt daraus die aktuellsten Musik-Charts, die es gibt. Man kann keinen seiner Lieblingssongs im Radio mehr verpassen – und wenn doch: einfach auf radiozeug nachschauen! Anstelle der üblichen, massenhaften und anonymen wöchentlichen Charts kann man auf hier eine individuell gewählte Playlist nutzen und diese bald auch weiter verfeinern: man kann auswählen, welche Sender oder Musikrichtung berücksichtigt werden soll, den Song auf youtube, tape.tv, spotify anhören, auf last.fm nachsehen und auf Portalen wie iTunes oder Amazon auch kaufen! Das alles ist kostenlos, topaktuell und kinderleicht. Natürlich dürfen die heiß geliebten Soundcloud-Charts nicht fehlen!

Der eingebundene Player und moderne HTML5 sowie CSS3 Technologien sorgen dafür,
dass man neben dem Anhören auch ungestört weiter Musik entdecken kann.

Der Netz-Spiegel!

In den Charts auf Radiozeug gibt es ein Wolken-Rating, welches zeigt wie beliebt der jeweilige Song im Netz in etwa ist. Sprich die Web-App schaut nach, wie häufig der Song auf Webdiensten wie Twitter, Facebook, LastFM etc. vorkommt. Dadurch sieht man wie Populär dieser Song dann ist.

Wie sieht die Zukunft aus?

Radiozeug hat viel Potential, da wären Geo-Located Charts, weitere Vernetzungen zu anderen Musik-Diensten / Plattformen sowie das einbinden weiterer Player. Ziel ist es, dem Besucher das entdecken und auch anhören von Musik auf legalem und modernem Weg des Möglichen bereit zu stellen. Es gibt ein eigenes Feedback Portal für Radiozeug, dort kann jeder ohne Anmeldung das Portal mitgestalten.

Creative ZiiSound D5 Bluetooth Lautsprecher ausprobiert

[Trigami-Review]

ZiiSound D5 von Creativ

Das ZiiSound D5 von Creativ ist eine der ersten Soundanlagen welche primär via Bluetooth funktionieren, zwar ist auch ein AUX-In Eingang vorhanden, doch die Funktionalität liegt eindeutig am kompakten Design und der Funkverbindung.

Ersteindruck:

Eine ausführliche Verpackung und entsprechende Polsterung für den Transport sind Voraussetzung bei einem hochwertig und teurerem Produkt. Teuer und Hochwertig nenne ich es, da es die Spitzenklasse der Funklos-Modelle von Creativ anführt. Das Gerät sieht recht klein und schmal aus, es wiegt jedoch im Verhältnis zur Größe ganz gut. Es ist ein lang gezogenes Rechteck, aber nicht zu hoch und platzsparend. An den Seiten befinden sich leicht gewölbte Ecken aus Metall, das verleiht dem Produkt eine gewisse Individuallität und passt zum Design-Konzept.

Grundlegend ist das Modell D5 für den iPod oder das iPhone geschaffen. Daher befindet sich auch für derartige Geräte typischerweise die Andockstation zentriert an der Oberseite. Direkt drunter, also auch mittig befindet sich die “touchable” Navigation. Der feine schwarze Stoffbezug lässt sich auch leicht wieder von Staub befreien. Continue reading

DAB – Nova Radio gibt es nicht mehr

Den digitalen Radiosender kannten vielleicht nicht unbedingt viele, doch war es einer der Highlights für elektronische Musik aus München. Grund für das Ende scheint wohl das DAB Chaos in Deutschland (heise.de 2008 und 2009), an dem der Radiosender zugrunde gegangen ist. Hier ein Auszug aus der Meldung:

NOVA RADIO hat nach fast 10 Jahren den Sendebetrieb beendet. Der Grund dafür ist das DAB Digital Radio Desaster in Deutschland.

