Meteor, NodeJS, BackboneJS und MongoDB (Achtung Technisch)

Screen Shot 2013-05-17 at 21.16.58Es geht viel schneller als man denkt. Kaum ist man mit ein paar Projekten, Arbeiten und anderem beschäftigt, schon rauscht an einem der Zug an neuen Technologie vorbei. Natürlich bekommt man hier und da über die News und Freunde was mit, doch selbst damit gearbeitet zu haben heißt noch mal was anderes. Alles braucht seine Zeit um sich zu behaupten, keine Frage. Aber diejenigen welche ein Gespür für den richtigen Zug haben, haben auch die Nase vorn.

Die Ignoranz des Nichtwissens ist beim menschlichen Gehirn gigantisch. So kommt es mir persönlich zumindest gerade vor. Konkret meine ich damit, dass ich momentan ein Projekt mit Meteor (Erklär-Video) und MongoDB umsetze. Und selbst wenn ich noch in den Anfängen damit stecke, kommt es mir vor wie wenn ich viel früher hätte damit anfangen sollen. Meteor (unter dessen Haube auch mit unter NodeJS, ConnectJS steckt) deckt dabei benötigte Arbeit im Back- sowohl als auch im Frontend ab. Das heißt sozusagen, man kann sich mehr oder weniger komplett auf die Client-Seite Entwicklung stürzen.

Screen Shot 2013-05-17 at 21.17.59MongoDB ist dabei der kleine Daten / Dokumentsammler. Man kann ihn sich wie einen Mülleimer mit verschiedenen Eimern vorstellen. Sucht man zum Beispiel nach der blauen Plastiktüte welche man vor ein paar Tagen in den Eimer für Plastikmüll rein geschmissen hat, hält man sie schneller wieder in der Hand als man schauen kann. Dem jeweiligen Eimer ist es dabei egal ob es eine große, eine kleine oder eine Plastiktüte mit Löchern ist. Dadurch entwickelt MongoDB im entsprechenden Anwendungsfall eine enorme Power. BackboneJS ist sozusagen das Javascript Framework welches über eine eine Datenschnittstelle (meist eine eigene API) mit welchem sich Single-Page-Applikationen erstellen lässt. Damit lässt sich sozusagen viel vernünftiger und professioneller arbeiten als ohne.

Die beiden Beschreibungen sind natürlich nur oberflächlich, denn im Detail bedeutet das vielmehr:

  • NodeJS ist Javascript auf dem Server
  • NodeJS arbeitet parallel Requests ab (wie der Webserver Nginx in etwa)
  • NodeJS arbeitet Asynchron und ist daher optimal für einen Ereignis gesteuerten (Event driven) Betrieb.
  • NodeJS benötigt viel weniger Performance als andere Webserver
  • MongoDB gehört zu den nicht relationalen Datenbanken (NoSQL), welche nicht als Konkurrenz zu diesen gesehen werden sollten
  • MongoDB benötigt viel weniger Performance als andere Datenbanken
  • MongoDB lässt sich fast nahtlos in die objekt orientierte Programmierung einbinden (Die Einträge sind super als Objekte nutzbar)
  • MongoDB bietet bei den Treibern (zb für PHP) bereits ein natives object relational mapping an (was zb. Doctrine für MySQL ist)
  • BackboneJS ist wie jQuery AJAX nur für Profis (extrem runter gebrochen)
  • BackboneJS erlaubt als Framework das dynamische aktualisieren (durch Router) der Seiteninhalten über ein definiertes Designpattern wie dem MVC oder MVP
  • Meteor bringt Frontend und Backend näher zusammen
  • Meteor erlaubt intuitiveres Programmieren
  • Meteor vereinfacht das Aktualisieren der View extrem

Daher mein Tipp zum Sonntag (oder so.)

One thought on “Meteor, NodeJS, BackboneJS und MongoDB (Achtung Technisch)

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