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Ausblick LeWeb 2013 in London

8251833645_665109b534_bWie viele bestimmt schon mit bekommen haben, findet die LeWeb (Twitter) nicht nur in Paris statt. Seit 2009 finden jährlich ein oder zwei Events statt und werden seit jeher von der Persönlichkeit Loïc Le Meur (Blog) organisiert und moderiert. Die Veranstaltung zählt zu einer (wenn nicht) der größten in Europa und bietet eine Mischung aus Talks, Präsentationen, einer Startup Competition und natürlich beste Möglichkeit für Networking (Meine Buchempfehlung dazu: Never eat alone) und Diskussionen.

Ich gehe kurz auf meine persönlichen Highlights für Tag Eins und Tag Zwei ein. Im Laufe des Events werde ich (neben anderen Bloggern) versuchen regelmäßig und oft sinnvolle Beiträge über das Geschehen zu veröffentlichen. Das volle Programm gibt es hier. Hinweis: Auch gerade als Nicht-Besucher der LeWeb ist es durchaus lohnenswert, die Themen und Produkte welche auf dem Event behandelt werden sich näher anzuschauen. Continue reading

Rezension Webstandards Magazin

Heute darf ich euch ein weiteres Magazin für die irrsinnige Welt des Internets vorstellen. Es handelt sich dabei um das Webstandard Magazin (Twitter). Um gleich mal einen kleinen Einblick zu bekommen, hier die Tags zur vorletzten Ausgabe 04: “Ajax/Jquery, Usability, Accessibility, Flash, Contentmanagement, Gutes Webdesign, YAML, Ruby on Rails, Webapplications, E-Business & Trends, CSS3, Mikroformate, E-Payment, Smarty, Frameworks, Photoshop“.

Mit einer Auflage von ca. 9.000 Stück und dem Vertrieb in Deutschland, Österreich, Schweiz und Luxemburg ist das Magazin nicht gerade klein, hatte bisher jedoch erst Anfang 2009 gestartet. Eine Ausgabe erscheint jedes Quartal mit einem Preis von 7,80 Euro.

Der Fokus des Magazins wird ganz klar bereits in dessem Titel beschrieben: Web-Standards. Somit will man das Regelwerk für genormte Größen, somit den Standards im Web näher bringen und vermitteln. Das ist wichtig für einen fruchtbaren Nährboden, bestes Beispiel zur Versinnbildlichung wären sich ähnelnde APIs verschiedener Web-Anwendungen. Eine Vielzahl an Autoren versucht für eine gewisse Qualität zu sorgen, was natürlich immer schwierig ist um jedem gerecht zu werden. Die Abonnements belaufen sich derzgeit wohl auf geschätzte 750 Stück. Continue reading

Webfuture – Was bewegt mich?!

Aktuelle: Es ist längst bekannt, dass mittlerweile fast jedes neue Angebot/Dienst, welche vor einiger Zeit noch in die Web 2.0 Schiene eingeordnet wurden, nun Standard-Programm sind. Dabei sind es oft abgeänderte Versionen von bereits bestehenden Webseiten bzw. Angeboten / Plattformen. Wirft man einen Blick auf die neusten Dienste auf deutsche-startups.de, so sieht man abnehmen.net was mich stark an erdbeerlounge.de erinnert. Fashionfreax.net erinnert an styleranking.de, sport-id.de an meinverein.de und dabei werden es doch recht wenig neue Gründungen als im Vergleich zu einem Jahr zuvor.

Wie finanzieren sich solche Angebote langfristig? In erster Linie durch Werbung. Aber es gibt meiner Meinung nach auch einige Lichtblicke wie a-better-tomorrow.com, welche custom made T-Shirts anbietet. Es sind also Ideen und Angebote, welche es vorher nicht wirklich gab, bzw nicht so bekannt gemacht wurden. Es sollte allen klar sein, dass ohne ein gutes Marketing das Produkt zur Nebensache wird.

Was ich derzeit aber richtig geil finde (als Entwickler), dass man über die bestehenden API´s von Youtube, iTunes oder auch kleineren Diensten eine bisher noch zu unbenutze Vernetzung geschaffen hat. So ist es möglich, zu bestehenden Informationen wie Musikstücke, sich das Album-Cover bzw. weitere Informationen (von iTunes) zu holen. Das wäre vor einigen Jahren undenkbar gewesen, außer man hatte schon die Möglichkeit die Daten direkt von der Webseite zu holen (aber viel zu umständlich). Warum noch zu unbenutzt? Ich kenne bisher kaum Dienste, welche diese Art der Semantik(?) zu nutzen. Spontan fällt mir da Spotibot ein. Der Dienst generiert mit Hilfe der API von Last.fm eine semantische(?) Playlist. Diese Playlist kann aus den beliebtesten ähnlichen Songs der Community-Mitglieder von Last.fm zu einem bestimmten Interpreten sein. Das liefert zum Teil unglaublich gute Ergebnisse, welche ich selbst sehr gerne nutze.

