Aktuell: Wer siegt und wer geht unter?
26.03.2009 von Michael in Wissenswertes
Ich weiß nicht ob ich ganz hinkomme mit meinem Titel, aber genau darum geht es. Es ist zwar nicht neu, aber mir wurde es neulich erst wieder richtig bewusst: Die Überschrift von News, Blogbeiträgen, Forenbeiträgen und anderen informativen Inhalten ist fast das Wichtigste in der Flut an täglichen News.
Wie einige vielleicht schon mitbekommen haben, nutze ich seit kurzem mit Hilfe eines kleinen WordPress-Plugins die Google Reader API. Etwas angepasst und ausgegraut, kann man nun direkt unter der Navigation meine letzten drei empfohlenen Artikel aus fremden Blogs sehen. Webregard soll sich immer mehr abheben von dem Otto-Blog-Schema und seine Sache mache: persönliches Fachgesimpel von mir.
Zurück zu den Überschriften, gerade im Google Reader habe ich derzeit etwa 40 Abonnements von verschiedenen Fach- und Interessensvertretern, der eine veröffentlicht mehr und der andere weniger. Dabei versuche ich eigentlich oft die für mich interessanten und wichtigen Inhalte zu erfassen. Das passiert eben aufgrund kurzer Zeit durch Überfliegen der Überschriften pro Feed.
Meine eigenen Überschriften gestalte ich eigentlich bisher ohne Signalwörter und künstliche Anhebung. Im ersten Teil meiner Überschrift nenne ich den Namen dessen, worum es in dem Artikel eigentlich geht. Der zweite Teil soll dann näher beschreiben was der Grund der Meldung ist, oft getrennt durch einen Bindestrich.
Dass Überschriften auch Inhaltspunkte für Suchmaschinen Google ist, brauch ich keinem erzählen. Doch das sollte nicht das Kriterium bei der Erstellung sein, vielmehr ob Sie zum Beitrag passt und auf den Punkt kommt. Spielerische und interessante Überschriften habe ich hin und wieder auch mal benutzt, machen es dem Leser aber nicht gerade einfacher sich zu entscheiden jetzt Zeit zum Lesen zu investieren. Tipps gibt es noch genügend, doch sollte es immer authentisch wirken.
Diejenigen, welche einen überschaubaren Stram an Informationsquellen haben, werden diesen Problem nicht in diesem Ausmaß bestätigen können. Doch das Beispiel muss nicht bei Feeds bleiben, man kann auch einfach an die Suchmaschinenergebnisse denken. Hier werden auch die Seiten-Überschriften verwendet, welche bei Blogs im besten Falls die des Artikels sind. Sprich jemand der nur an der Information interessiert ist, muss entscheiden ob er sich den Inhalt näher durchliest oder nicht, nur aufgrund der Überschrift und einem Löffel Buchstabensuppe. Oder einfach im redaktionellen Print-Bereich (siehe Bild).
Kein Kommentar - jetzt schreibenTags zum Beitrag: feed, google, reader, rss, schreiben, tipps, überschrift
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- schreibt: am 01.01.70 00:00
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