Interview mit Dr. Schäfers von Smatch.com

smatch_bjoern.jpg1. Beschreiben Sie doch bitte, was smatch.com so einzigartig macht?
Es sind mehrere Faktoren, die smatch.com (bereits Vorgestellt) einzigartig machen: Einerseits ist es die Kombination aus Produktsuche, Social Commerce und Community. Andererseits gab es bislang kein übergeordnetes Auswahl- und Empfehlungsportal für Produkte in den Bereichen Mode, Wohnen und Lifestyle, das einen umfassenden Überblick liefert. Bei diesen Produktbereichen kommt es insbesondere auf den individuellen Geschmack an. Daher arbeiten wir intensiv an neuen Funktionen und Wegen, um unseren Usern das Finden der richtigen Produkte zu erleichtern und hier kommen wir jeden Tag ein Stück voran.

2. Was ist Ihrer Meinung nach die beste Funktion, die smatch.com zu bieten hat?
Es ist genau die Kombination aus rationalem und emotionalem Zugang zu Produkten. Rational bedeutet, dass du ganz gezielt ein Pullover über die klassische Suchmaske und Suchfilter wie z.B. Preis oder Marke finden kannst. Emotionale Suche bedeutet, dass du dich auf smatch.com inspirieren lassen kannst und zum Beispiel erfährst, was andere User zu diesem Pullover kombinieren. So können sich User mit einem ähnlichen Geschmack austauschen und sich gegenseitig beraten. Ein Feature, welches unseren Nutzen besonders gefällt, ist die Drag n`Drop Funktion, mit der sie auf eine neue Art und Weise intuitiv ihre Listen und Styles erstellen können.

3. Wie lange hat es gedauert die Idee dieser Vertriebsart bis zum Verkauf umzusetzen? Wo gab es Probleme?
Die Entwicklung von smatch.com – also Konzeption, Backend und Frontend inkl. Aufbau des eigenen Händlerpools – dauerte rund sechs Monate. Wesentliche Probleme gab es nicht, mal abgesehen davon: Zu wenig Zeit für zu viele Ideen! Aber die werden wir nach und nach umsetzen…

4. Was hat sich seit Oktober letzten Jahres (auch statistisch) alles getan?
Die Community und die Zahl der Shoppartner ist enorm gewachsen. Außerdem freuen wir uns über nahezu tägliche Besucherrekorde. Die Arbeit ist nicht weniger geworden, man ist eben bei einem Internetprojekt eigentlich „always beta“ – aber die positive Resonanz der User und auch der Händler ist für uns Ansporn genug, weiter Gas zu geben.

smatch_hp_high.jpg5. Sind die Anforderungen an die Community-Funktion erfüllt worden und wird diese noch weiter ausgebaut werden?
Ja, wir sind sehr zufrieden mit dem aktuellen Stand – die Community wächst stetig. Uns ist besonders wichtig, dass wir smatch.com nun gemeinsam mit unseren Usern konsequent weiterentwickeln.

6. Worin liegen Ihrer Meinung nach die Stärken und Möglichkeiten im “user generated content”?
Da es bei unseren Produktbereichen Mode, Wohnen und Lifestyle vor allem auf den persönlichen Geschmack ankommt, ist User Generated Content ein ganz wichtiges Kriterium. Nur so ist ein emotionaler und sozialer Zugang zu Produkten überhaupt möglich.

7. Wie stehen Sie Crowdsourcing gegenüber?
Auch Crowdsourcing ist enorm wichtig: Die Empfehlung eines Users ist ganz wichtig für die Empfehlungen anderer Mitglieder und das Finden passender Produkte. Für unsere Nutzer ist es zudem sehr spannend zu sehen, welche Produkte andere User zu Styles oder Outfits miteinander kombinieren.

8. Wird das Listen-Verhalten Ihrer User bei der Produktsuche mit einbezogen?
Ja, zu jedem eingegebenen Suchbegriff werden auch passende Lieblingslisten der User angezeigt. So bieten wir dem User jeweils zwei unterschiedliche Wege zum Produkt an. In der zentralen Suchmaske kann der User auch zwischen „Produkten“ und „Listen“ wählen – wählt man die Listen aus, werden sämtliche Listen durchstöbert. Damit kann sich der User nicht nur vom eigentlichen Produkt inspirieren lassen, sondern auch zum Produkt passende Ergänzungen finden.

9. Wie sehen sie die Zukunft von smatch.com?
Wir möchten den virtuellen Einkauf von Mode, Wohnen und Lifestyle verbessern und hier befinden wir uns auf einem sehr guten Weg. Die positive Resonanz unserer Nutzer gibt uns Recht und spornt uns weiter an, unser Ziel zu verfolgen. smatch.com soll zur ersten Anlaufstelle für den Einkauf von Mode, Wohnen und Lifestyle Produkten werden.

An dieser Stelle nochmal vielen Dank an Dr. Björn Schäfers (Geschäftsführer der Shopping24 GmbH und zuständig für smatch) für das kurze und informative Interview! Man kann gespannt sein was der Erfolg eines solchen Konzepts noch weiter mit sich bringt und für Auswirkungen auf neue Startups haben wird.

Update: Seit Juni gibt es noch folgendes Video-Interview.

2 thoughts on “Interview mit Dr. Schäfers von Smatch.com

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