Fehlt was?

Derzeit gibt es ja viele große Social Networks und zahlreiche kleine Social Networks. Diese gibt es für jung und alt, für dick und doof. Das gleiche gilt für News-Dienste, speziell im internationalen Bereich. Auch das Bereitstellen von Bildern bietet bereits fast jedes Menschen-Netzwerk oder andere Dienste an. Auch im Bereicht der Versorgung durch Multimedia boomt das Geschäft gerade zu.

Doch was wäre wenn ein Unternehmen eine Plattform auf die Beine stellt, welche all diese mittlerweile etablierten Funktionen und auch mehr davon abdeckt? Sprich über die Plattform kann man:

  • seine zwischenmenschlichen Beziehungen aufleben lassen
  • weiter seine persönlichen und intimen Daten durch Text und Fotos veröffentlichen
  • die eigene Meinung über Foren und Blogs anpreisen
  • die eigenen Interessen über Link-Tipps, Erfahrungsberichten und Wunschlisten zeigen
  • Menschen finden welche einem selbst am nächsten oder ähnlichsten sind
  • den Drang nach Multimedia (Bildern und Videos) sättigen

Wie wäre das, wenn dies alles mit einem Benutzernamen und einem Passwort genutzt werden kann? Was haltet ihr davon?

Was passiert dann mit dem nachmittäglichem Kaffeekränzchen unter Frauen oder dem Freizeittreff unter Freunden am See? Geht sowas mit der Zeit der Moderne immer mehr unter? Die Internetnutzung steigt in jeder Altersklasse hört man, aber auch die sozialen Kompetenzen der Menschen untereinander? Kann das Internet wirklich eine zwischenmenschliche Beziehung fördern? Das ist die Frage welche sich mir bei der Vielzahl “sozialer Netzwerke” stellt.

Ich bin nicht der Meinung, dass das Internet mit dieser neuen Generation an Portalen langfristig dem Menschen mehr Kontakte zu anderen Menschen verschafft, höchstens in unterstützender Funktion. Meiner Meinung kann es nur den ursprünglichen Zweck erfüllen, die Übermittlung von Informationen. Wie seht ihr das?

2 thoughts on “Fehlt was?

  1. Bernd Jalousien

    Ich halte schon mal gar nicht von solchen Sozial Networks. Denn da muss man seine privaten Daten für alle frei sichtbar angeben. Und wie lautet nochmal die erste Regel im Internet: Gib niemals persönlich Daten von die frei bzw. benutze immer einen Nichname

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  2. Olli

    @Bernd: wer so denkt wird in Zunkunft ziemlich scnell im Datenstrom untergehen. Der Trend geht definitiv hin zu Authentizität. Wer will schon in einem Social Network von keinem seiner Freunde gefunden werden, weil er Benjamin Blümchen heißt. Und irgendwann landet jeder bei Social Networks, allein schon aus Gruppenzwang. Was machst du wenn der Chef sagt: Warum sind Sie denn nicht auch bei Xing? Unsere Firma muss hier komplett verfügbar sein! Synergien austauschen! …

    Auch, wenn man sich aktuelle Umfragen ansieht, versuchen Personalkräfte vorab über das Internet Informationen über eine Person heraus zu finden. Was passiert aber wenn man an den falschen Namen gerät? Dienste wie OPENID können hier helfen, aber wer glaub er könne persönliche Daten geheimhalten, der irrt gewaltig. Schon mal an einem Gewinnspiel teilgenommen? Dazu vielleicht http://www.gutefrage.net/frage/was-passiert-mit-meiner-adresse-wenn-ich-bei-einem-gewinnspiel-mitmach – jedenfalls sollte man, wenn man klug und nicht gerade 65 ist, sein Profil im Internet herausmeiseln, d.h. echter Name, echte Kontakte, keine Nicknames. Dazu stehen was man schreibt. Hallo Web 2.0 – und das Wichtigste: nicht den Verstand ausschalten!
    so long..

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