Virenprogramme – aktueller Stand

Laut eines Tests des Heise Zeitschriften Verlags, arbeiten viele Antiviren-Software-Programme und Scanner schlechter wie vor einem Jahr. Wirklich akzeptable Virenscanner wie Avira und Gdata, welche eine gute Arbeit abliefern werden zur Ausnahme.

Wenn es dann um das Beseitigen der Schadsoftware geht, konnte gerade einmal ein Tool (NOD32) 66% entfernen, das zweitbeste gerade einmal 40%. Natürlich muss man beachten, dass viele Viren und Würmer vermehrt optimiert werden und ausgereifter sind. Problematisch ist jedoch, dass viele Virenscanner Schädlinge nicht mehr erkennen, welche sie letztes Jahr noch beseitigt hatten.

Das Programm F-Secure hebt sich durch seine verhaltensbasierende Erkennung ab, ist jedoch sehr Performance-Fressend. Wirklich überzeugen konnte in der Studie kein Tool. Jedoch kann man sie in verschiedene Richtungen einteilen:

  • Performance-Sparend sind Avira und NOD32
  • Gute signaturbasierende Ergebnisse machten NOD32, Avast, AVG und Ikarus
  • Besonders Benutzerfreundlich ist Norton und ferner Windows One-Care oder Ikarus
  • Beste Erkennung von Signatur Schadsoftware und Ad- Spyware sind Avira, Avast, Grisoft, BitDefender, Gdata und Ikarus

Den integrierten Virenscanner von Windows Vista kann man etwa mit Norton vergleichen. Zusammenfassend wird geraten, vielleicht erstmal das Geld zusparen und eine kostenlose Variante wie Avast zu benutzen.

Ich persönlich habe gute Erfahrungen mit NOD32 gemacht, vor allem ist der Anti-Virenscanner sehr Performance schonend. Auch Kaspersky finde ich gut gelungen, jedoch konnte dieses Programm nur mäßige Ergebnisse bei der Erkennung von Schadcode erzielen.

Weitere Information gibt es in der c’t 1 vom 22.12.2007 ab Seite 92.

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