Zukunft: Auf dem letzten Internet World Kongress haben wir erfahren, dass das zukünftige Internet der “semantischen Suche” gewidmet sein wird. Dicht gefolgt von der mobilen Vernetzung von Gegenstanden (wie kommunizierende Autos). Das alles klingt sehr logisch und wird wohl auch so eintreten.

Ich bin mega gespannt, mit was das Web in Zukunft aufwartet. Wenn man sich den Anstieg die aktive Nutzerzahl im Web ansieht (in den letzten 2 Jahren von ca. 58 auf 66%), so lässt sich einiges erhoffen. Früher waren Dienste welche das Aktiv-Sein als Basis betrachteten, eher zum Scheitern verurteilt. Solche Web-Angebote haben neue Möglichkeiten und eine grünere Wiese. Wenn man das nun weiterführt, kann man sich ausmalen wie Interaktiv und Aktiv das Web werden könnte.

Was meint ihr? Worauf wird man sich am meisten freuen und was wird wohl am längsten brauchen?

Ich höre nicht, ich sehe nicht – Aufmerksamkeit?!

Aufmerksamkeit, wer hier liest schenkt gerade meinem Text Beachtung und Aufmerksamkeit. Was ist Aufmerksamkeit? Ich definiere es durch gezieltes Wahrnehmen von etwas mit Hilfe aller dabei notwendigen Sinnesorgane. Dabei entscheide ich so gut wie nie bewusst darüber. Vielmehr erregen bestimmte Signale und Dinge welche wir als wichtig erachten unser Vermögen jemandem oder etwas zu folgen (Rote Farbe, ein Symbol für eine neue Nachricht oder ein aufregendes Bild).

Aufmerksamkeit, oft gemessen anhand der aufgewendeten Zeit, ist eines der wichtigsten Güter in der modernen Welt. Doch schon seit Jahren wird hiermit auch ein Gewerbe betrieben. Es ist die simple Werbung, welche uns seit mehreren Jahrzehnten in Radio, Film, Fernsehe, Zeitschrift und Internet begleitet. Werbetreibende zahlen viel Geld um sich einen Platz auf einem Medium mit weitreichendem und passendem Potential für Aufmerksamkeit zu sichern.

Im Web gibt es derzeit ein paar grosse Formen welche die Aufmerksamkeit auf sich ziehen.

  • Das sind Aggregatoren welche verschiedene personalisierte Informationen zusammenschustern. Darunter zähle ich Dienste wie iGoogle, Blogs (zusammengetragen Informationen durch einen oder mehrere Autoren) aber auch Startseiten in Diensten wie Twitter, Lokalisten oder Facebook. Diese Startseiten schnüren automatisch oder selbst definiert Infos aus einigen Bereichen in kleine Häppchen und präsentieren diese gesammelt auf einer Seite (Startseite). Hier schaut der aktive Internetuser regelmäßig vorbei um möglichst aktuelle Ereignisse verfolgen zu können.
  • Alt hergebracht und immer noch bewährt sind kurze Informationsträger. Oft in Textform wie E-Mails, Twitter-Nachrichten (Direct-Messages) oder Instant-Messaging. Hier handelt es sich oft um direkte Infos zur eigentlichen Person. Absolut jeder Mensch ist vom Wesen her Kontakt-orientiert, da er ohne soziale Kontakte in geeigneter Form eingehen würde (ich besinne mich da auf einen gruseligen Test von einem damaligen König oder Kaiser mit Kindern).
  • In der Beschaffenheit abgehoben und anders sind die Sachen und Infos welche wir gezielt suchen. Beide vorherig genannten Formen kommne daher ohne, dass wir diese erwarten. So durchforsten wir Kilometer von Internet-Suchergebnissen aus Google um eine gewünschte Information zu bekommen. Aus unserer Erfahrung heraus wissen wir, dass es diese Information im World Wide Web geben muss.

Keine Information ist ohne Aufmerksamkeit (Aufmerksamkeit ist auch Anstrengung) etwas wert. Dabei ist es dann egal ob per Aggregator, Direkt-Nachricht oder gezieltes Suchen. Daher werden gezielt Wege eingeschlagen um mit Hilfe von markanten Signalen und Methoden (welche wir meist aus unseren Erfahrungen kennen und aufwerten) unser Auge und unseren Verstand gezielt zu leiten.

Wie teile ich mir meine Aufmerksamkeit ein?

Ich habe verschiedene Interessen und Themenschwerpunkte welche ich ganz spontan verschieden gewichte. Ich persönlich erachte Dinge nach ein oder zwei Wochen schon wieder für wichtiger als jene anderen wie zuvor. Doch im Allgemeinen fällt es mir Schwer, so dass ich bei einem bestimmten Punkt angekommen bin. Vorzugsweise verwende ich Zeit für etwas, was mir längerfristig mehr Sinnhaftigkeit oder Erfolg verspricht, was natürlich nicht immer klappen kann.