NOVA RADIO sendete fast 10 Jahre im digitalen Radio „DAB das Radio der Zukunft“ so wie es uns verkauft wurde. Von der Medienpolitik und von der Landesmedienanstalt (BLM, und MSA) wurde NOVA RADIO nur Versprechungen gemacht, “wie toll die DAB Radio Landschaft blühen werden“. …sollten nicht auch andere Landschaften blühen?! :-)

1999 sagte der Präsident Professor Wolf-Dieter Ring der Bayerischen Landesmedienanstalt – BLM „Wer sich heute an DAB beteiligt wird es später nicht bereuen.“. Mehr als 10 Jahre sind vergangen, nichts ist passiert. Geredet wird noch immer.

2010, also dieses Jahr!! bzw. spätestens 2015 wollte man UKW komplett abschalten und alle UKW Sender sollten nur noch per DAB digital abgestrahlt werden. Mit DAB ist nichts passiert, das gesamte System ist dilettantisch geplant und betrieben worden und Millionen von Euros wurden verschwendet!

Das ist sehr schade und traurig, zeigt leider auch wie der Staat mit manchen Dingen umgeht…

my-artist.net – Gemeinsam Stark

my-artist.netSo könnte das Motto lauten welches my-artist.net ausmacht. Denn hier wird folgendes gemacht: Sämtliche deutsche Seiten zu Bands und einzelnen Künstlern werden unter ein Dach geschoben, für den Besucher. So haben viele mitlerweile eine kleine unscheinbare Leiste am Anfang der Seite.

Dabei sind nicht gerade unbekannt Künstler wie z.B. Linkin Park, Peter Fox, Madonna, Max Mutzke, Sasha, Jennifer Rostock, Josh Groban uvm. Dabei handelt es sich ausschließlich um die deutschen Publikationen im Web. Das Layout und die Aufmache ist oft ähnlich, aber doch für sich.

Der Vorteil für den Besucher liegt darin, dass er bei alle diesen Bandseiten mit nur einem Login interaktiv agieren kann, ohne sich zahlreiche Log-In Informationen merken zu müssen. Weiterführend kann man hier auf weitere Funktionen wie das Empfehlen ähnlicher Künstler setzen. Dies finde ich bereits bei Spotify sehr nützlich, denn dort kann ich mir zu vielen Künstlern ähnliche anzeigen lassen und direkt reinhören. Continue reading

rebeat.com – eigene Musik verkaufen

Rebeat_Digital_GmbHNichts einfacher als das:

  • Registrieren
  • Vertrag wegen Urheberrecht etc. unterschrieben zurückschicken
  • Anmelden
  • Musik hochladen und auf zahlreiche Portale verteilen lassen
  • zum Monatsende Geld verdienen, wenn Song gekauft wird

Sowas konnte man sich vor geraumer Zeit nicht vorstellen. Denn der übliche Weg ging über ein beliebiges Label, welches mit  voller Kraft und Anstrengung durch den jungen Künstler überzeugt werden musste. Dann hatte man vielleicht eine Aussicht darauf, hier und da etwas zu verkaufen und einen Bruchteil vom Preis zu bekommen. Laut Angaben von rebeat.com sind das nur 25% auf dem üblichen Weg. Doch eben durch das Angebot diese Firma soll sich das Blatt wenden.

Rebeat verspricht etwa 85% Einnahmen aus dem Verkauf eines Werks. Doch das ist nicht der eigentliche Vorteil aus dem Angebot der Rebeat Digital GmbH. Continue reading

Spotify exklusiv getestet – Musik-Flatrate ala iTunes

spotifyZuerst möchte ich auf meine Beiträge zum Thema Musik (Dienste) verweisen:

Der nun vorgestellte Dienst ist derzeit noch nicht offiziell in Deutschland zum testen frei gegeben. Dabei lässt er sich am ehesten mit dem kostenlosen Musik-Portal deezer.com aus Frankreich vergleichen. Es geht um Spotify.com, welcher von Anfang an auf drei Modelle setzt: das eingeschränkte kostenlose Angebot, die 24 Stunden Variante (99 Cent) und das Monats-Angebot (9,99 Dollar).

