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Pidoco – kollaborative Wireframe Software

[Trigami-Anzeige] Die Firma Pidoco mit Sitz in Berlin bietet Software as a Service (SaaS) an. Konkret handelt es sich dabei um eine Web-Anwendung zum Erstellen von Wireframe im Team (Kollaboration).

Zunächst sollte der Grundgedanke verstanden werden, professionelle Webdesigner nutzen den klassischen Weg über “Rapid Paper Prototyping”. Dabei werden Ideen und Konzepte in Form von Skizzen mit Stift und Papier zusammengetragen. Das grundlegende Layout sowie optische Zusammenhänge werden festgehalten. Anschließend versucht man im Team sich auszutauschen bzw gemeinsam einen Grobentwurf (Wireframe) zu erstellen. Genau hier setzt das Angebot als Wireframe Software an und lässt das Team in Echtzeit zusammen arbeiten.

Designer für Screendesign oder mit anderen Spezifikationen können nach dem gewohnten Drag & Drop Prinzip schnell ans Ziel gelangen. Vor definierte Bausteine helfen beim zügigen kreieren und wieder verändern. Damit kann man dem Entwurf schon ein echtes Feeling geben, denn diese Bauklötze (GUI-Prototypen) haben ebenso die vor definierten Funktionen. Das kann zum Beispiel ein Teil der Navigation oder eines Formulars sein.Übergreifend wird in Projekte und Seiten unterteilt. Continue reading

Open Atrium als Intranet-Lösung einsetzen

atriumEs handelt sich um eine Weiterentwicklung aus dem Basis-System Drupal heraus. Dabei wurde das komplette Backend sowie das Frontend überarbeitet und speziell für das Einsatzgebbiet neu visualisiert. Unter der Adresse openatrium.org kann man sich derzeit die erste Version herunterladen. Dabei gibt es noch einige Optimierungsmöglichkeiten, doch nach etwas Einarbeitung kann man die Softwarelösung schon produktiv nutzen.

Das wesentliche bei diesem System sind zwei Dinge, zum einen, dass es wie ein Wiki funktioniert, sprich jeder kann Informationsseiten erstellen und editieren, dabei werden immer ältere Versionen des Dokuments behalten und sind für jeden abrufbar. Zum anderen gibt es öffentliche und private Gruppen. Einer kann in beliebig vielen Gruppen sein. Eine private Gruppe eignet sich für Projektarbeiten (in einer Abteilung), sie wird nicht in der Übersicht gelistet und ist nur für die bestehenden Mitglieder dieser Gruppe sichtbar, es können natürlich andere hinzugefügt werden. Anders bei öffentlichen Gruppen, diese sind zum Beispiel sinvoll für eine ganze Abteilung oder einem kompletten Thema. Hier könnten dann jeder Informationen zur Übersicht, Jahresziele und Vereinbarungen sammeln und strukturieren. Begeleitet wird das Ganze von ein paar zusätzlichen Funktionen.

Am meisten bringt es es was, wenn das Sysstem alle eines Verbandes nutzen. Dabei verweise ich einfach mal auf den Begriff Netzwerkeffekte.

Funktionen gibt es hier in der kurzen Übersicht:

  • Übersicht der letzten Aktivitäten in meinen Gruppen
  • eigene Profile – Gruppen-Beschreibung und Mitgliederliste der Gruppe
  • jede Gruppe kann Buchseiten mit Unterseiten haben (für Fakten und feste Informationen)
  • jede Gruppe kann Blogeinträge haben (für News und einmalige Informationen)
  • jede Gruppe kann Kalendereinträge haben
  • jede Gruppe kann eine Shoutbox haben (mit einem Chat vergleichbar)
  • jede Gruppe kann Projekte und Aufgaben (mit Bindung an einzelne Personen) besitzen
  • es können Einträge nicht nur ergänzt oder verbessert werden, sondern auch Kommentiert werden
  • es ist für fast jeden Inhaltstyp ein Dateianhang (PDF, Excel, Bild etc.) möglich
  • es können gezielt Personen über Veränderungen und Neuigkeiten informiert werden
  • es gibt kein privates Nachrichtensystem, alle Informationen sind zumindest in der jeweiligen Gruppe offen und nützen eventuell auch jemand anderem

Eine Dokumentation ist ebenfalls vorhanden.