SaaS, Cloud Computing oder doch Google?

Software as a Service beschreibt das Anbieten einer Anwendung über Web-Technologien. Cloud Computing heißt das Verteilen von “Rechenaufgaben” auf eine Vielzahl von (zentralen oder dezentralen) Rechnern. Und Google kennt ja Jeder.

Worauf will ich hinaus? Gute Frage, derzeit (oder schon seit Anfang letztem Jahr) wird immer wieder über diese oder damit zusammenhängende Begriffe aus Perspektive der Gegenwart und Zukunft diskutiert und philosophiert. Doch worauf kommt es eigentlich an?

Letzendlich lebt ein Service von deren Anwendern, jeder Service zielt darauf ab möglichst viele Nutzer zu haben. Da sind wir beim Punkt, dass der Service überlebt, welche die meisten Nutzer auf seinem Gebiet gewinnen kann, das wird ferner auch bei Social Networks der Fall sein (Facebook, StudiVZ etc.). Folglich muss ein erfolgreicher Service möglichst von der breiten Masse (oder Zielgruppe) genutzt und akzeptiert werden können.

Was kann die breite Masse mit Saas und Cloud Computing anfangen? Nichts. Darum ist es vielleicht Sinvoll sich mal mit der Masse zu beschäftigen als immer nur mit den Techniken und Neuheiten welche es so gibt.

Derzeit hat sie sich an Social Networks gewöhnt, was 2006 und 2007 bei weitem nicht der Fall war. Danach kam ein kleiner Schwenker in Richtung Blogosphäre. Was früher die bunte Homepage mit Hintergrundmusik und schrillen Fotos war, ist nun der Blog gefüllt mit Erfahrungsberichten und erlebten Geschichten. Doch wie die private Homepage, so flaut auch der private Blog mehr und mehr ab. Übrig bleiben Blogs mit genügend Aufmerksamkeit, das können Firmen-, Fach-, Kultur- und Szeneblogs sein.

Wohin geht jetzt der Trend? Ich treibe ihn zwar noch nicht mit an, aber es zeigt alles in Richtung “Mobile Gadgets”. Man kann wohl sagen, dass das Iphone den Durchbruch verschafft hat, was das Nutzen und Bereitstellen von mobilen, vernetzten und smarten Diensten interessant macht. Doch damit meine ich nicht nur kleine Applikationen welche auf einem Smart-Phone oder iPhone laufen. Vielmehr ist es der Webdienst, welcher online am Laptop aber auch am mobilen Gadget genutzt werden kann.

Schauen wir eine Stufe weiter, sehe ich die Verbindungen untereinander, zwischen den Diensten und Plattformen. So werden sich die Leute auf das Angebot stürzen, welches entweder die meist genutzen Dienste vereint als Einheit oder diese miteinander verbindet. So, dass der Benutzer alles unter einem Hut hat und dort erledigen kann. Google ist  auf dem besten Weg dahin, findet aber auch noch nicht die passende Form.

Interessant auch hier die Grafik (rechts), mit einer Aufteilung der meist genutzen Web-Dienste (zur ganzen Liste).

Man darf bei allem nicht den Fehler machen, zu denken die Masse wäre für alles coole sofort bereit, den Zeitgeist treffen heißt die Device. 1980 dachten Manche auch, dass man 2020 schon mit fliegenden Autos fahren würde und das Universum bereist. So gibt es immer wieder sehr interessante Ansätze, welche aber einfach nicht passend Umgesetzt oder einfach zu früh für die Masse sind. Soweit meine Gedanken zu diesen drei Begriffen.

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