Besonders fällt auf, dass es sich diesmal nicht um eine Webanwendung handelt, das Look&Feel stark an iTunes erinnert (wenn es sich bewährt hat, warum nicht) und die Musikqualität angenehm gut ist. Schade ist, dass einige Songs schon jetzt in Deutschland nicht verfügbar sind. Continue reading

SomaFM – modern Music

somafmNicht jeder wird dem zustimmen, aber die jenigen welche es interessiert werden ein neues Radio gefunden haben. Im Bereicht Electro gibt es seitden letzten Jahren immer mehr Unterschiede, da sich dieser Bereich weiterentwickelt. Man könnte fast sagen, am Anfang gab es nur den Techno.

Auf somafm.com bekommt man auf 14 Radios oder Channels guten, frischen und unbekannten Sound geliefert.

“Broadcasting from a warehouse in San Francisco, our high quality MP3 internet broadcasts reach around the world. Rusty Hodge, SomaFM’s founder, had been experimenting with online radio since 1995. After helping other companies with their streaming media operations, he decided that no one was going to create the online radio station he wanted to listen to, so he did it himself.”

Nebst einer einfachen und schönen Erklärung des jeweiligen Senders kann man zwischen Richtungen wie Groove Salad, indie pop rocks, cliqhop idm und Beat Blender auswählen. Es hören momentan 15.000 Leute die verschiedenen Radios. Ein Klick lohnt sich in jedem Fall, auch um einfach mal was anderes auszuprobieren.

tape.tv – Musik pur

Mit dem Dienst tape.tv startet ein neuer Anbieter aus Berlin welcher über Werbung finanzierte Musikvideos streamt, direkt nach hause. Diese erscheint so alle paar Tracks, also voll im Rahmen und wenig störend. Man wartet zwei, drei Sekunden ab und bekommt schon das erste Video hingepfeffert ohne gefragt zu werden, gefällt mir! Man kann natürlich auch seinen Artisten suchen, was jedoch den Überraschungseffekt sehr verringert… Grundfunktionen wie Skip, Pause oder Full-Screen sind natürlich inklusive.

Klar gibt es schon ein paar ähnliche Anbieter, bei denen man nach Genre, Musikart, eigener Gefühlslage Musik serviert bekommt, jedoch war dies bisher immer ohne Video. Continue reading

BBC – Soundindex für beliebte Musik

Mit dem Soundindex von BBC wird ein Index geschaffen, welcher die aktuellsten und populärsten Band in einem Ranking auflistet. Dabei spielt es hauptsächlich eine Rolle wie beliebt und wie sehr im Gespräch die jeweilige Musik ist.

Der Index wird alle 6 Stunden aufgefrischt mit Hilfe des IBM’s Semantic Super Computing. Dabei werden Seiten durchforstet wie Bebo, MySpace, Last.FM, iTunes, Google (und YouTube). Aus diesen Quellen heraus erarbeitet das System die 1000 wichtigsten Künstler und Lieder. Ebenfalls eine Gewichtung spielt die Verlinkung von Blogs und Webseiten auf die jeweilige Musik. Mit diversen Filtern kann man sich einen eigenen Index zusammenschustern: Continue reading

deinRap.de – eigene Musik machen lassen

Mit dem Angebot deinrap.com von ein paar Jungs aus Mannheim startet meines Wissens nach der erste Anbieter mit custom made Musik. Die Idee welche dahinter steckt ist das Erstellen individueller Raps für jeden Kunden. Die Preisstaffel fängt bei 50 Euro an. Test-Songs kann man sich auf der Homepage oder MySpace anhören, welche meiner Meinung nach auch richtig gut gelungen sind.

Man kann mit Hilfe einiger Namen, Stichwörter, Hinweise und mehr den professionelle Musikern (Rapper) den Auftrag geben einen professionellen Rap-Song zu produzieren. Ein durchschnittliches Lied kostet in etwa 80 Euro. Sowas kann man sich auch noch für andere Musikrichtungen vorstellen und das ganze ohne Gema und auch für Geschäftskunden. Sozusagen Musik 2.0 ;-) Continue reading