So erhalte ich mit kurzfristigen Aufwendungen für diesen Blog langfristig herausstechende Vorteile verschiedenster Art. Anderen Beispiel: Ich bin bei mehr als zwei Communitys angemeldet, damit mich andere Menschen über ihre persönlich favorisierte Plattform bequem erreichen können. Ich selbst nutze diese dann nur zum Nachrichten empfangen, was jedoch die warscheinlichkeit der Erreichbarkeit erhöht. Doch ich habe einen weiteren Account (muss mich auch erst mal anmelden), vielleicht ein neues Passwort und bekomme weitere E-Mails. Oder welche online Zeitschriften / Blogs lese ich um meine gewünschten Informationen zu bekommen? stern.de, zeit.de oder bild.de? Wie viele will ich abklappern (müssen)? Wann halte ich mich selbst für ausreichend informiert?

Meiner Meinung nach liegt hier noch der größte Schwachpunkt im immer schneller werdenden Web, die Infrastruktur für den Informationsfluss! Momentan versucht jeder einen möglichst großen Fetzen Besucherstrom aus dem Web zu fischen. Wie komme ich zum nächsten BurgerKing? Richtig, mit einer Wegbeschreibung. Google? Gesucht wird erst, wenn man nichts findet…

Mehr Interaktivität gefordert – von euch!

Es heißt ja nicht um sonst das neue “Mitmach Web“. Zwar sind die Deutschen sogar nach den Italienern im europäischen Raum recht faul in Sachen Internet, doch auch das wird man sicher mit der Zeit in den Griff bekommen. Da ich des japanischen, koreanischen und chinesischen nicht mächtig bin, bleibe ich bei meinem deutschen Zielpublikum.

Neben den Kurzmitteilungen (gleich hier rechts), möchte ich mich nun durch ein Gespann von Linktipps (Besucher  Webtipps) von anderen Blogs abheben. Doch hierzu ist eben eure Interaktivität gefragt. Solltet ihr in Zukunft etwas interessantes im Web gefunden haben, so könnt ihr diesen Link per copy&paste auf jeder Seite des Blogs einfügen und veröffentlichen.

Natürlich werde ich hin und wieder interessante Tipps in eigenen Artikeln hier vorstellen und analysieren. Doch bis es dazu kommt, müssen die Besucher (ihr) erst mal diesen neuen Umstand erkennen und verwenden, ich hoffe das Beste. (Bildquelle: emarketer.com)

Dem Deutschen liebste Websites

Wie man in der aktuellen Internet World Business nachlesen kann, sind in verschiedenen Kategorien die beliebtesten Webseiten für Deutschland auf der Gala OnlineStars 2008 durch 40.000 Online-User festgelegt worden. Die zweiwöchige Zeitung ist sehr zu empfehlen, gibt es im Zeitschriften Handel.

  • Automobil – adac.de und autoscount24.de
  • Computer – chi.de und computerbild.de
  • Geld – sparkasse.de und immobilienscout24.de
  • Gesundheit – gesundheit.de – netdoktor.de
  • Mobile Dienste – bahn.de und t-mobile.de
  • Lifestyle – otto.de und quelle.de
  • Online-Portale – google.de und web.de

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Pixsta – Das Google der Bildersuche

Auf dem gestrigen E-Commerce Kongress (Pangora Kongress, darüber berichte ich noch) wurde die Technologie von Pixsta.com vorgestellt. Diese ist etwas mit dem Service von dem bereits vorgestelltem tineye.com vergleichbar. Auf tineye kann man ein Bild hochladen und der Dienst versucht ein möglichst ähnliches, welches im Web frei zugänglich ist zu finden.

Der Unterschied ist jedoch, dass Pixsta versucht eine richtige Formel zu entwickeln, mit der man gezielt ähnliche Produkte wie auf dem gewählten Bild finden kann. Sozusagen eine (Technik für eine) Suchmaschine für visuelle Elemente. Dabei muss man jeden Pixel eines Bildes analysieren um daraufhin eine Form, die Farbe und die Struktur erkennen zu können. Zusätzlich muss irgendwie das gewünschte Element auf einem Bild gewählt werden wenn dies zum Beispiel eine Aufnahme auf der Straße wäre. Continue reading

Programme ohne Installation – Webdienste

In der aktuellen ct Nummer 23 kann man sich einen ausführlichen Bericht über Webdienste anschauen. Dort werden außergewöhnliche, bekannte aber auch praktische Internet-Services beschrieben. Dabei richtet sich der Artikel nach ein paar Kategorien wie Kommunikation, Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Präsentation, Kalender, Kontakte, ToDos, Bildbearbeitung, Zeichnen, Datei-Konverter, virtuelle Desktops und andere Spezialitäten.

Alle 64 Web-Anwendungen kann man sich in einer Liste von heise.de anschauen, durchlesen und sogar vergleichen. Die interessantesten sind dabei wohl:

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