Machs lokal – find ich gut

Dass sich social Community etabliert haben wird keiner mehr anzweifeln und weg zu denken sind sie auch kaum mehr. Doch wenn man weiter denkt, kann das noch nciht die Ausschöpfung des Systems sein. Meiner Meinung nach, steckt noch viel mehr hinter dem Begriff Social Community. Wie wäre es mit etwas in der Art “locally social friend network”. Unter dieser Stichwort Anhäufung kann man sich vielleicht vorstellen, was ich meine.

Mich interessiert ja auch nicht wirklich was der Chinabauer gestern Abend gegessen hat.

Ich nutze hauptsächlich meine Online-Angebote, um diese mit Informationen aus meinem Offline-Leben zu füllen. Dabei wäre es erfüllend, wenn dies andersherum auch gehen würde. Sprich ich Informationen aus den Online-Angeboten gewinnen kann, welche ich gezielt im Offline-Leben einsetzen kann. Klar gibt es schon einige an Dienste welche mir hier helfen neben dem Routenplaner. Doch als Mensch bevorzugt man Informationen oder gleich den Kontakt mit Artgenossen.

So will es jetzt auch qhase.de probieren, frei nach dem Motto “… sprich deine Umgebung an”. Qhase wird sein Angebot zunächst auf Berlin beschränken. Dabei will die Plattform Leute zusammenbringen im Bezug auf Arbeiten anbieten, erledigen sowie Fragen stellen und beantworten. Das alles eben auf einer lokal nahen Ebene für die Stadt Berlin. Wie die technische Abgrenzung der Teilnehmer aussieht, ist mir leider nicht bekannt. Ich kann mir vorstellen, dass man seine Adresse angeben muss bzw sich die Fragen und Angebote immer auf einen Teil von Berlin beziehen müssen. Dass würde jedoch auch eine Kontrolle mit sich ziehen.

Interessant auch das erste Werbe-Kozept. Hier wird eine Aktion gestartet, bei der Bürger in Berlin ihr Altpapier zu eine der vier Sammelstellen des Anbieters bringen können. Das gesammelte Geld geht dabei an das Kleintierhaus im Tierheim Berlin.

Die Platform startet am 11.05.09. Auf jeden fall ein spannendes Konzept, mal abwarten ob sich das durchsetzen kann. Denn auch hier frage ich mich, wie sich das Unternehmen monetarisieren möchte. Vielleicht eine Art Provision wie Ebay, bei jeder erledigten Aufgabe und beantworteten Frage?

6 thoughts on “Machs lokal – find ich gut

  1. Pingback: Charity Mob

  2. Pingback: Webregard – Watch the Web, 06. Mai 2009 « Das Logbuch für Qhase!

  3. BLZ

    Das ist ja mal richtig interessant. Ich bin auch kein Freund von weltweiten SNs. Ich würde mich üebr ein lokales/regionales Netzwerk freuen. Mal hoffen, dass qhase das Angebot ausweitet.

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  4. Erich

    Tut mir leid für den vorhergehenden Fehlpost; diesmal aber richtig.

    Aus finanzieller Sicht sehe ich hier großes Potential in gezielter Werbung – quasi mit Lokalbezug und interessensabgleich. Ich mein ja nur, den ersten Feldversuch, wenn auch mit wohltätigemr Motivation, gab es mit der Altpapieraktion. Die andere Theorie wäre dann wohl der Datenhandel, aber seien wir mal nicht so boshaft und unterstellen dies.

    Aber gut zu wissen, woher der Charity Mob stammt. Die Aktion hab ich hier in Berlin durchaus durch Plakatierung wahrgenommen, den Initiator wiederum nicht.

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  5. Michael Post author

    Sollte ein gutes Feedback an die Initiatoren sein, dein Kommentar.

    Bin durchaus der Meinung, dass regionales stark im Kommen sein wird. Zwar ist die Globalisierung weit vollzogen, doch sind immer noch lokale Informationen aus dem direkten umfeld der Person interessanter als jene anderen.

    Hier steckt das Web wiederum in den Kinderschuhen, was lokale Nähe über weltweiten Zugriff angeht.

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