Spotify exklusiv getestet – Musik-Flatrate ala iTunes

spotifyZuerst möchte ich auf meine Beiträge zum Thema Musik (Dienste) verweisen:

Der nun vorgestellte Dienst ist derzeit noch nicht offiziell in Deutschland zum testen frei gegeben. Dabei lässt er sich am ehesten mit dem kostenlosen Musik-Portal deezer.com aus Frankreich vergleichen. Es geht um Spotify.com, welcher von Anfang an auf drei Modelle setzt: das eingeschränkte kostenlose Angebot, die 24 Stunden Variante (99 Cent) und das Monats-Angebot (9,99 Dollar).

Besonders fällt auf, dass es sich diesmal nicht um eine Webanwendung handelt, das Look&Feel stark an iTunes erinnert (wenn es sich bewährt hat, warum nicht) und die Musikqualität angenehm gut ist. Schade ist, dass einige Songs schon jetzt in Deutschland nicht verfügbar sind.

playlistEs gibt derzeit keine herausragenden Besonderheiten neben der Top-Liste, Neuheiten und den eigenen Playlisten. Die einzigen Eigenschaften welche den Dienst abheben lassen ist die intuitive Navigation und das extrem schnelle Laden der Songs, auch wenn man die Trackstelle ändert gibt es kaum eine Verzögerung. Um das Angebot abzurunden werden Informationen wie eine Biographie des Künstlers sowie zu fast jedem Album das Bild geliefert.

Zusammenhängende Tracks oder Mixe können über einen Button ausgeklappt werden. Neue Playlisten werden per Bezeichnung angelegt und können via Drag and Drop gefüllt werden.

Um das komplette Angebot zu erkunden, bietet sich derzeit am Besten die Suche oder das persönliche Radio mit verschiedenen Musikrichtungen an. Hier könnte man noch mehr auf den individuellen Geschmack eingehen und mehr in die Richtung von Diensten wie musicovery.com (mehr) gehen.

Negativpunkte:

  • es fehlt noch reichlich aktuelle und neue Musik
  • die Sortierung nach Erscheinungsdatum fehlt völlig
  • zum Teil wirken Suchergebnisse etwas zusammengepflückt durch Tracknummern im Tracknamen
  • eine Gruppierungsmöglichkeit für Artist und Album in Suchergebnissen wäre wünschenswert

Sollte der Dienst die oben genannten Punkte noch verbessern und für eine stabile Rechtslage im Vertriebsland Deutschland sorgen, könnte ich mir gut vorstellen für etwa 8 Euro im Monat ihn zu nutzen. Wichtigste Voraussetzung (für mich) wäre jedoch noch, das Angebot von brandaktueller Musik. (siehe auch labs.hostsen.net und chapi.de)

7 thoughts on “Spotify exklusiv getestet – Musik-Flatrate ala iTunes

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  2. Yannick

    Also ich persönlich bin mit Napster ToGo ganz zufrieden..aber werde mir spotify auch einmal ansehen, habe jetzt schon vermehrt etwas darüber gelesen.

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  3. Evelyn

    @ Yannick: Aber sei beim Vergleich vorsichtig :)) Spotify hat einen anderen Ansatz. Bei Spotify geht es um die Phase vor dem besitzen und mit sich herumtragen.

    Spotify ist nicht als Konkurrenz zu iTunes, Amazon, Napster, Musicload und so weiter gemacht. Gemeint ist die bisherige Lücke davor. Es geht wohl eher darum eine wachsende Auswahl an Musik problemlos und vor allem legal nach belieben zu durchstöbern um dann im zweiten Schritt für besondere Entdeckungen/ Geschenke / … / unbedingt besitzen wollen / … einen Einkauf bei den bisherigen Downloadshops oder im Handel zu starten :))

    Ich finds genial. Es spart total viel Zeit. Ich kann beliebig hören und alles auch einfach mit meinen Freunden teilen. Per Link: http://open.spotify.com/track/6dp4wJEKQmSFnkFB4WGPLW

    Viel Spass beim ausschecken!
    Evelyn

    Reply
    1. Michael Post author

      Das hast du gut erkannt. Ist mir gar nicht so bewusst geworden beim testen. Doch um wirklich ultimativ in dieser Lücke aufzublühen, fehlt meiner Meinung nach einfach noch die große (aktuelle) Auswahl (wenig in mancher Spartenmusik)

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