Was macht ein Innovatives Startup aus?

14.07.2008 von Michael in Web 2.0 und Wissenswertes

In erster Linie sehe ich es gerne, wenn sich ein neues Unternehmen viel Mühe bei ihrem ersten (und vielleicht einzigen großen) Projekt gibt. Dennoch können durchaus auch bestehende Shops und Firmen die Innovationskurve kriegen.

Dabei muss man zwangsläufig nicht mal etwas total neues Erschaffen oder eine noch nicht umgesetzte Idee verwirklichen. An Hand von drei Beispielen zeige ich euch wie man aus alt her gebrachtem ein interessantes und neues Angebot schaffen kann.

  1. Bettenjagd
  2. Mit der Webseite bettenjagd.de ist die sich ständig wiederholende Suche nach einer Unterkunft (für den Urlaub) wieder aufegriffen worden. An sich nichts neues und spektakuläres, doch ein paar Punkte liefern einfach einen Reiz der zum Benutzen einläd: einfache und ansprechende Gestaltung, thematisieres und witziges Konzept (ähnlich wie bei Schutzgeld.de), ausreichender Inhalt für passende Suchergebnisse (Qualität).

  3. adTunes
  4. Der Dienst adTunes.de (mit Anmeldung) dient nur als Beispiel unter vielen. Genau wie über das bereits berichtete Portal tape.tv kann man hier kostenlos Musik mit Werbeunterbrechung am heimischen PC anhören. Dies war früher nur über Internet Radios möglich und nicht on demand (bei Bedarf / nach Auswahl). Ist der Dienst nun wieder einladend gestaltet oder möglichst auf seine Funktionen beschränkt (tape.tv) kann der Erfolg nahe liegen. Doch auch hier sollte genügend Inhalt vorhanden sein und eine möglichst genaue und doch einfache Suche bei viel Inhalt gegeben sein.

  5. Bikemap
  6. Mit dem Angebot von bikemap.net kann Crowd Sourcing (Inhalt durch den Nutzer) nun weiter aufblühen. Dies ist wohl ein interessantes Angebot mit den klassischen Web 2.0 Funktionen. Das Portal bietet bekannte und bewährte Funktionen (Google Map) zu einem bisher noch nicht da gewesenem Zweck an. Über Bikemap können User Radrouten anlegen und diese gegenseitig bewerten. Der Anbieter bringt die nötigen technischen Vorhaussetzungen dafür ins Web und den Rest macht (weitgehend) der Benutzer. Auch hier ist das Portal möglichst auf seine Funktion beschränkt und wirkt daher Übersichtlich und einladend.

Man sieht, dass man das Rad garnicht neu erfinden muss, sondern mit einer einfachen Idee und guter Umsetzung einiges erreichen kann. Herausstechend sind dabei Konzepte welche ansprechen wie bei Bettenjagd. Nicht nur die Experten sondern auch der einfache Kunde ist immer mehr an ausergewöhnlichem im Internet interessiert. Gerade bei Startups welche noch nicht für einen etablierten Namen mit Qualität stehen (so wie holidaycheck.de etwa) ist es wichtig dem Surfer und Suchenden (positiv) ins Auge zu fallen.

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3 KommentareTags zum Beitrag: , , , , ,

3 Antworten auf “Was macht ein Innovatives Startup aus?”

  • Von mba am 18.07.2008 um 13:31 Uhr

    Wichtig finde ich ein Alleinstellungsmerkmal. Es ist kein Problem ein klassisches copycat zu sein, allerdings sollte es dann einen Punkt/Funktion geben, die einen deutlich vom Original differenziert und so auch Anreize für User schafft.

  • Von MBA Student am 31.10.2009 um 17:04 Uhr

    Sinnvoll finde ich Copycats, wenn sie nicht in der heimischen Sprache vorhanden oder übersetzt worden sind. Das ist dann auch eine gewisse Nachlässigkeit des Vorbilds. Nicht zuletzt ist ja auch die Weiterentwicklung und Innovation nach der Unternehmensgründung wichtig.

  •  

  1. Pingback am von
    www.webregard.de | Was macht ein innovatives Startup aus? | Bettenjagd Blog

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